URLAUB VOM ALLTAG

Draußen ist es kalt, der Arbeitsalltag ist grau. Du sehnst dich nach Sonne und Reisen und schönen Erlebnissen mit Freunden in fremden Ländern und unbekannten Städten. Doch der Terminkalender, die To-Do-Listen, das Konto und die Deadlines lassen es nicht zu, sich ein paar Tage abzusetzen und zu verreisen. Wer kennt das nicht? Wir auf jeden Fall, deshalb haben wir nach einem Alltagsabenteuer gesucht, mit dem wir unser Fernweh stillen und unser Bedürfnis nach einer Auszeit vom Alltag befriedigen können. Und wir haben eins gefunden!

Und zwar haben wir unsere Koffer und Rücksacke gepackt und uns in ein Hostel eingebucht – ein Hostel in unserer Heimatstadt! Genauer gesagt, nur ungefähr zwei Kilometer Luftlinie von unserer Haustür entfernt, aber weit genug vom Alltag weg, um das ganze Wochenende über aufgeregt zu sein und sich auf eine Nacht in einem fremden Bett zu freuen.

Da wir laut Reservierungsbestätigung ab 15 Uhr einchecken konnten, standen wir um 15:15 Uhr auch schon vor der Rezeption der Superbude St. Pauli, um keine Zeit zu verschwenden, uns wie im Urlaub zu fühlen. In unserer Doppelbude angekommen wurde das Zimmer erst einmal von uns inspiziert und über die vielen liebevollen Details geschmunzelt. Es fiel uns überhaupt nicht schwer uns vorzustellen, auf Reisen zu sein!

Also haben wir die Reiseführer ausgepackt, uns aufs Bett geworfen und losgeschmökert. Aufgrund der Außentemperaturen fühlten wir uns zwar eher wie in Stockholm als in Barcelona, aber mit viel Phantasie konnten wir uns auch nach Australien träumen. Vom Fenster aus beobachteten wir das bunte Treiben der wenigen Autos und Passanten, die sich trotz der Minusgrade aus dem Haus getraut hatten. Wir ließen uns den eisigen Wind ins Gesicht wehen bis uns ein Eiszapfen von der Nasenspitze hing und das breite Grinsen festgefroren war.

Damit, uns ein Grinsen ins Gesicht zu zaubern, hatten wir aber sowieso keine Probleme, da es uns an beschwingtem Enthusiasmus und Abenteuergeist nicht fehlte. Am liebsten wären wir wild auf dem Bett herumgesprungen, aber die Geräusche des Lattenrostes machten uns ein ziemlich schlechtes Gewissen, so dass wir auch mit fröhlichem Liegen zufrieden waren (was die Superbude sicherlich freuen wird ;-D).

Um uns noch mehr wie im Abenteuerurlaub zu fühlen, fuhren wir mit dem Fahrstuhl zurück ins Erdgeschoss und durchstöberten die Aufenthaltsräume nach Getränken und Snacks. Hier gab es wieder viel zu entdecken, in unbekannten Zeitschriften zu blättern und sich in gemütliche Ohrensessel zu fläzen. An der Rezeption konnte man Longboards und Fahrräder ausleihen, aber wir zogen es vor, uns dick eingemummelt nach draußen zu wagen, durch den Stadtteil zu spazieren und in einem gemütlichen Restaurant die Zeit mit Quatschen zu verbringen.

Ausgequatscht und zurück im Hostel war nicht nur die Sonne schon längst hinter den Altbauten untergegangen, sondern auch das Fernweh in besänftigten Schlummermodus versetzt. Deshalb navigierten auch wir uns Richtung Schlafkojen und kuschelten uns nach kollektivem Zähneputzen in die Federn.

Da leider auch für Alltagsabenteurer der kurze Alltagsurlaub irgendwann einmal zu Ende sein muss, wurden wir am nächsten Morgen von unseren Weckern unsanft aus dem Schlaf gerissen. Nach heißer Dusche und Fönfrisur stapften wir zum reichhaltigen und liebevoll dekorierten Frühstück. Ausgestattet mit Panini, Marmelade und Cappuccino fühlten wir uns noch einmal wie Göttinnen in Italien und bereiteten uns seelisch auf den Check Out vor. Nächstes Mal, so unser Plan, werden wir die Sechserbude buchen und unsere Freunde mit in den Alltagsurlaub nehmen! Dann ist das Wetter hoffentlich auch gut genug, um vom Dachgeschoss aus bis zum Hafen zu gucken und mit geliehenen Longboards unbekannte Ecken unserer Stadt zu erkunden. Denn genau so und nicht anders, geht Fernweh heilen auf Alltagsabenteurer-Art!

Wir bedanken uns ganz herzlich bei der Superbude, dass sie unsere Alltagsabenteuer-Übernachtung ermöglicht hat und empfehlen sie hiermit fröhlich weiter!


Unter allen, die jetzt Feuer gefangen haben und auch einen Alltagsabenteuer-Urlaub planen möchten, verlosen wir zwei Alltagsabenteurer-Fernwehbeutel! Mit TingelTasche, Fernwehpass und Button ausgestattet reist ihr dann stilecht durch euren Alltag!

Was ihr dafür tun müsst? Schreibt uns einfach eine Nachricht, was ein Alltagsabenteurer immer dabeihaben sollte und gewinnt mit etwas Glück ein abenteuerliches Fernweh-Package! Viel Glück!

Teilnahmebedingungen:
Laufzeit des Gewinnspiels: 28.01. – 12.02.2016. Die Gewinne werden unter allen themenbezogenen Nachrichten verlost. Die Gewinnbenachrichtigung und Abfrage der Versandadresse erfolgt per Email an die angegebene Emailadresse. Name, Adresse und Emailadresse werden nicht gespeichert, an Dritte weitergegeben oder verkauft. Die Ziehung der Gewinner erfolgt nach Ablauf des Gewinnspiels von einer unbefangenen Glücksfee nach dem reinen Zufallsprinzip. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

 

 

GEWINNSPIEL "FERNWEH-PACKAGE"

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Kommentare: 4
  • #1

    Lena (Donnerstag, 28 Januar 2016 15:10)

    Oh, wie cool ist die Idee denn!! Und die Bilder sind echt lustig. :D

  • #2

    Hannah (Donnerstag, 28 Januar 2016 20:25)

    Ich finds auch mega cool! Ich möchte das unbedingt auch machen! Und natürlich ein Fernweh-Package gewinnen. ;-)

  • #3

    Chrissy (Freitag, 29 Januar 2016 12:20)

    Gibt es die Superbude eigentlich nur in Hamburg? Die sieht echt total toll und gemütlich aus! Danke für den Tip!

  • #4

    Tim (Freitag, 29 Januar 2016 20:31)

    Geil, ich finde den Bericht sehr gelungen, jetzt will ich auch dahin!