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AUF DEM ALSTERWASSER RADELN

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In Hamburg kann man jetzt auf dem Wasser Fahrrad fahren! Quasi. Nämlich mit den neuen Alsterfahrradtretbooten, die es seit diesem Sommer gibt und die man sich ausleihen kann, um damit fröhlich über die Alster-Kanäle zu gleiten. Das mussten wir natürlich ausprobieren und haben uns trotz des miesepetrigen Wetters am Wochenende zu einem Alltagsabenteuer aufgemacht.

 

Am Anleger der Alsterradler haben wir unsere Habseeligkeiten in einen Spind gesperrt und uns nach einer kleinen Einweisung aufs Rad geschwungen. In einem kleinen Körbchen am Lenker konnten wir Getränke und Regenjacke verstauen. Mit einer Kanal- und Umgebungs-Karte ausgestattet, gondelten wir los und traten kräftig in die Pedale - vorbei an Gänsen und Schwänen, Ruderern und Tretbootfahrern, den weißen Alsterdampfern und vielen winkenden und staundenden Menschen, die wissen wollten, was wir da taten und wo man die Alsterräder leihen kann. Wir fuhren bis runter zur Außenalster und über den Rondelteich durch kleine Kanäle wieder zurück zum Anleger. Dabei entdeckten wir wieder einmal die ruhigen Oasen Hamburgs, die grüne Idylle inmitten der Großstadt und natürlich viele, viele Brücken.

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Wir können die Alsterradelei am besten als eine Mischung aus Fahrradfahren und Tretbootfahren beschreiben, aber es ist tatsächlich anstrengender als gedacht! Nach der ersten halben Stunde waren unsere Muskeln schon ganz gut gefordert und nach 1,5 Stunden wir gar nicht mehr sooo traurig über den fehlenden Sonnenschein. Das Gefährt bremst, wenn man aufhört zu treten und man kann sogar rückwärts fahren. Das ist besonders hilfreich, wenn man eine Seerose wieder loswerden will, die sich im Antriebsrad verfangen hat.

 

Leider sind die meisten unserer Fotos verwackelt, aber wir hoffen, dass ihr trotzdem einen kleinen Einblick bekommt, wie es ist, eine Radtour auf dem Wasser zu machen. Wir können das auf jeden Fall empfehlen und zehren noch von den unverwackelten  Erinnerungen - und dem Muskelkater in den Waden.


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MELONENEIS AM STIEL

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Kochen ist ja nicht so meine Stärke. Obwohl ich kochen kann und auch gern Selbsgekochtes esse, aber die Einkauferei ist mir meistens zu lästig und verhindert deshalb ausgefallene Küchenexperimente. Doch Eis geht immer und deshalb habe ich mir im Supermarkt eine Melone unter den Arm geklemmt, mit vier Kiwis jongliert und Joghurt und Limetten zur Kasse buchsiert, um mein eigenes Wassermeloneneis am Stiel zu kreiren. Das geht nämlich tatsächlich ganz einfach – wenn man zufällig noch einen Pürierstab, Eisförmchen und Holzstäbe zu Hause hat. Dann pürieren sich Melone und Kiwis nämlich fast wie von allein, vermengen sich mit ein paar Spritzern Limettensaft und umrahmen von oben und unten eine Schicht Joghurt in den Formen. Achja, die Schokostückchen habe ich vergessen zu erwähnen! Doch jetzt noch mal der Reihe nach:

 

Mein Rezept für 8 Förmchen:

  • ½ Wassermelone
  • 3 Kiwis
  • 2 Limetten
  • 200 g Joghurt
  • 2 TL Zucker
  • Schokolinsen


1. Wassermelone würfeln, pürieren und den Saft einer halben Limette hinzugeben. Das Melonenpüree in die Förmchen geben, ein paar Schokolinsen hineinstreuseln und alles für ca. eine Stunde ins Gefrierfach stellen.

2. Den Joghurt mit dem Saft aus einer Limette und zwei Teelöffel Zucker vermengen. Dann eine Schicht auf das angefrorene Melonenpüree geben, die Holzstiele einstecken und für eine weitere Stunde zurück ins Gefrierfach damit.

3. Als letztes die Kiwis pürieren, eventuell noch etwas süßen und als letzte Schicht auf dem Eis verteilen. Nun dauert es noch mal so ca. 2-3 Stunden, bis das Eis komplett durchgefroren ist.

 

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Fertig ist das eigene Meloneneis am Stiel! Ideal für warme Sommertage und einen erfrischenden Snack zwischendurch. Das Ergebnis kann sich sehen lassen, finde ich. :-)

 

Statt Joghurt kann man auch Kokosmilch verwenden und wer es süßer mag, gibt noch mehr Zucker hinzu. Einfach mal selbst herum experimentieren und das eigene Lieblingsrezept erfinden. Und schon wird die Küche, sogar für Kochmuffel wie mich, zu einem Alltagsabenteuerspielplatz.


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KURZFILMNACHTWANDERUNG

Wir haben Kurzfilme an Häuserwänden geguckt! Bei der Kurzfilmwanderung von A Wall is a Screen am letzten Samstag nämlich. Da wird ein Hochhaus zur Kinoleinwand und ein Abrissgebäude zur Projektionsfläche. Ist ein Film zu Ende, zieht die Gruppe weiter zur nächsten weißen Wand. Dieses Alltagsabenteuer konnten wir uns natürlich nicht entgehen lassen, haben die Crew zusammengetrommelt und uns bei frösteligen Temperaturen in den Hamburger Stadtteil Bahrenfeld begeben.

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Im Rahmen des diesjährigen internationalen Kurzfilmfestivals hatte die Hamburger Künstlergruppe „A Wall is a Screen“ wieder ihre Projektoren ausgepackt und zum zweiten Mal in diesem Jahr zur Nachtwanderung geladen. Als wir am Startpunkt, dem Euler-Hermes-Hochhaus, eintrafen, standen dort schon ein paar erwartungsfrohe Cineasten herum und tranken gemütliche Kaltgetränke. Nach ein paar einleitenden Begrüßungsworten und Erklärungen zum weiteren Ablauf ging es dann auch schon los. Alle Köpfe reckten sich in Richtung des ersten Films und lasen ehrfürchtig die Untertitel mit.

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Die weiteren Spielorte lagen jeweils ca. 300 Meter voneinander entfernt und wir waren gebeten worden zu flüstern, um die Anwohner nicht zu stören. So ging es erst durchs Wohngebiet und dann über Stock und Stein auf das Kolbenhof-Gelände. Insgesamt schauten wir fünf Filme an fünf Orten und wanderten mit einer friedlichen Gruppe von ca. 200 Menschen durch die Nacht. Das war auf jeden Fall alltagsabenteuerlich, auch wenn uns die Filmauswahl leider ein wenig enttäuschte... Teilweise waren die Filme wirklich sehr speziell und für uns, die von Filmen lieber unterhalten werden wollen, als sie zu analysieren, manchmal etwas weniger künstlerisch wertvoll, als sich anwesende Filmnerds das vielleicht gewünscht hätten. Trotzdem war es eine schöne Erfahrung und wir beobachten weiterhin den Terminkalender des Veranstalters, um euch und uns über weitere Kurzfilmführungen auf dem Laufenden zu halten. :-)

 

Tipp zum Schluss: Diese Kurzfilmnachtwanderung gibt es nicht nur in Hamburg! Weitere Termine und Orte findet ihr hier. Viel Spaß!


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EINE NACHT IM SCHLAFSTRANDKORB

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Wir wollten es schon letztes Jahr tun, aber da haben uns nicht nur das unbeständige Wetter und die kühlen Temperaturen einen Strich durch die Rechnung gemacht, sondern er war einfach auch immer und überall ausgebucht. Die Rede ist vom Schlafstrandkorb! Doch diesmal haben wir uns früh genug eine Nacht im Buchungskalender gesichert und konnten uns schon seit zwei Monaten auf unser Alltagsabenteuer freuen. Letzten Freitag war es endlich soweit: Wir haben unsere Sachen gepackt, das Auto vollgeladen und sind mit guter Laune und der Sonne im Gesicht an die Ostsee gefahren. Die Klimaanlage war kaputt, aber dafür die Straßen frei. Um kurz vor sechs kamen wir in Travemünde an, suchten und fanden die Treppe 7 und wurden von der Strandkorbvermietung Seipel herzlich in Empfang genommen. Nach einer kurzen Einweisung in die Welt des Schlafstrandkorbschlafens warfen wir unsere Rucksäcke in alle Richtungen und uns in die kuscheligen Federn. Die Möwen kreisten über unseren Köpfen, das Meer brandete rauschend auf den Strand und wir hielten unsere Nasen und Füße in den Wind.

Hinter uns war das Travemünder Promenadenfest zu Gange und wir holten uns von dort Fischbrötchen und ploppendes Flens zum Abendbrot, lauschten der Musik auf einer Live-Bühne und kamen so richtig in Urlaubsstimmung. Als es langsam dunkel wurde, pilgerten wir mit unseren Kulturbeuteln zu den Toiletten, um Zähne zu putzen und all das zu tun, was man sonst auch vor dem Schlafengehen tut. Wieder zurück am Schlafstrandkorb mummelten wir uns in die kuscheligen Decken ein und beobachteten die großen und kleinen Schiffe, die an uns vorbei Richtung Ostsee zogen. Bei offenem Verdeck und warmer Sommerbrise mussten wir dann eingenickt sein, da wir von einer feierlaunigen Truppe etwas unsanft geweckt wurden. Wir klappten den Strandkorb zu und hofften, dass die jungen Leute bald weiterziehen würden, aber leider hatten sie sich ausgerechnet diesen Strandabschnitt für ihre private Party ausgesucht - was nicht nur das Einschlafen verzögerte, sondern uns leider auch um das Erlebnis brachte, von sanftem Meeresrauschen eingelullt zu werden.

Dafür wurden wir am nächsten Morgen vom Rauschen der Wellen geweckt. Und von einem Strandfahrzeug, dass den Sand vor den Strandkörben glättete. Und von einem Müllwagen, der die Mülltonnen ausleerte. Das war aber alles halb so schlimm und die Stimmung trotzdem sehr romantisch. Wir klappten das Verdeck wieder auf, blickten aufs Meer und genossen den menschenleeren Strand vor unseren Füßen. Die kalte Stranddusche war zwar weniger romantisch, aber wer ein echter Alltagsabenteurer sein will, der muss durch sowas durch. Wir ließen uns von den warmen Sonnenstrahlen trocknen, zogen uns an, verabschiedeten uns vom Schlafstrandkorb und machten uns auf die Suche nach einem schattigen Plätzchen zum Frühstücken.

 

Alles in allem war es eine super schöne Erfahrung und wir haben beschlossen, jetzt mindestens einmal im Jahr eine Nacht auf diese Weise zu verbringen. Der Schlafstrandkorb ist zwar etwas eng und hat wenig Stauraum, die Toilette ist fünf Minuten entfernt und mit lauten Strandgäste neben sich fällt das Schlafen nicht ganz so leicht, aber das gehört eben alles zu einem Abenteuer dazu. Frühstück, Mondschein-Snackkorb oder ein Last-minute-Glückspaket kann man übrigens individuell dazu buchen. Wir werden es auf jeden Fall wieder tun und empfehlen die Nacht im Schlafstrandkorb unbedingt weiter. :-)


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NACH HAUSE TELEFONIEREN

Neulich zappte ich so vor mich hin und blieb auf ZDFinfo bei der Sendung „Das war dann mal weg“ hängen. Darin wurden zukunftsweisende Erfindungen vorgestellt, die lange unseren Alltag geprägt haben – und die heute dennoch verschwunden sind. Besonders nostalgisch wurde ich bei der Musikkassette, da ich mich nur allzu gut an meine zahlreichen Hörspiele und Mixtapes erinnere. Ich habe immer noch das Klackern im Ohr, wenn man die Kassette schüttelt oder wenn sie sich im Recorder umdreht und das Quietschen, wenn man die Hülle auseinanderklappt.


Eine andere Erfindung, an die ich diverse Alltagserinnerungen habe, ist die Telefonzelle. Diese gelben oder später grau- und magentafarbenen Boxen, zu denen man pilgerte, wenn man seinen Haustürschlüssel vergessen hatte oder ungestört mit seinem Schwarm telefonieren oder von der Klassenreise aus seine Eltern anrufen wollte. Vor denen man ungeduldig von einem Bein aufs andere hüpfte, weil drinnen schon jemand stand und einfach nicht aufhören wollte, Geld nachzuwerfen. In denen man Schutz suchte, weil es plötzlich anfing in Strömen zu regnen, auch wenn es nach abgestandenem Zigarettenrauch und verkohlten Telefonbüchern roch. Man bekam von seinen Eltern bunte Telefonkarten zugesteckt, die man sammelte, wenn sie leer telefoniert waren.

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Heute kann man sich gar nicht mehr vorstellen, nicht jederzeit und überall telefonieren zu können. Und es gibt eine Generation, die weder Telefonkarten kennt, noch verstehen kann, warum man früher öffentliche Münztelefone benötigt hat. Doch wir wären ja keine Alltagsabenteurer, wenn wir nicht direkt rausrennen und uns einer Alltagserinnerung hingeben würden! Ich musste allerdings erst einmal googeln, wo überhaupt noch eine Telefonzelle zum nostalgischen Alltagsabenteuererleben steht. Tatsächlich sind das aber gar nicht so wenige wie gedacht; es steht sogar eine nur 200 Meter Luftlinie von meiner Haustür entfernt. Die war mir vorher nie aufgefallen – warum auch, ich war ja mit neuem Smartphone kommunikationsmäßig bestens ausgestattet. Jetzt ging ich aber zielstrebig darauf zu, hob ehrfürchtig den Hörer von der Gabel und warf meine Euromünze ein. Ich hielt inne. Die einzigen Nummern, die ich auswendig kannte, waren die meiner Eltern und meine eigene. In einer Telefonzelle stehend mein Handy herauszuholen, um eine Nummer nachzuschauen, kam mir aber ganz doll unalltagsabenteuermäßig vor und so versuchte ich es tatsächlich mal bei meinen Eltern. Während ich dem Freizeichen lauschte, vermisste ich ein bisschen den typischen Geruch, denn leider war dies keine richtige Zelle, sondern so ein offenes Telefon mit Windschutz.

 

Meine Mutter nahm tatsächlich ab und war etwas irritiert von der unbekannten Nummer, meiner fröhlichen Stimme und der überschwenglichen Begrüßung aufgrund meiner Alltagsabenteuerstimmung. Sie reagierte nicht ganz so euphorisch auf meine Wiederentdeckung der Telefonzelle, wie ich gehofft hatte, aber da auch sie sich bereits seit ein paar Jahren mit einem Smartphone durchs Leben in den 2010er Jahren navigierte, war das wohl nur verständlich. Nach einem kurzen Plausch war mein Guthaben auch schon aufgebraucht und ich legte den Hörer wieder auf die Gabel. Zurück blieb ein Gefühl, heute keins von den ganz großen Abenteuern erlebt, aber eine kleine Zeitreise in die eigene Jugend gemacht zu haben. Manchmal sind es eben die kleinen Dinge, die einen froh stimmen - und die Erkenntnis, dass für jede Alltagserfindung irgendwann die Zeit gekommen ist.


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6 APPS FÜR ALLTAGSABENTEURER

Endlich ist es soweit, mein Leid hat ein Ende! Nachdem ich mich fast zwei Jahre lang mit einem Windows-Phone herumgeärgert habe, habe ich nun mir und allen, die es schon immer und vorher gewusst haben (ja ja, Stephan) eingestanden, dass Windows da grundsätzlich eine gute Idee hatte, die Umsetzung teilweise aber eher bescheiden gelungen ist. Doch jetzt bin auch ich stolze Besitzerin eines App-fähigen Smartphones und so konnte ich mir endlich all die schönen Helfershelfer herunterladen, die schon länger auf meiner Wunschliste schlummerten. Denn auch für Alltagsabenteurer gibt es ein paar praktische und kostenlose Apps, die wir euch hier gern einmal ganz unverblümt und ungesponsert vorstellen möchten.

 

1. Jetztra - die App für grenzenlose Freizeitgestaltung
Du möchtest Alltagsabenteuer erleben oder dich mit netten Leuten auf einen Kaffee treffen? Du planst, die aktuelle Ausstellung, ein Theaterstück oder das Konzert deiner Lieblingsband zu besuchen, aber niemand aus deinem Freundeskreis hat Zeit? Dann finde jetzt Interessenspartner in Hamburg zum gemeinsamen Freizeitgestalten und Alltagsabenteuer erleben – mit Jetztra. Über diese Social Discovery App findest du Gleichgesinnte für all deine Offline-Aktivitäten: Einfach die App kostenlos herunterladen, Inserat einstellen und via Interessenmatching mit anderen Nutzern verabreden. Wie das ganz genau funktioniert erfährst du sofort auf jetztra.de oder in Kürze hier im Blog - ich habe die App nämlich für euch getestet! :-)

2. MealSaver - Make a deal, save a meal
Als Alltagsabenteurer versuchen wir, möglichst nachhaltig durch unseren Alltag zu gehen und haben deshalb die MealSaver-App entdeckt. Entwickelt wurde sie von einem Berliner Start-up, das sich gegen Lebensmittelverschwendung in der Gastronomie engagiert. Und das kannst du jetzt auch, denn mithilfe der App siehst du, welche übriggebliebenen Speisen in deiner Umgebung angeboten werden. Diese kannst du dann bequem und zu günstigen Preisen bestellen, zum vereinbarten Zeitpunkt im Restaurant abholen und zu Hause genießen. Bisher gibt es die App u.a. in Berlin, Dortmund, Düsseldorf, Essen, Hamburg, Köln, Mühlheim, München und Witten. Weitere Infos, Daten und Fakten findest du unter mealsaver.de.

3. Headspace - Meditation made simple
Du brauchst Platz im Kopf und möchtest dich mal wieder aufs Wesentliche konzentrieren? Ich habe mir diese fröhliche Meditation-App aufs Smartphone geholt und trainiere nun fleißig mein Gehirn. Zehn Exercises gibt’s kostenlos, danach kann man upgraden. Die lustigen Illustrationen und Anleitungen sind kurzweilig und die Meditationsübungen holen mich für zehn Minuten auf den Boden der Tatsachen zurück. Für eine kleine Auszeit vom Alltag einfach mal reinschnuppern auf headspace.com.

4. Geocaching - die moderne Schatzsuche
Ganz frisch auf meinem Smartphone ist die kostenlose Geocaching-App c:geo für Android. Für iOS-Nutzer soll aber auch die App looking4cache.com eine Empfehlung wert sein. Deiner GPS-Schnitzeljagd steht damit nun nichts mehr im Weg: Finde die Verstecke anhand der geographischen Koordinaten, die im Internet veröffentlicht werden, löse die Rätsel und trage deine Erfahrungen in das Logbuch der App ein. Wir finden, das klingt in der Theorie schon spannend genug, deshalb müssen wir das natürlich unbedingt selbst ausprobieren und werden euch hier bald von unseren Erfahrungen und Funden berichten.

5. Flightradar24 - Live Air Traffic
Hast du auch ab und zu Fernweh, blickst sehnsüchtig in den Himmel und fragst dich, in welche unbekannten Länder die Flugzeuge über dir wohl unterwegs sind? Mit dieser App können wir zwar unser Fernweh nicht stillen, aber zumindest davon träumen, auch über den Wolken auf dem Weg nach Helsinki, Palermo oder Lissabon zu sein. Flugzeugradar-Apps wie Flightradar24 zeigen weltweit alle Flugzeuge im Luftraum an und mit einem Klick erfahren wir, wohin sie fliegen. Für Windows-Phone-Besitzer gibt's das ganze auch als Desktop-Version auf flightradar24.com.

 

6. Nebenan.de - für mehr Miteinander

Durch einen Zettel im Hausflur wurde ich auf das Nachbarschaftsportal nebenan.de aufmerksam. Ich meldete mich mit meiner Adresse auf der Plattform an und musste mich als Bewohnerin meines Stadtteils verifizieren. Seitdem sehe ich nicht nur, was in meiner Hood so los ist, sondern kann auch meine Nachbarschaft besser kennenlernen. Die Stimmung auf dem digitalen Marktplatz ist sehr familiär, es gibt eine Hunde-Gruppe, eine Tattoo-Gruppe und eine Lauf-Gruppe. Nachbarn verkaufen Möbel und Kinderkleidung, verabreden sich zum gemeinsamen Kochen oder leihen sich gegenseitig Werkzeug aus. Mit der passenden App nutze ich die Seite nun mobil. So kann ich als bekennender Freund der Großstadtanonymität meine Komfortzone verlassen und jeden Tag ein Alltagsabenteuer erleben! Ist auch deine Stadt dabei? Das erfährst du hier: nebenan.de/city.

 

 

Bestimmt gibt es noch viele weitere schöne Anwendungen, die ein Alltagsabenteurer bei seiner täglichen U-Bootfahrt gut gebrauchen kann, aber wir stehen, wie gesagt, gerade erst am Anfang unserer Entdeckungsreise durch die App-Welt. Wer also noch einen Tipp für uns hat oder eigene Erfahrungen zu unseren Empfehlungen beisteuern möchte, darf sich wie immer gern jederzeit bei uns melden. :-)


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10 ALLTAGSABENTEUERLICHE AUTOMATEN

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Ein Alltagsabenteurer versucht mit offenem Blick durch die Welt zu gehen und beobachtet scheinbar alltägliches mit staunenden Augen und einem Sinn für das Besondere. So haben wir auf unseren Streifzügen ein paar besondere Automaten aufgestöbert, die weit entfernt von Zigaretten, Kondomen, Kaugummis und Co. genug Alltagsabenteuerpotenzial für eine lustige Automatenparade bieten. Wer also während seines Spaziergangs oder auf dem Weg zur Arbeit kurz innehalten und seinen Alltagsblues mit etwas Spaß und Spiel vertreiben möchte, führt seinen Weg beim nächsten Mal vielleicht einfach an einem dieser lustigen Wegbegleitern vorbei. :-)

 

HAMBURG

1. EIER VON GROSSSTADTHÜHNERN

 

Mitten im schönen Hamburg-Ottensen, versteckt zwischen zwei Häuserzeilen und einem Spielplatz, da hängt ein kleiner, brauner Kasten an einem Zaun. Nach Einwurf einer Zweieuro-Münze präsentiert er stolz die frischen Eier – von glücklichen Großstadthühnern, die hinter dem Zaun leben und gackern, sobald man sich ihnen nähert. Das urbane Federvieh gehört zum Motte-Hühnerhof und pickt und scharrt schon seit über 30 Jahren an dieser Stelle. Wer sich also nach Landluft sehnt, besucht das Hühnerhaus in Ottensen und zieht sich dabei gleich ein paar legefrische Eier aus dem Automaten.

 

Motte-Hühnerhof, Rothestraße/Eulenstraße, 22765 Hamburg

2. FOTOAUTOMATENFOTOKNIPSEREI

 

Unsere Lieblingsautomaten stehen still und leise an Straßenecken und laden ein zum großen Spaß. In Fotoautomaten knipsen wir das schnelle Bild mit Freunden und schaffen spontan schöne Erinnerungen. Mit Requisiten, Schildern oder auch nur einem breiten Grinsen bewaffnet sind unserer Kreativität keine Grenzen gesetzt. Wir jedenfalls können einfach nicht genug davon bekommen und verfolgen in einer Langzeitstudie weiterhin die Beantwortung der Frage: „Wie viele Personen passen wirklich in einen Fotoautomaten?“

 

Photoautomat, Neuer Kamp 32, 20357 Hamburg

3. PANNENHILFE FÜR RADLER

 

Wer sich mit dem Fahrrad auf eine Radeltour in Richtung Hamburgs Osten aufmacht, kann sich bei einer Plattensituation vertrauensvoll an die Stiftung Wasserkunst auf der Elbinsel Kaltehofe wenden. Hier steht nämlich ein blaues Exemplar von einem Automaten, aus dem man sich für 7,50 Euro verschiedene Fahrradschläuche ziehen kann. Auch eine Luftpumpe steht bereit und wer sich beim Schlauchwechseln ganz ungeschickt anstellt, der kann im Museumsshop der Stiftung nicht nur auf Werkzeug und Erste-Hilfe-Koffer zurückgreifen, sondern bekommt auf höfliche Nachfrage sicher auch die ein oder andere Hilfestellung für die Fahrradreparatur angeboten.

Elbinsel Kaltehofe, Kaltehofe-Hauptdeich 6-7, 20539 Hamburg

4. BUTTONS FÜR ALLE

 

I like tiny Buttons and I can not lie... Wenn auch ihr Buttons mögt, dann seid ihr am Buttomaten richtig. Verschiedene Modelle wie der Buttomat 1000 oder der Buttomat 5000 hängen in knalligen Designs in der Schanze und auf St. Pauli herum und warten darauf, mit Münzen gefüttert zu werden. Nach Geldeinwurf erhält man die Anstecker mit maritimen Ankern, Sprüchen oder den Freaks des Hamburger Künstlers Rebelzer.

Rebelzers Buttomat, Hein-Hoyer-Straße 45-47, 20359 Hamburg

 

5. SCHLECHTE-LAUNE-FRESSER

 

Mit schlechter Laune sollte man sowieso nie an den Elbstrand fahren, denn dort ist es einfach viel zu schön, um die Stirn in Falten zu legen und vor sich hinzumuffeln. Sollten aber Elbe, Strand und Frühlingswetter auch nicht weiterhelfen können, gibt es ja noch den Spaßi. Die kleinen Tiere aus Holz fressen die schlechte Laune einfach auf - behauptet zumindest dieser Automat und wir wollen ihm das mal glauben. Egal, ob Schietwetter-Spaßi oder Elbchiller-Spaßi: Für 5,00 Euro ist gegen jede miesmutige Stimmung etwas dabei.

 

Museumshafen Övelgönne, Neumühlen 1, 22763 Hamburg

 

6. SCHMUCK AUS DER BOX

 

Auch außerhalb der Öffnungszeiten kann man bei Jewelberry Schmuckgeschenke kaufen. Aus dem Automaten neben der Eingangstür bekommt man Glücksbändchen zum Verschenken und Tauschen. Die Satinbändchen gibts für je 4,00 Euro und kommen in verschiedenen Farben und mit kleinen Anhängern nach dem Zufallsprinzip aus der Box.

 

Jewelberry Box, Juliusstraße 33, 22769 Hamburg

Solls auch in München und Köln geben. :-)

 

7. REGENSCHIRME FÜR TROCKENES HAUPTHAAR

 

Wer behauptet, dass es in Hamburg mehr regnet als anderswo, dem lese ich die Leviten! Als Einheimische und gebürtige Hamburgerin werde ich nicht müde gegen dieses Klischee zu argumentieren, doch dass sich das Schietwetter immer genau dann zusammenbraut, wenn man seinen Schirm vergessen, verloren oder kaputtgemacht hat, weiß auch ich nicht abzustreiten.

Wie gut, dass es in Hamburg die Regenschirm-Automaten gibt, an denen man sich für 4,00 Euro bunte Helfer kaufen und sich zu einem trockeneren Nachhauseweg verhelfen kann. Was Hamburger aber auch wissen ist, dass hier der Regen oft nicht nur von oben kommt, sondern gern von allen Seiten...

 

S-Hasselbrook, Hammer Steindamm, 22089 Hamburg

8. ALLTAGSABENTEUER TO GO

 

Da es leider (noch) keinen Automaten gibt, an dem man sich ein Alltagsabenteuer ziehen kann, haben wir diesen Missstand kurzfristig behoben und einfach einen alten, nicht mehr funktionstüchtigen Kaugummiautomaten umgerüstet. Ganz ohne Geldeinwurf gibt es hier Buttons und sieben verschiedene Alltagsabenteuer zum Mitnehmen und sofort Erleben.

 

Insgesamt haben wir bisher zwei Exemplare in Hamburg zu Pop-up-Automaten gemacht. Wer einen findet und ein Foto davon auf Instagram postet, bekommt von uns ein Eis. :-)

 

#popupautomat #machdeinenalltagbunter #alltagsabenteurer

BERLIN

9. LESESTOFF ZUM SNACKEN

 

Das Wort zum Freitag! Die geraffte Weisheit des Tages und viele weitere Worte in Gelb gibt es zum Beispiel im Snack-Automaten am Berliner Hauptbahnhof. Wer also sein Buch vergessen, den mitgebrachten Lesestoff bereits verdaut oder seinen MP3-Player schon leergehorcht hat, kann sich so die Bahnfahrt spontan mit einem fröhlichen Reklam-Heft verkürzen.

 

Berlin Hauptbahnhof, Europaplatz 1, 10557 Berlin

PADERBORN

10. KUNST IN SCHACHTELN

 

Ja, wir kommen ganz schön rum in der Welt, deshalb haben wir entdeckt, dass es auch in Paderborn Skurriles aus dem Automaten gibt. Aus dem einstigen Zigarettenautomat lassen sich jetzt keine Kippenschachteln mehr ziehen, sondern kleine Kunstwerke. Über zehn Paderborner Künstler versorgen den Art-o-maten mit Kunstgenuss zum Freuen und Freudemachen. Ganz nach dem Motto „Zug um Zug Kunstgenuss“ können Kunstfreunde nun für nur 5,00 Euro eine Schachtel mit kreativen Ideen, Gemaltem und Designtem erwerben.

 

Art-o-mat, Rathauspassage, 33098 Paderborn

Jetzt seid ihr dran: Welche Automaten haben wir vergessen und in welche Münzschlitze sollte ein Alltagsabenteurer unbedingt sein Hartgeld einstecken? Wir sind gespannt auf eure Tipps und halten in der Zwischenzeit die Augen offen, um weitere abenteuerliche Automaten aufzustöbern.


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SERIE: SONNTAGSTRIP - ENTSCHLEUNIGT DURCH DEN TAG

Du erholst dich noch von einer wilden Partynacht und hast Lust auf einen entspannten Sonntag? Dann komm mit uns auf einen Sonntagstrip und begib dich auf die Suche nach ein bisschen Entschleunigung. Denn heute besinnen wir uns einfach mal wieder auf uns selbst, schalten einen Gang runter und schärfen die Sinne für die Kleinigkeiten des Alltags, die wir an hektischen Werktagen oft gar nicht mehr bemerken.

Dafür musst du einfach nur diese Rallye-Karte herunterladen, ausdrucken und in deinen ganz persönlichen Städtetrip starten. Blicke dich um und entdecke Unentdecktes, halte die Nase in den Wind und schnuppere nach frühlingshaften Düften, horche in dich hinein und entspanne. Fülle die Tripkarte aus und beware sie zusammen mit deinen anderen Sonntagstrips in bester Erinnerung auf.

Natürlich könnt ihr die Sonntagstrips auch an jedem anderen Wochentag machen – wir selbst sind nur meistens an Sonntagen besonders unkreativ, was unsere Freizeitgestaltung betrifft. Deshalb haben wir uns diese kleinen Rallyes für euch ausgedacht und wünschen euch viel Spaß auf der Suche nach Alltagsabenteuern.

Wie immer freuen wir uns über eure Erlebnisberichte, Fotos und Kommentare! #sonntagstrip #alltagsabenteuer

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Sonntagstrip "Entschleunigt durch den Tag"
alltagsabenteurer_sonntagstrip_no3.pdf
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OSTERDEKO FÜR ANFÄNGER

Wer mich kennt, der weiß, dass Dekorieren nicht so meine Stärke ist. Deshalb halten sich die Dekogegenstände in unserer Wohnung in Grenzen und beschränken sich hauptsächlich auf Blumen, Bilder und vereinzelt Selbstgebasteltes. Es gibt weder Weihnachtsschmuck noch Osterhasen aus dem Schrank zu holen und wenn ich bei Ikea oder Depot stehe, dann finde ich es dort zwar ziemlich schön, doch da ich es einrichtungsmäßig eher clean mag, bleibt mein Einkaufskorb oft leer. Da die Bloggerwelt seit Wochen jedoch nichts anderes zu tun hat, als Osterdekorationen und Eierbemalungsideen zu posten, bin auch ich zu dem Entschluss gekommen, dass der ein oder andere Farbtupfer nicht schaden könnte. Deshalb proklamiere ich: Dekorieren ist ein Alltagsabenteuer!

 

Bei Pinterest und in Bastelblogs habe ich nach Inspirationen für mein Vorhaben gesucht: Ein Osterfrühstückstisch sollte her. Und zwar einer, der nicht nur aufgrund unseres nicht zueinanderpassenden Geschirrs fröhlich bunt leuchtet, sondern der zum Frühstücken und Wohlfühlen einlädt. Als nachhaltige Alltagsabenteurerin darauf bedacht, nicht zu viel Neues anzuschaffen und lieber Altes zu reaktivieren, stromerte ich über Flohmärkte, nähte, bastelte und upcycelte ich, um euch heute und hier das Resultat zu präsentieren.

Die Idee für die Eierbecher habe ich bei Pinterest entdeckt: Einfach drei alte Gardinenringe (oder neue, gibt’s auch im Baumarkt) mit Acrylfarben anmalen, mit der Heißklebepistole zusammenkleben und das Ei einsetzen. Fertig!

Den Brötchenkorb habe ich aus einem Tischset genäht. Das war nämlich leider ein Fehlkauf: sollte den Küchentisch aufhübschen, tat es aber leider nicht so wie erhofft. Deshalb habe ich das Set einfach an zwei Seiten zusammengenäht, umgestülpt, ein bisschen rumgezuppelt – und fertig war der Brötchenkorb. Das Silberbesteck meiner Oma machte sich gut neben den mintfarbenen Tellern und der Etagere vom Flohmarkt. Auf der Suche nach Macarons habe ich einen kleinen Laden in Ottensen entdeckt, in dem die bunten Makrönchen jeden Tag frisch und von Hand hergestellt werden. Yummi!

Dank des Schriftzugs aus den Buchstaben-Postkarten von odernichtoderdoch.de wars dann schließlich auch für die Wand vorbei mit clean und weiß. Leider waren zum Ostertisch-Shooting die Kirschzweige noch nicht aufgeblüht, aber bis Ostern haben sie ja noch einen Moment Zeit. Ansonsten würde ich sagen: Der Hase kann kommen! Und wie dekoriert ihr eure Wohnung für die Eiersuche? Ihr wisst ja jetzt: Dekotipps sind bei mir immer gut aufgehoben. ;-)


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ZUSAMMEN SINGT MAN WENIGER ALLEIN

Musik macht glücklich. Und singen erst! Doch wer von uns ist von Mutter Natur schon mit einer tollen Stimme und einem Gesangstalent ausgestattet worden? Ich jedenfalls gehöre nicht dazu und trotzdem kann ich es mir manchmal nicht verkneifen, fröhliche Ohrwürmer mitzusingen und Kollegen mit schiefen Tönen zum Lachen zu bringen. Wer sich das nicht traut, für den muss fehlendes Talent aber kein Hindernis mehr sein, denn jetzt kann jeder ganz unkompliziert in der Gruppe singen und gemeinsam mit anderen Sängern und Nichtsängern die aktuellen Hits trällern. Und das ganz ohne Vorsingen, Chormitgliedschaft und terminliche Verpflichtungen. Wie das geht? Das erfährst du natürlich bei uns. :-)

Der Norden singt Hamburg singt Chor für alle gemeinsam singen Freizeit Musik Alltagsabenteuer Alltagsabenteurer
Foto: Der Norden singt - © Jörg Böh

Das Konzept „Deine Stadt singt“ gibt es bereits in Hamburg, Lüneburg, Lübeck, Kiel, Elmshorn, Berlin und Frankfurt sowie vergleichbare Veranstaltungen wie „Das Mitsing Ding“ in Dortmund, Iserlohn und Herten. Dabei handelt es sich quasi um einen Chor, bei dem jeder, der Spaß an Musik hat, einfach mitsingen kann. Das wollte ich natürlich unbedingt selbst ausprobieren und so bin ich mit zwei Alltagsabenteurerinnen an einem Dienstagabend zu dem "Chor für alle" in Hamburg gegangen.

 

Die Tickets erwarben wir für 8,00 Euro an der Abendkasse. Trotz des frühlingshaften Wetters draußen war der Gemeindesaal der FEG Holstenwall sehr gut gefüllt. Wir suchten uns einen Platz in der Mitte bei den Hauptstimmensängern und warteten hochmotiviert auf den Beginn. Um kurz nach sieben ging es los und zusammen mit Live-Band und Chorleiter Niels Schröder begannen wir mit ein paar Tonleitern unsere Stimmen aufzuwärmen. Der erste Song war "Miss California" von Dante Thomas - zugegeben, nicht mehr ganz so aktuell, aber immer noch ein Ohrwurm. Der Text wurde über der Bühne auf drei Leinwände projiziert, damit er von allen Seiten gut gesehen werden konnte. Farbliche Markierungen und Pfeile gaben schon beim Lesen Hinweise zur Betonung und Gliederung der Passagen. Bevor die Band jedoch in die Tasten und Saiten hauen und der Chor zusammen mit zwei wirklich talentierten Sängerinnen loslegen konnte, wurde der Refrain erst einmal "trocken" durchgesprochen und geübt. Das machte mich erst etwas ungeduldig, denn das hatte ich mir anders vorgestellt. Ich muss mir aber im Nachhinein eingestehen, dass es so natürlich auch für Ungeübte einfacher war, dem Song zu folgen und ein Erfolgserlebnis zu haben.

 

Es folgten Songs von James Bay, Westernhagen und The Police, die wir fröhlich schmetterten und uns gar nicht mehr sooo untalentiert fühlten. Als eine Stimme unter ein paar Hundert fällt es eben nicht auf, wenn man mal den Einsatz verpasst, das Wort verhaspelt oder den Ton versemmelt. Und vor allem der guten Laune tut das keinen Abbruch. Nach 90 Minuten wurden wir mit einem Ohrwurm wieder in die Frühlingsluft entlassen und strömten mit belegten Stimmbändern nach draußen.

 

Unser Fazit: Singen macht froh - und wir werden es ganz bestimmt wieder tun. Macht ihr mit? :-)

EIN CHOR FÜR ALLE

Lüneburg, Lübeck, Elmshorn, Kiel

www.der-norden-singt.de

 

Dortmund, Iserlohn, Herten

www.mitsingding.de



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KABEL-RUCKSACK - NICHT NUR FÜR MUSIKER

Beim Aufräumen ist mir letzte Woche in meiner Bastelkiste ein altes Instrumentenkabel in die Hände gefallen. Ich erinnerte mich, dass es einen Wackelkontakt hatte und deshalb in der Bastelkiste gelandet war, um hier nun erwartungsfroh auf eine Upcycling-Idee zu warten. Da es draußen Bindfäden regnete, machte ich mich gleich über das Klinkenkabel her und gab ihm einen neuen Sinn:

als Rucksackbändsel.

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Aus zwei festen Stoffen nähte ich einen Turnbeutel und fädelte das drei Meter lange Klinkenkabel durch die Ösen und Schlaufen. Fertig! Okay, ganz so einfach, wie es sich schreibt, war es dann doch nicht. Ich möchte an dieser Stelle allerdings davon absehen, eine detaillierte Nähanleitung für den Beutel zu verfassen, da mein Talent an der Nähmaschine eher begrenzt ist und passionierte Näher über mein Vorgehen wahrscheinlich amüsiert schmunzeln würden. Deshalb mein Tipp: Entweder selbst trial-and-error-mäßig Stoffstücke zusammennähen oder in einschlägigen Plattformen nach einer einfachen Anleitung suchen. Folgende Hinweise bei der Nachbastelei meines (nahezu patentierten) Kabelrucksackes seien dennoch mit an die Hand gegeben:

Da mein Kabel nicht lang genug war, habe ich es anders durch den Beutel gefädelt, als es bei üblichen Turnbeutel-Rucksäcken gemacht wird. Damit der Schließmechanismus trotzdem funktioniert, habe ich oben den hinteren Teil gerafft zusammengenäht und das Kabel an den Öffnungen fixiert. So kann der Beutel zwar nur nach vorn hin aufgezogen werden, verrutscht dadurch aber auch nicht ständig.

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Instrumentenkabel Gitarrenkabel Turnbeutel Rucksack DIY basteln Nähen Nähanleitung kreativ Freizeit Freizeitblog Alltagsabenteuer Alltagsabenteurer

Wer jetzt nicht genau weiß, was ich meine, wird es beim Nachnähen schnell herausfinden. ;-D Wer es sich gleich einfacher machen möchte, der benutzt am besten ein längeres Kabel (z. B. 4,5 m) mit Wackelkontakt - oder versorgt mich mit Tipps und Tricks zu meinen Nähmaschinen-Skills. :-)


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5 ALLTAGSABENTEUER FÜR DIE MITTAGSPAUSE

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1. Wasserlichtspiele mit Picknick
Wer es so lange bis zur Mittagspause aushält, kann sich bei einem gemütlichen Picknick auf den Wiesen von Planten un Blomen die Mittags-Wasserspiele anschauen. Die sprudeln zwar ohne Lichteffekte, sind deshalb jedoch nicht weniger stimmungsvoll. Ab Mai imponieren die Wasserfontänen wieder jeden Tag um 14:00, 16:00 und 18:00 Uhr - ab 22:00 Uhr auch mit Lichtorgel.

 

2. Eine Runde Pingpong bitte
Wer hat früher auch in der Pause auf dem Schulhof Tischtennis gespielt? Hier! Was uns als Schüler gut getan und ausgepowert hat, kann mit einem Bürojob nur noch besser für uns sein. In Hamburg stehen viele steinerne Tischtennisplatten in Parks oder auf Spielplätzen herum und laden dazu ein, sich den Ball zuzuspielen. Also, einfach mal die Augen offen halten und eine Platte in der Nähe ausspähen, Pingpong-Schläger einstecken und in der nächsten Mittagspause vergnügt eine Runde mit den Kollegen zocken.

3. Wochenmarktzeit
Wann wart ihr das letzte Mal auf einem Markt? Ja richtig, so draußen und mit Ständen, die Käse und Wurst und Obst und Gemüse verkaufen. Wir jedenfalls schon länger nicht mehr, da die meisten Märkte unter der Woche zu arbeitnehmerunfreundlichen Zeiten stattfinden. Deshalb folgend unser Plan: Die Mittagspause nutzen und den Lunch am Stehtisch einer Currywurstbude, eines Crêpe-Standes oder eines Fischhändlers einnehmen. Beim anschließenden Gemüse/Obst/Blumen-Shopping kann frische Luft getankt und Abstand zum Büroalltag gewonnen werden.

4. Lunchkonzerte
Wer sich in seiner Mittagspause in stimmungsvollem Ambiente bei klassischer Musik eine Auszeit vom Alltag nehmen möchte, der besucht ein Lunchkonzert. In Hamburg gibt es sogar gleich zwei Konzertreihen mit diesem Konzept: Jeweils einmal im Monat laden sowohl die Hamburger Handelskammer als auch die Laeiszhalle zum mittäglichen Speisen bei klassischen Klängen. Einfach die Termine checken und den Horizont um eine alltagsabenteuerliche Mittagspause erweitern.

 

5. Radtour durch die City

Wer in Hamburg schnell von A nach B kommen möchte, der nutzt einfach eins der vielen Stadträder an über 120 Stadtradstationen. Zum Beispiel, um einen besonderen Mittagstisch in einem unbekannten Restaurant auszuprobieren. Oder um einen Blick in die aktuelle Ausstellung der Kunsthalle zu werfen. Oder um sich beim Speed-Shopping neu einzukleiden und die Kollegen damit zu verwirren. Die Stadträder jedenfalls eignen sich ideal für alltagsabenteuerliche Mittagspausenvorhaben - denn die erste halbe Stunde Radeln ist kostenlos.

 

Wie gestaltet ihr eure Pause und habt ihr mittags auch schon mal ein Abenteuer erlebt? Wir freuen uns über eure Anregungen!


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DER BLICK NACH OBEN

Der Alltag hat mich wieder: neuer Job, alter Tagesrhythmus, jeden Tag die selben Wege. Ich sehne mich nach Blättern an den Bäumen und warmen Sonnenstrahlen auf der Nase - und nach den fröhlichen Abenteuern auf meiner To-do-Liste. Doch auch als passionierte Alltagsabenteurerin, die sich für Kleinigkeiten begeistern und bunte Momente in grauen Wintertagen aufspüren kann, muss ich manchmal den Blickwinkel auf meinen Alltag und die Perspektive auf das Tägliche verändern, um mit neuer Tatkraft den Verpflichtungen und Launen des Lebens mit einem Lächeln zu begegnen. Und das meine ich sogar weniger philosophisch, als es klingen mag, denn gestern habe ich einen Blick nach oben riskiert und mich in die Froschperspektive begeben. Den Nachmittag über bin ich mit verdrehtem Hals und staunenden Augen durch die Stadt gewandert, habe mir die Sonne ins Gesicht scheinen lassen, dem Vogelgezwitscher gelauscht und den Duft der ersten Frühlingsboten erschnuppert.

Warum die Froschperspektive? Weil ich die meiste Zeit damit verbringe, nach vorn zu schauen. Oder zurück. Oder auf mein Smartphone. Doch wenn man mal nach oben sieht, dann entdeckt man plötzlich, dass nicht nur die Straße eine Kurve macht, sondern auch die Häuser einen Bogen schlagen. Wie sich die Wolken in einer gläsernen Fensterfront spiegeln. Wie die Möwen über dir in der Luft kreisen ohne zusammenzustoßen und ihre Rufe in die Ferne schmettern. Wenn dann der Himmel noch blau und die Wolken weiß sind, dann klart die Stimmung plötzlich auf und der Gang zum Supermarkt fühlt sich nur noch halb so alltäglich an.

Die Erkenntnis meines Tages: Wir können nicht auf den Frühling warten, um Abenteuer zu erleben! Nur wir selbst können unseren Alltag schöner und aufregender machen. Dafür eignen sich natürlich prima die Freizeitangebote einer Großstadt oder die Abenteuer des Reisens. Doch hat man nicht immer die Zeit, die Kraft oder das Geld, um sich in neue Erlebnisse und unbekannte Länder zu stürzen. Die Froschperspektive hat mir mal wieder geholfen, mich auf die unscheinbaren Momente einzulassen, die Sicht auf den Alltag zu verändern und ihn zu meinem Freund zu machen. Das ist es, was wir mit diesem Blog jeden Tag aufs neue versuchen. Und wir hoffen, ihr macht mit! :-)


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DAS COMEBACK DER ROLLSCHUHDISCO

Seit über einem Jahr waren Tanja und ich schon für die Rollschuhsause im Mojo Club verabredet – letzten Freitag hat es dann endlich geklappt. Um kurz vor 20 Uhr stiegen wir die Treppen des Hamburger Clubs hinab, um unter der Erde die Rollschuhdisco-Szene aus dem 80er-Jahre-Kultfilm „La Boum“ nachzuspielen. Gegen eine Kaution von 20 Euro liehen wir uns passende Rollschuhe aus und nach den ersten wackeligen Schritten stolperten wir schon fröhlich im Kreis. Zu funkigen Beats von DJ Mad und Gameboimusic versuchten wir Gleichgewichtssinn und Taktgefühl in Einklang zu bringen – was Tanja besser und mir schlechter gelang.

Die Stimmung war ausgelassen und die Rollerskater in bester Laune. Trikotzupfen wurde hier nicht mit einer gelben Karte quittiert, sondern jeder wurde hilfsbereit aufgefangen, wenn er unabsichtlich auf Tuchfühlung gegangen war. Das war vor allem dann der Fall, wenn der DJ einen Richtungswechsel ansagte, den leider nur die Hälfte der Skater mitbekommen hatte und deshalb leider auch nur diese Hälfte imstande war, den Anweisungen zu folgen. Dann herrschte für ein paar Minuten großes Gewusel, bis sich alle lachend wieder in die Fahrbahn eingegliedert hatten. In der Menge entdeckte ich eine Rollschuhfahrerin, die sich einen Turnbeutel mit dem Tagesmotto umgeschnallt hatte: „Nicht schubsen, ich habe einen Joghurt im Rucksack!“ Geschubst wurde auch nicht, zumindest nicht mit Absicht, aber eine Polonäse wurde angezettelt und die langjährigen Super-Skater brachten Anfängern in der Mitte der Tanzfläche ihre Tricks bei. Leider war es viel zu dunkel für aussagekräftige Selbstversuchtfotos und so legten wir schnell die Systemkamera beiseite und konzentrierten uns ganz alltagsabenteurermäßig auf die Erfahrung des Alltagsabenteuererlebens. Mit ein bisschen Vorstellungskraft wird es dem phantasievollen Leser aber sicher gelingen, sich uns mit rudernden Armen und groovenden Hüften auf dem Parkett vorzustellen. ;-)

Alles in allem war es ein wirklich sehr lustiger Abend, mit entspanntem und fröhlichem Publikum, das die Körpermitte suchend auf acht Rollen im Kreis kurvte. Wer sich jetzt auch mal fühlen möchte, wie den 80ern entsprungen, oder einfach Spaß an Rollen unter den Füßen hat, dem sei eine Rollschuhdisco à la Rollerskate Jam wärmstens ans Herz gelegt. :-)


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SERIE: SONNTAGSTRIP MIT DEM INNEREN KIND

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Es ist wieder soweit: ein neuer Sonntag steht kurz bevor! Warum wir ausgerechnet Sonntage so langweilig finden, können wir uns auch nicht richtig erklären, aber oft ist es gerade dieser Tag der Woche, an dem uns nicht so richtig einfallen will, was wir mit unserer Zeit anfangen könnten. Und das, obwohl wir uns tagtäglich mit den Abenteuern des Alltags beschäftigen und uns Freizeitblogger schimpfen!

 

Deshalb folgt  an dieser Stelle nun unser zweiter Sonntagstrip für euch – gegen die Langeweile, nicht nur an Sonntagen. Diesmal führen wir dich auf der Suche nach dem Kind in dir durch deine Stadt und zu schönen Erinnerungen. Lass dich drauf ein, entdecke neue Ecken, gehe nicht immer die geraden Wege und sieh die Welt mit Kinderaugen.

 

Wie das geht? Und zwar so: Einfach diese Trip-Karte herunterladen, ausdrucken und losziehen, um Alltagsabenteuer zu erleben!

 

Wir freuen uns über eure Erfahrungsberichte, Fotos und Kommentare zu eurem ganz persönlichen Sonntagstrip. #sonntagstrip #alltagsabenteuer

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Sonntagstrip "Das Kind in dir"
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SERIE: EINEN TAG LANG OHNE...UHRZEIT

Da haben wir zwischen all den fröhlichen Alltagsabenteuern doch tatsächlich unsere Serie „Einen Tag lang ohne...“ vernachlässigt. Doch auf der Suche nach ein bisschen Achtsamkeit habe ich gestern einen ziemlich konfusen Tag verbracht und muss sagen: ohne Struktur bin ich verloren! Und das ist es eben, was das Wissen über die Uhrzeit mit unserem Tag macht: sie strukturiert ihn, gliedert ihn in Abschnitte, setzt Zielvorhaben und kann gleichermaßen zum Wohlbefinden beitragen, als auch zu Stress führen. So habe ich gestern einer tiefsitzenden Gewohnheit folgend bestimmt 30x auf mein Handgelenk geblickt, 12x den Blick über die Küchentür schweifen lassen und wiederholt (aber erfolglos) mein Handy aus der Tasche herausgeholt und zurückgesteckt. Als Vorbereitung auf das Verzichtexperiment hatte ich nämlich vorsorglich alle Uhren in der Wohnung abgehängt oder überklebt. Da es mir am wichtigsten war herauszufinden, wie es sich anfühlt, die Uhrzeit nicht zu kennen und nicht, wie es sich anfühlt, Termine zu verschwitzen, hatte ich den ganzen Tag freigenommen. Letzteres hätte ich nämlich auch ohne Selbstversuch beantworten können...

Der Tag begann dann trotzdem mit einem Weckerklingeln. Zwar war es nicht mein Wecker der klingelte, sondern der des Alltagsabenteurers neben mir (der weder am Experiment teilnehmen wollte, noch freigenommen hatte), aber wach wurde ich dadurch natürlich trotzdem. Als er das Haus verließ, muss es so halb neun gewesen sein – schätzte ich und schlummerte selig weiter. Als ich das nächste Mal die Augen öffnete, war es draußen schon hell, mein Magen knurrte und mein Kopf schrie nach Kaffee. Also die übliche Morgenroutine vollzogen (Kaffee, Toast, duschen, anziehen) und den Laptop hochgefahren, um ein paar Bilder für den Blog zu bearbeiten und Mails zu beantworten. Ich verspürte bereits jetzt eine leichte innere Unruhe, da ich nicht einordnen konnte, wie viel Zeit schon vergangen war und wie viel ich davon im Internet verschwendet hatte. Mir fehlte klar ein Endziel vor Augen.


Geschätzte Uhrzeit: 11:00 Uhr
Gefühlsstatus: akzeptabel bis unruhig. Kaffee hilft ein bisschen

 

Plötzlich knurrte der Magen wieder. Ein Blick in den Kühlschrank verhieß nichts Gutes, deshalb Jacke angezogen und zum Supermarkt gestapft. Am Gemüseregal verzettelt, weil über mögliche Gerichte für das Mittagessen gegrübelt, dann an der Käsetheke einen Schwatz gehalten, in der langen Schlange an der Kasse ungeduldig geworden – und ZACK! Zeitgefühl verloren...

 

Geschätzte Uhrzeit: irgendwas zwischen 13:00 und 14:30 Uhr.
Gefühlsstatus: unruhig bis ungeduldig, bei steigender Orientierungslosigkeit

Einen Tag lang ohne Uhr Achtsamkeit Verzicht Übung Selbstversuch Experiment Freizeit Alltagsabenteuer Alltagsabenteurer

Um wieder Herr der Lage zu werden, sammelte ich folgende mögliche Indizien zur Bestimmung der Tageszeit:

  1. Post im Briefkasten (kommt normalerweise so ab 14:00 Uhr)
  2.  Schulkinder an der Bushaltestelle (wie lange hatte man als Teenie noch mal Schule?)
  3. Obsthändler auf dem Marktplatz langsam am Abbauen (müsste es dann nicht schon später sein?)
  4. Kopf meldet erneut Kaffeedurst (das schwarze Gold wird normalerweise so zwischen 15:00 und 16:00 Uhr zugeführt)

Bei völliger Ahnungslosigkeit wurde erst mal der Magen ruhiggestellt und ein schnelles Nudelgericht gekocht. Zum Nachtisch gab's Kaffee für den Kopf. Draußen wurde es nun langsam dunkel und da ich immerhin wusste, welcher Wochentag gerade ist, wusste ich auch, dass ich abends zum Sport verabredet war. Um 18:45 Uhr um genau zu sein. Doch wann ist bloß dieses 18:45 Uhr? An dieser Stelle gebe ich es offen zu, dass ich ein bisschen geschummelt und mir den Handywecker so gestellt habe, dass er 20 Minuten bevor ich das Haus verlassen musste, klingelte. Doch im Grunde machte es die Situation nicht besser, da ich deshalb anfing, auf das Signal zu warten. Ich konnte überhaupt nicht einschätzen, wie viel Zeit mir bis dahin noch blieb und so wurde ich ziemlich unruhig und konnte mich auf nichts mehr wirklich konzentrieren.


Geschätzte Uhrzeit: äääh, so 16:00 Uhr? Oder 17:00 Uhr? Oder etwa schon 18:00 Uhr???
Gefühlsstatus: nervös. Okay, sagen wir panisch.

Doch dann klingelte es endlich zum Aufbruch. Ich versuchte 20 Minuten zu schätzen und ging auf gut Glück zum Bus. Auf den ich eine Rote-Nase-Länge warten musste. Vor dem Sportverein wartete ich dann auch noch mal eine gefühlte Ewigkeit und spürte eine große Erleichterung, als endlich meine Sportelfreundin mit dem Fahrrad um die Ecke gebraust kam.


Geschätzte Uhrzeit: ziemlich sicher 18:30 Uhr
Gefühlsstatus:  Ich glaube, der Puls wird wieder langsamer.


Der Zappelkurs dauerte 60 Minuten, danach duschen, umziehen, vom Experiment berichten – ja, wie lange braucht man denn dafür so? Normalerweise nehme ich den Bus gegen halb neun zurück. Ich war also wieder im Spiel! Dachte ich zumindest...

 

Geschätzte Uhrzeit: 20:30 Uhr
Gefühlsstatus: okay bis gut


Zufrieden von der körperlichen Betätigung und dem sozialen Kontakt trudelte ich wieder zu Hause ein. Mein Magen verkündete Abendbrotzeit und wurde mit einer Brotzeit belohnt. Doch was nun? Der Alltagsabenteurer-Mitbewohner guckte im Nebenzimmer Fußball, also übte ich Bass (geschätzte 30 Minuten), hörte Musik (sechs Songs mal ca. 4 Minuten ist gleich...), las in meinem Buch (ca. 20 Seiten), wusch ab (15 Minuten? Oder doch 20 Minuten? 25?), langweilte mich (zu lange) - und verlor wieder das Zeitgefühl...


Geschätzte Uhrzeit: hmmmmm
Gefühlsstatus: innere Unruhe und leichte Gereiztheit

 

Genervt ging ich ins Bett. Es war ja schließlich dunkel draußen. Und ich hatte nichts mehr zu tun. Richtig müde war ich nicht, aber trotzdem irgendwie erschöpft. In meinem Kopf war alles ein bisschen konfus, mir fehlte Struktur und ein zeitlicher Leitfaden für den Alltag. Das Gefühl, Zeit zu verplempern und Dinge nicht zu schaffen, hatte mich den ganzen Tag über begleitet. Ich fühlte mich irgendwie gehetzt, weil die zeitliche Orientierung fehlte - alles völlig unnötig, denn ich hatte ja frei und nicht wirklich Dringendes zu erledigen. Doch nicht zu wissen, wann ein Tagesabschnitt anfing und vor allem, wann er endete, machte mich rastlos und nervös. Und die Erkenntnis, dass wir eben nicht ins Bett gehen, wenn der Körper uns signalisiert, dass wir müde sind und Erholung brauchen, sondern weil die Uhrzeit sagt, dass wir uns jetzt besser in die Horizontale begeben, damit wir fit für den nächsten (Arbeits-)Tag sind, half mir auch nicht, für diesen Tag ein zufriedenstellendes Ende zu finden. Dabei konnte auch der Mann jetzt nicht mehr helfen, da er beim Fußballgucken auf der Couch eingepennt war. Das Experiment war also geglückt – denn nun wusste wirklich niemand mehr, wie spät es ist...

 

Geschätzte Uhrzeit: irgendwann zwischen 23:00 und 01:00 Uhr

Gefühlsstatus: konfus, nervös und endlich müde

 

Erkenntnisse des Tages: Schätzen ist nicht so meine Stärke. Geduld auch nicht. Und 20 Minuten fühlen sich kürzer an, wenn man darauf wartet, das Haus verlassen zu können und länger, wenn man draußen in der Kälte steht und sich sehnsüchtig den Bus herbeiwünscht...


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NEUE SERIE: SONNTAGSTRIPS

Wer kennt es nicht: Es ist Sonntag. Man sitzt zu Hause, das Wetter ist okay, man hat keine Termine im Kalender und keine To-do's auf der Liste – doch es will einem einfach nichts einfallen, was man unternehmen könnte. Die Geschäfte haben geschlossen, die Freunde keine Zeit und der Fernseher zeigt nur Wiederholungen und Werbung. Aber damit ist jetzt Schluss! Wir wollen keine Zeit mehr sinnlos auf Sofas verschwenden, wir wollen Abenteuer erleben!

Deshalb haben wir uns die Sonntagstrips für euch ausgedacht. Mit diesen kleinen Rallyes könnt ihr die sonntägliche Langeweile vertreiben und für gute Laune sorgen - ohne Planungsaufwand und für den kleinen Geldbeutel. Für jeden Sonntagstrip könnt ihr euch hier eine Rallye-Karte herunterladen und damit auf eure persönliche Alltagsabenteuersuche gehen. Lernt eure Stadt auf eine neue Weise kennen und lasst euch von fröhlichen Aufgaben durch den (Groß-)Stadt-Dschungel lotsen.

 

Der erste Trip steht ganz im Zeichen der Farbe Blau, kann aber bei Bedarf auch mit einer anderen Farbe getauscht oder wiederholt werden. Also, los geht's: Zeigt dem Fernseher den Mittelfinger, ladet euch die Karte herunter, druckt sie aus und startet die Spurensuche! Wir freuen uns über eure Erfahrungsberichte, Fotos und Kommentare zu eurem ganz persönlichen Sonntagstrip.

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Sonntagstrip "Blue Sunday"
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FUNDSTÜCK: UNNÜTZES STÄDTE-WISSEN

Wir starten unser Bloggerjahr 2017 mit einem Artikel, den wir eigentlich schon im letzten Herbst veröffentlichen wollten. Doch dazwischen kam ein Umzug, drei Wochen ohne Internet und zu guter Letzt eine abgerauschte Festplatte, die diesen sowie einige andere schöne und bereits vorbereitete Texte und Fotos dahinraffte. Doch nun wollen wir euch nach unserer Weihnachtspause mit ein paar fröhlichen Geschichten erheitern und präsentieren euch deshalb hiermit folgendes Fundstück: Unnützes HamburgWissen.

Buchvorstellung Unnützes HamburgWissen Interessantes über Hamburg Buch Verlosung Gewinnspiel Holzbaum Verlag Alltagsabenteuer Alltagsabenteurer

Warum ausgerechnet ein österreichischer Verlag ein Buch über Hamburg herausbringt, wissen wir nicht. Was wir jetzt aber wissen ist, dass in der Hafencity die wohl größte Kaffeebohnen-Skulptur der Welt steht, dass Hamburg auf schwarzem Gold sitzt und in Reitbrook (wo ist überhaupt Reitbrook?) Erdöl gefördert wird, dass der Jungfernstieg die erste asphaltierte Straße Deutschlands war und dass es verboten ist, Hamburgs Schwäne zu beleidigen. Solche und weitere lustige Anekdoten finden sich in dem kleinen, aber fein bebilderten Büchlein „Unnützes HamburgWissen“ und erheiterten uns bereits auf zahlreiche Bahnfahrten. Als gebürtige und vor allem interessierte Hamburgerin  musste ich leider jedoch auch zwei kleine Irrtümer enttarnen, denn 1. gibt es das Alstervergnügen nicht nur, wenn die Alster zugefroren ist, sondern so heißt auch das jährliche Volksfest rund um die Binnenalster und 2. habe ich durch Zufall neulich in der Zeit gelesen, dass der Udo erst seit 1994 im Atlantic Hotel wohnt und nicht schon seit 1968... Doch genug geklugscheißert, denn davon abgesehen haben wir uns beim Lesen sehr amüsiert und konnten unsere Köpfe mit vielen schönen und unnützen Fakten über unsere Heimatstadt befüllen. Und damit auch ihr bei der nächsten Party oder während einer Sightseeing Tour mit euren Hamburg-Besuchern lustige Stories zum Besten geben könnt, verlosen wir an dieser Stelle die zwei Bücher im optimalen Handtaschenformat, die uns der Holzbaum Verlag freundlicherweise für unsere Rezension zur Verfügung gestellt hat. Was ihr dafür tun müsst? Schreibt uns eine Mail über das untenstehende Kontaktformular oder kommentiert unseren Facebook-Post. Und mit ein bisschen Glück zieht unsere unbestechliche Losfee euren Namen aus dem Topf!


Wer über Hamburg nichts wissen will und lieber Unnützes über Bremen oder Wien lesen möchte, dem sei schnell und einfach geholfen, indem er >>hier<< klickt. :-)

VERLOSUNG "UNNÜTZES HAMBURG WISSEN"

Hinweis: Bitte die mit * gekennzeichneten Felder ausfüllen.


Teilnahmebedingungen:
Laufzeit des Gewinnspiels: 05.01. – 31.01.2017. Die Gewinne werden unter allen themenbezogenen Nachrichten über das Kontaktformular oder Likes und Kommentare unter dem Facebook-Post verlost. Doppelte Nachrichten erhöhen nicht die Gewinnchance. Die Gewinnbenachrichtigung und Abfrage der Versandadresse erfolgt per Email an die angegebene Emailadresse oder per Facebook-PN. Namen, Adressen und Emailadressen werden nicht gespeichert und nur im Rahmen dieser Verlosung verwendet. Die Ziehung der Gewinner erfolgt nach Ablauf des Gewinnspiels von einer unbefangenen Glücksfee nach dem reinen Zufallsprinzip. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.


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BLUMIGER RÜCKBLICK & LEUCHTENDER AUSBLICK

Unser Blogger-Jahr endet mit einem Fotoshooting für die Urban Jungle Bloggers und einem kleinen Rückblick auf 2016. Da haben wir nämlich ganz schön viel erlebt, gefunden und gebastelt - und trotzdem noch nicht alle Abenteuer auf unserer To-do-Liste abgearbeitet. Um reines Abarbeiten geht es uns zwar auch nicht, doch hat uns die eine oder andere Herausforderung in diesem Jahr doch etwas mehr von schönen Freizeitaktivitäten abgehalten, als uns lieb gewesen ist. Zwar betreiben wir diesen Freizeitblog als Hobby neben unserem Arbeitsalltag, doch wer sich ein bisschen mit der Bloggerei auskennt, der weiß, dass die Erstellung von unterhaltsamen Texten und schönen Bildern ganz schön zeitaufwendig sein kann. Doch uns macht das Ausziehen-um-Alltagsabenteuer-zu-erleben, das Schreiben, das Fotografieren, das Bilderbearbeiten und das Netzwerken weiterhin unglaublich viel Spaß und so hoffen wir, dass wir euch auch im nächsten Jahr wieder begeistern und eine bunte Mischung an Alltagsabenteuern für euch ausprobieren können.

Um euch einen kleinen Einblick in unser Blogger-Chaos zu geben, haben wir für das Dezember-Thema "Plants & Light" der Urban Jungle Bloggers einen klitzekleinen Blick hinter die Kulissen unseres Shooting-Aufbaus gewählt. Denn für ein schönes Foto muss man manchmal Möbel verrücken, Gardinen als Hintergründe verwenden, Lichtboxen aufstellen und 100 Fotos knipsen, um am Ende drei Bilder zu bekommen, die man online stellen kann.

Unser fester Vorsatz fürs neue Jahr ist, wieder regelmäßiger zu schreiben, neue Gimmicks für euch bereitzustellen und die ein oder andere lustige Aktion für euch auszutüfteln. Unsere Köpfe sind schon proppevoll mit Ideen, die nur darauf warten, entwickelt zu werden! Wir freuen uns sehr, wenn ihr uns weiterhin treu bleibt, unsere Beiträge kommentiert, uns Ideen schickt und euren Freunden von uns erzählt. Denn auch, wenn unser Blog Hobby, Vergnügen und Selbstzweck ist, so macht es doch viel mehr Freude, sich mit Gleichgesinnten zu vernetzen, neue Freunde zu finden und gemeinsam wieder die kleinen Dingen des Alltags zu entdecken. Also, seid gespannt, habt euch lieb und kommt gut ins neue Jahr!
Eure Alltagsabenteurer


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HUMMEL-BUMMEL DURCH DIE STADT

Durch die Neustadt Hamburgs führt eine rote Linie. Auf dem Boden. Aufgemalt. Wir hielten sie erst für eine Begrenzung der Außengastronomie, haben sie achtlos liegengelassen und uns nichts weiter dabei gedacht. Bis wir eines Tages in eine Gruppe Touristen hineinrannten, die auf die rote Linie zeigten und darüber diskutierten, in welche Richtung sie dieser nun weiter folgen wollten. Über unseren Köpfen ploppten große Fragezeichen auf und wir konnten natürlich nicht anders, als uns von den bayerischen Touristen den selbstführenden Stadtrundgang durch unsere Heimatstadt erklären zu lassen.

Hamburg Neustadt Graffiti Hummel-Bummel Stadtrundgang Freizeit Outdoor Alltagsabenteuer Alltagsabenteurer

Und zwar ist das so: Hummel-Bummel heißt die Tour und ist nach dem Hamburger Original Hans Hummel benannt. Der Straßen-Strich ist eine 2,5 km lange Linie auf dem Asphalt und führt durch die Neustadt und an 32 geschichtsträchtigen Orten vorbei. Auf dem Weg entlang der Linie werden diese Orte, Gebäude und Straßen auf rot-umrandeten Infotafeln erklärt.

Das alles hat uns neugierig genug gemacht, um ein sonntägliches Alltagsabenteuer daraus zu machen: Die eigene Stadt wieder mit anderen Augen sehen, alte Ecken neu entdecken und Sehenswürdigkeiten bestaunen, die einem im Alltag selbstverständlich vorkommen – das ist eine Freizeitaktivität nach unserem Geschmack! Deshalb wollten wir das jetzt auch genauer wissen, mummelten uns dick ein und trauten uns trotz frischen Temperaturen und grauem Winterwetter auf den Strich.

Hamburg Neustadt Hummel-Bummel Stadtrundgang rote Linie Freizeit Outdoor Alltagsabenteuer Alltagsabenteurer

Der Hummel-Bummel hat vier Startpunkte: am Michel, vor dem Museum für Hamburgische Geschichte, vor der Laeiszhalle und am Neuen Wall. Wir starteten einfach mitten drin am Großneumarkt und liefen los Richtung Norden – immer der roten Linie nach. Auf unserer Tour entdeckten wir auch bald die Infotafeln, die uns bisher gar nicht aufgefallen waren. Leider muss ich sagen, dass diese Schilder nicht sonderlich unterhaltsam, sondern teilweise sehr verschwrobelt geschrieben sind. Weniger Bandwurmsätze, ein bisschen mehr Einordnung in den Gesamtkontext der damaligen Zeit und ein paar weniger Typos hätten den Infotafeln durchaus gutgetan. Doch uns interessierte vor allem, wie dieser Stadtteil noch vor 200 Jahren aussah, welche Häuser damals schon gestanden haben und wer hier gelebt hat. Deshalb filterten wir vor allem diese Informationen aus den Texten heraus und entdeckten so das älteste Fachwerkhaus des Viertels, einen skurrilen Brunnen in einem Hinterhof und den Wohnsitz der Familie Schopenhauer. Gut, das mag nicht jeder interessant finden, aber ist es nicht doch ein bisschen spannend herauszufinden, wo man da eigentlich so wohnt? Man rennt jeden Tag durch die gleichen Straßen, fährt mit der U-Bahn und läuft an zahlreichen Bauwerken vorbei - ohne sich zu fragen, ob es die Straßen vor hundert Jahren schon gab und ob sie genauso hießen, wie die Menschen vor 200 Jahren ohne die U-Bahn zur Arbeit gekommen sind, wie die Häuser den Krieg überstanden haben und wer damals in ihnen gelebt hat. Wir finden, das darf man sich ruhig mal fragen und empfehlen jedem Hamburger deshalb einen Hummel-Bummel durch die Neustadt.

Hamburg Neustadt Hummel-Bummel rote Linie Stadtrundgang Freizeit Outdoor Alltagsabenteuer Alltagsabenteurer

Wer nicht in Hamburg wohnt, der macht es einfach wie die bayerischen Touristen und kommt auf einen Kurztrip in den Norden, folgt der roten Linie und entdeckt eine Großstadt abseits von Einkaufsstraßen und Reiseführertipps. Doch nicht nur unsere Stadt hat eine Stadtrundgangslinie zu bieten, auch Hannover hat ein ähnliches Konzept und führt alle Alltagsabenteurer sogar mit App-Unterstützung zu 36 Sehenswürdigkeiten der Innenstadt. Also, viel Spaß auf eurem Hummel-Bummel! Wir freuen uns schon auf eure Erlebnisberichte.


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DRESS YOUR PLANTS - BLUMENTOPF-UPCYCLING

Ich weiß nicht, wie es die letzten Tage so in anderen Teilen Deutschlands aussah, aber in Hamburg war das Wetter für Outdoor-Alltagsabenteuer eher durchwachsen. Deshalb kam uns das neue Thema "Dress your plants - creative plant pots" der Urban Jungle Bloggers ganz recht, um unsere freie Zeit mal wieder mit Pflanzen und Basteleien zu verbringen. Und so sannen wir darüber nach, wie wir nicht nur unser Zuhause schöner machen, sondern auch die Blumen neu einkleiden könnten. Herausgekommen ist eine einfache Idee für ein schönes Upcycling und so präsentieren wir euch hiermit stolz das Ergebnis!

 

Urban Jungle Bloggers DIY Upcycling Pflanzen Blumentopf aus Creme-Dosen Freizeit Basteln Alltagsabenteuer Alltagsabenteurer

Wir haben nämlich aus alten Creme-Töpfchen einfach neue Blumen-Töpfchen gemacht! So bekommen die leeren, ausgedienten Plastikdöschen nicht nur  eine neue Aufgabe und müssen nicht dem Recyclingmüll zugeführt werden, sondern können ganz nach Belieben neu gestaltet werden.

Upcycling Material Basteln Acrylfarben Urban Jungle Bloggers Alltagsabenteuer Freizeit Alltagsabenteurer

 

Was ihr dafür braucht:

  • Leere Creme-Dosen
  • Acryl-Farben in verschiedenen Farben
  • Schwämmchen
  • Pinsel
  • Masking Tape
  • Blümchen, Kakteen oder Sukkulenten

Und schon kann es losgehen: Die Dosen gut auswaschen und mit dem Schwämmchen und der Acrylfarbe betupfen. Die obere Drehverschluss-Kante mit dem Pinsel nachbessern und alles gut trocknen lassen. Dann mit dem Masking Tape einen Bereich auf der Dose abkleben und mit einer zweiten Farbe betupfen. Zum Schluss die Pflanzen einsetzen und fertig sind die neuen Blumentöpfchen. Viel Spaß beim Nachbasteln!

 

Urban Jungle Bloggers Upcycling Blumentopf Blumentöpfe basteln DIY Freizeit Alltagsabenteuer Alltagsabenteurer

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ESSEN AUF SCHIENEN

Nach 3 Wochen ohne Alltagsabenteuer melden wir uns aus dem nahezu gelichteten Umzugschaos zurück und freuen uns, euch wieder von unseren Erlebnissen berichten zu können! Nachdem die Umzugskartons ausgepackt, die Wände gestrichen, die Schränke eingeräumt und die alten Wohnungen an die Nachmieter übergeben sind, haben wir uns gestern Abend endlich mal eine Auszeit zwischen Möbelrücken und Gardinenstangenanbohren gegönnt und waren mit der Alltagsabenteurer-Crew im Rollercoaster Restaurant „Schwerelos“ in Hamburg-Harburg. Hier werden die bestellten Speisen nicht vom Tellertänzer an den Tisch gebracht, sondern im Topf durch ein ausgeklügeltes Schienensystem an der Decke direkt zum Tisch gefahren.

Rollercoaster Restaurant Schwerelos Hamburg Harburg Tipp Freizeit Alltagsabenteuer Alltagsabenteurer

Bestellt werden Getränke und Gerichte über einen Touchscreen am Tisch – die Bestellung wird abgeschickt und nach kurzer Zeit erscheint die Flasche mit dem hausgemachten Eistee oder der Kochtopf mit dem Vorspeisensalat auf den Schienen. Die Speisenauswahl ist groß und so brauchten wir doch einen Moment, um uns zwischen Ofenkartoffel, vegetarischem Burger, Pasta-Pfanne und Schnitzel zu entscheiden. Während wir auf unser Essen warteten, ließ sich die Zeit nicht nur mit Plaudereien, sondern auch mit dem Beobachten der fröhlich umherfahrenden Töpfchen vertreiben, die über unseren Köpfen kreisten und sich den Weg zu ihren Tischen bahnten. Ein besonderes Gimmick: Zu jedem Gericht lassen sich Wunderkerzen dazu bestellen! Dann nämlich kommt der Topf sprühend vor Begeisterung angefahren und löst, zumindest bei uns, nur schwer unterdrückbare Freudenschreie aus.

Rollercoaster Restaurant Schwerelos Hamburg Harburg Tipp Freizeit Alltagsabenteuer Alltagsabenteurer

Zugegeben, ein bisschen gewöhnungsbedürftig ist es schon, im Restaurant sein Essen aus einem kleinen silbernen Kochtopf auf seinen Teller umzufüllen und auch weiß man nicht so recht, wo man diesen danach auf dem kleinen Tisch unterbringen soll. Doch so ganz ohne Personal kommt auch ein vollautomatisiertes Schienenrestaurant nicht aus und so sammelt ab und zu eine freundliche Kellnerin die leeren Töpfchen, Gläser und Teller ein, oder bringt einem den Espresso, der sich nicht per Schienenverkehr verschicken lässt.

 

Das Wichtigste doch nun zum Schluss: Die deftigen Speisen kamen heiß heran gerauscht und schmeckten wirklich lecker! Alles in allem war es ein sehr lustiger Abend in einer ungewöhnlichen Location mit Alltagsabenteuerpotenzial, die wir auf jeden Fall gern empfehlen können! Und: Wunderkerzen, Wunderkerzen!


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FUNDSTÜCK: MIT MUSIK UM DIE WELT

Sailing Conductors Segeln Segelschiff Buch Musik Reisebericht Freizeit Alltagsabenteuer Alltagsabenteurer

Dieses Fundstück ist nicht nur ein Buch und nicht nur eine CD, sondern ein großartiges Projekt. Ein Musikprojekt, ein Reiseprojekt, ein Buchprojekt, ein Segelprojekt, ein Videoprojekt und auf jeden Fall wieder ein Projekt auf der Suche nach Freiheit genau das zu tun, wofür das Herz schlägt. Und wer unseren Blog bisher aufmerksam verfolgt hat, der wird schon gemerkt haben, dass wir für diese Art von Projekten sehr empfänglich sind. Denn auch, wenn wir euch hier für die kleinen Abenteuer des Alltags begeistern wollen, so sind wir doch immer wieder fasziniert davon, wie Menschen einfach in die weite Welt und zu großen Abenteuern aufbrechen, um dort Freiheit, sich selbst oder einen neuen Alltag zu finden. Während wir versuchen, immer mal wieder aus unserem Alltag auszubrechen und über den Tellerrand der Routine zu blicken, fackeln andere nicht lang (oder vielleicht doch?), nehmen ihren ganzen Mut zusammen und wagen etwas, wovon wir bisher nur träumen.

Sailing Conductors Segeln Segelschiff Buch Musik Reisebericht Freizeit Alltagsabenteuer Alltagsabenteurer
Foto: Sailing Conductors

So wie die Sailing Conductors, die sich 2011 das Segelboot Marianne kauften und die Welt umsegelten. Dabei lernten sie nicht nur die unterschiedlichsten Meere, Länder, Menschen und Kulturen kennen, sondern vereinten alle miteinander – und zwar mithilfe von Musik! Captain Ben und Smutje Hannes nahmen Songs mit Musikern auf, die sich nie im Leben begegnet sind. Über Kopfhörer bekamen die Musiker das Playback eines vorherigen Musikers auf die Ohren und ergänzten so das Stück durch ihr eigenes Instrument, gaben durch ihr Spiel dem Song eine neue Bedeutung. In drei Jahren haben über 200 Musiker aus 30 Ländern an den Songs mitgearbeitet. Das ist mal Weltmusik im wörtlichen Sinne. Herausgekommen ist eine CD mit 14 kraftvollen und fast wehmütigen Songs. Wenn man die QR-Codes im Booklet oder im Buch scannt, kann man fast live dabei sein und sich virtuell an die orginalen Aufnahmeorte begeben sowie Bilder, Videos und Geschichten zu den Song und Künstlern anschauen. Uns jedenfalls treibt es Pipi in die Augen und zerrt an unseren Herzen vor lauter Fernweh.

Da wir aber weder segeln können, noch den Mut besitzen, unseren Alltag komplett hinter uns zu lassen, begnügen wir uns erst mal mit dem Buch „Sailing Conductors: Zwei Leichtmatrosen auf der weltweiten Suche nach Musik.“, der CD „AAA“ und den Videos zu diesem tollen Projekt. Dank Crowdfunding Kampagne erscheint in Kürze das zweite Album und wir freuen uns schon sehr darauf! Es gibt anscheinend noch mehr Abenteurer, deren Herzen für Herzensprojekte schlagen.


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DIE HAMBURGER UND IHR BIER

Kein Bier ohne Alster Ausstellung Museum für Hamburgische Geschichte Freizeit Hamburg Alltagsabenteuer Alltagsabenteurer

Wir waren am Montag im Museum. Nachts. Angeschickert. Warum? Die Beantwortung dieser Frage sind wir euch noch schuldig!

Der Anlass war die Eröffnung der neuen Sonderausstellung „Kein Bier ohne Alster“ im Museum für Hamburgische Geschichte diese Woche. Ein guter Grund, um mal wieder auf Alltagsabenteuer-Suche zu gehen und festzustellen, dass es nicht nur nachts und angeschickert im Museum viel zu erleben gibt, sondern Wissensvermittlung in Zeiten des Internets auch offline einfach mehr Spaß macht. Denn, obwohl kulturstudiert und geschichtsinteressiert müssen auch wir zugeben, dass unser letzter Museumsbesuch schon etwas länger her ist. Klar, haben auch wir die eine oder andere Fotoausstellung und Galerieeröffnung mitgenommen, und sind als gebürtige Hamburger mit Störtebeker, Buddelschiffen und Pilstulpe aufgewachsen. Doch wusstet ihr, dass Hamburg im Mittelalter mit über 500 Brauereien das europäische Zentrum der Bierherstellung war und Bier als Grundnahrungsmittel den Alltag der Menschen bestimmt hat? Wir seit Montagnacht nämlich schon! Und das sind doch mal Informationen, die neben Trash-TV, Social-Media-Kanälen und Newstickern wieder die Denkzellen erfrischen und den Geist erheitern – vor allem, wenn man sich wie wir durch viele ausgefallene Biersorten der heutigen Hamburger Craft-Beer-Brauereien probiert hat… ;-)

Kein Bier ohne Alster Ausstellung Museum für Hamburgische Geschichte Freizeit Hamburg Alltagsabenteuer Alltagsabenteurer

Um den Besuchern die Geschichte des Bieres anschaulich zu erzählen und das Thema mit der heutigen Zeit zu verknüpfen, hat sich das Museum für Hamburgische Geschichte einiges einfallen lassen: Die moderne Inszenierung mit Themen-Kuben und Wegeleitsystem sowie das extra für die Ausstellung nach mittelalterlichem Rezept gebraute Bier bieten in jedem Fall Alltagsabenteuer-Potenzial für alle, die schon immer wissen wollten, was neben Astra, Holsten und Ratsherrn noch so biermäßig abgeht in der Hansestadt. Also, nichts mit verstaubt und oldschool und nur für regnerische Tage: Es wird Zeit, fernab von Google, Wikipedia und Co. mal wieder etwas über die Heimatstadt zu erfahren, sich an Wissenswertem zu berauschen und das Ausstellungsbier zu verköstigen! Nicht-Hamburger kommen entweder einfach auf ein kühles Blondes und ne Fischfrikadelle zu uns in den Norden gedüst oder googeln spannende Sonderausstellungen in der eigenen Stadt.

Kein Bier ohne Alster Ausstellung Museum für Hamburgische Geschichte Freizeit Hamburg Alltagsabenteuer Alltagsabenteurer

Warum es nun in Hamburg kein Bier ohne die Alster gegeben hätte? Mit dieser Frage schicken wir euch los auf euer eigenes Alltagsabenteuer im Museum und sind gespannt auf eure Erlebnisse!

 

Museum für Hamburgische Geschichte
Holstenwall 24
20355 Hamburg

http://www.hamburgmuseum.de/

Kein Bier ohne Alster  I  Hamburg - Brauhaus der Hanse

7. September 2016 – 12. März 2017

Dienstag bis Samstag: 10:00 - 17:00 Uhr
Sonntag: 10:00 - 18:00 Uhr



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ZU ZWEIT AUF ZWEI RÄDERN

Wir haben es endlich getan! Schon oft angekündigt und lange darauf gefreut, aber das Wetter hat uns immer wieder einen Strich durch die Rechnung gemacht. Doch dieses Wochenende war es dann endlich soweit: Wir haben uns ein Tandem ausgeliehen und sind damit durch Hamburg gecruised. Bei 25 Grad und herrlichstem Sonnenschein hatten wir einen supertollen Tag auf dem Drahtesel. Ein Alltagsabenteuer, wie wir es lieben.

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Mit gepackten Rucksäcken und erwartungsfrohen Gesichtern schlugen wir am Freitagvormittag in der Zweiradperle auf, um das coole, rote Cruiser-Tandem in Empfang zu nehmen. Nachdem wir ausgeknobelt hatten, wer vorn und wer hinten sitzen darf, wurden noch die Sattel auf die richtige Höhe gebracht und dann ging’s auch schon los. Da ich sonst Rücktrittbremsen gewohnt bin, hatte ich mich für den hinteren Sattel entschieden, auch wenn ich von dieser Position aus nur den Rücken meines Vordermanns sehen konnte, was durchaus etwas Vertrauen abverlangte. Dafür hatte ich den klaren Vorteil, dass ich während der Fahrt viel mehr nach links und rechts schauen konnte und mich weniger auf den Verkehr konzentrieren musste. Der Steuermann musste lenken und ich nur fleißig in die Pedale treten. :-)

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Das klappte zum Glück sofort sehr gut und so radelten wir fröhlich umher, an den Deichtorhallen vorbei und raus aus der Stadt Richtung Elbbrücken. Unseren ersten Stopp machten wir in Entenwerder, um auf dem Ponton-Café einen Cappuccino zu trinken und auf die Elbe zu schauen. Schiffe tuckerten vorbei und Hunde sprangen mit Anlauf in den Fluss. Wir atmeten tief durch und genossen die Sonne und den freien Tag.

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Lange hielt es uns jedoch nicht auf den Stühlen und so schwangen wir uns wieder aufs Rad, um festzustellen, in was für einer tollen Stadt wir wohnen: Eben radelt man noch mitten durchs Leben und ein paar Tandem-Kilometer später ist man plötzlich im Grünen. Wir fuhren durch Rothenburgsort, über Moorfleet, bis nach Allermöhe - immer auf dem Deich entlang, an Kühen, Gänsen und Reetdachhäusern vorbei. Die Menschen, denen wir unterwegs begegneten, lachten und winkten uns fröhlich zu, Kinder zeigten mit dem Finger auf uns und riefen "Ein Tandem, ein Tandem!". Es war ein riesen Spaß. Irgendwann kamen wir zu einem idyllischen Badesee und legten uns unter einen Baum auf unsere Picknickdecke. Unsere Seelen baumelten fröhlich herum und wir schauten den Kindern beim Plantschen zu.

Als wir Hunger bekamen, traten wir langsam den Rückweg an. Gemütlich gondelten wir zurück Richtung City, wieder an der Elbe entlang, rüber über die Elbinsel Kaltehofe und hinein ins Entenwerder Fährhaus auf einen hausgemachten Kartoffelsalat mit Würstchen. Den hatten wir uns jetzt auch verdient!

 

Zerzaust, aber glücklich kamen wir am späten Nachmittag wieder an der Zweiradperle an, um das Tandem zurückzugeben. In zwei Dingen waren wir uns sehr schnell klar und absolut einig: 1. Tandemfahren ist auf jeden Fall ein supertolles Alltagsabenteuer und

2. Nochmaaaaaaal, nochmaaaaaal! Auch wenn der Popo immer noch ein bisschen weh tut. :-)


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OBJEKTIV-CASE AUS PLASTIKFLASCHEN

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Unsere Spaß-Objektive brauchten ein Zuhause! Deshalb haben wir mal wieder gebastelt. Denn damit wir die Objektive nämlich auch heil und sicher transportieren können und so unterwegs auf alle fotografischen Eventualitäten vorbereitet sind, haben wir aus zwei alten Plastikflaschen einfach – schwuppdiwupp – ein Objektiv-Case geupcycelt.

 

Und zwar so:

  1. Die Objektive ausmessen.
  2. Die Böden von zwei Plastikflaschen entsprechend abschneiden: Höhe ca. 3,5 cm, Durchmesser ca. 7 cm.
  3. Mit dem Bügeleisen die scharfen Schnittkanten vorsichtig abflachen, damit man sich nicht schneidet.
  4. Das Plastik der Flaschenböden mit weißem Acryllack ansprühen.
  5. Mit Sekundenkleber einen bunten Reißverschluss an den Außenkanten der Flaschenböden festkleben.
    Achtung: genug Platz lassen, damit er sich auch schließen lässt!
  6. Aus dickem Filz zwei runde Scheiben ausschneiden und in beide Flascheböden einkleben.
    Fertig!

Jetzt können die Objektive in der Tasche nicht mehr zerkratzen und wir können immer und überall Fisheye- oder Weitwinkel-Bilder machen, wenn uns danach ist. :-) Viel Spaß beim Nachbasteln!

 

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WART IHR SCHON MAL IN... DITHMARSCHEN

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Da waren wir nämlich letztes Wochenende, um uns von dem Alltagsabenteuer Wohnungssuche zu erholen. Zugegeben, wir waren früher schon mal da, schon oft quasi, in den Ferien auf dem Bauernhof vom Opa und mit der Oma Brombeeren sammeln und Marmelade einkochen, mit der Schwester auf dem Heuboden schlafen, mit den Nachbarsbauern Kühe melken und dem Nachbarshund Katzen ärgern.


Das geht auch alles heute noch super, nur dass Oma, Opa und der Nachbarshund nicht mehr da sind und die Schwester grad Pauschalurlaub in der Türkei macht. Aber wir wären ja keine Alltagsabenteurer, wenn uns nicht die Ruhe auf der Terrasse, die Kuhfamilie vor der Tür und die Landluft in der Nase trotzdem ein Wochenende lang glücklich machen würde.


Deshalb gibt‘s hier jetzt eine kleine Ode an meine Kindheit zu lesen, gewürzt mit einem Appell, dass man für Urlaub gar nicht so weit reisen muss. Denn wart ihr schon mal in Dithmarschen? Da kann man Pferdenasen streicheln, am Deich von Friedrichskoog aufs (Watten-)Meer gucken, Krabben pulen und mit dem Fahrrad am Nord-Ostsee-Kanal entlangradeln. Mit der Fähre setzt man über auf die andere Seite - entschleunigt, mit Luftkurort-Wind in den Haaren und den großen Kähnen und kleinen Boten winkt man fröhlich zu. Abends baumelt man sich erschöpft, aber glücklich in die Hängematte zwischen den Birken, liest ein Buch und lächelt beim Umblättern den Kälbchen zu, die neugierig hinter den Kuhmamas hervorlugen.

So ist das nämlich in Dithmarschen. Da sind die Kühe nicht lila und das Internet nicht schnell, aber die Alltagsabenteuer sind bunt und fröhlich.

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SOMMER-LIMONADE SELBST GEMACHT

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Wir sind zwar eigentlich leidenschaftliche Leitungswassertrinker, aber bei diesen sommerlichen Temperaturen bekommen auch wir Lust auf Fruchtgeschmack und Sprudel! Deshalb haben wir uns unsere Limonade einfach selbst gezaubert und zum Mitnehmen in schöne Glasflaschen abgefüllt. Das schmeckt nach Sommer und gibt einen frischen Vitaminkick für viele neue Alltagsabenteuer!

 

Zutaten:

5-6 Limetten

125 ml Holunderblütensirup

400 ml Mineralwasser

 

Einfach die Limetten auspressen, den Saft mit dem Holunderblütensirup vermischen und prickelndes Mineralwasser hinzugeben.

Mit Crushed-Ice oder Eiswürfeln genießen!

 

Und welches ist euer Lieblings-Sommer-Limonade-Rezept?


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5 DINGE, DIE MAN IM SOMMER UNBEDINGT TUN SOLLTE

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1. Melone essen
Rot oder gelb, mit Schinken, mit Eis oder im Salat – die saftige Frucht schmeckt im Sommer einfach am besten und wir können nicht genug davon bekommen!

2. Barfuß laufen
Ob auf dem Rasen, im Sand oder auf warmem Asphalt – einfach mal schnell aus den Schuhen schlüpfen, den Füßen eine Pause gönnen und den Untergrund erfühlen. Kitzelt und macht fröhlich!

3. Auf Dächern sitzen
Der Sonne ein Stück näher kommen, sich ein kühles Lüftchen um die Nase wehen lassen und den heimlich-unerlaubten Nervenkitzel spüren – das geht am besten in luftiger Höhe und über den Dächern der Stadt!

4. Ins Freibad gehen
Statt den Abend im muffigen Fitnessstudio zu verbringen, einfach mit ein paar Freunden auf die Räder schwingen und zum nächsten Freibad cruisen. Im kühlen Nass und unter weißen Schäfchenwolken ziehen sich die Bahnen fast wie von allein!

5. Limonade selber machen
Zaubert euch schnell und einfach eine leckere Erfrischung und schenkt euch selbst gemachte Limonade ein. Das schmeckt nach Sommer und gibt einen frischen Vitaminkick für viele neue Alltagsabenteuer! Unser Lieblingsrezept findet ihr nächste Woche hier im Blog! :-)


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FUNDSTÜCK: PUTZGYMNASTIK OHNE PLASTIK

Gesund im Mund und Putzgymnastik ohne Plastik! Unser aktuelles Fundstück bringt uns nicht nur zum Reimen, sondern lässt unsere Herzen für nachhaltiges Zähneputzen höher schlagen: die Bambus-Zahnbürste!


Warum das ein Alltagsabenteuer ist? Weil wir etwas alltägliches einfach mal anders machen, als wir es gewohnt sind! Dadurch verlassen wir mal wieder die gute alte Komfortzone und schärfen unsere Sinne neu. Klingt komisch, ist aber so! In diesem Fall revolutionieren wir unsere Zähneputzroutine und stürzen uns fröhlich auf die Möglichkeit, neues zu entdecken, auszuprobieren und kennenzulernen.

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Denn heute haben wir uns die Bambus-Zahnbürste von Hydrophil in den Mund gesteckt und uns gleich ein bisschen weltretterischer gefühlt. Dieses Putzgerät ist nämlich aus schnell nachwachsendem Bambus gefertigt – das macht diese Zahnbürste nicht nur umweltfreundlich und nachhaltig, sondern sogar vegan. Bei der Herstellung wird darauf geachtet, wasserschonend und ohne Mineralöle oder sonstige chemische Zusatzstoffe zu produzieren. So kann der Bürstenkopf nach Endgebrauch einfach abgebrochen und der Griff kompostiert werden – ohne, dass Rückstände im Trink- und Grundwasser zurückbleiben.

Außerdem sieht die Zahnbürste auch noch schick aus! Also, warum nicht mal ein bisschen Style in die Mundhöhle bringen und den eigenen Plastikkonsum reduzieren? Wir sind jedenfalls schon fleißig dabei und putzen uns zu besserem Karma. Macht ihr mit?

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Wie immer nicht gesponsert, sondern entdeckt, für gut befunden und freiwillig unterstützt.


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IN GEHEIMER MISSION

Am Samstag waren wir in gefährlicher Mission auf einem Containerschiff unterwegs, eingeschlossen in die Kabine des Kapitäns, auf der Suche nach Schmugglerware! In diese missliche Lage hatte uns unser Informant Häbäät gebracht, der leider vor der Übermittlung wichtiger Informationen aus dem Wege geräumt worden war.

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Bild: www.one-way-out.de

Dieses und andere Abenteuer kann man bei einem Live Escape Game erleben! Wie in einem PC-Adventure muss man rätselhafte Fälle aufklären und Geheimnisse lüften. Nur, dass hier eben alles live und analog ist: Man wird mit einer kleinen Gruppe in einen oder mehrere Räume eingesperrt, aus denen man sich mit Hilfe von Hinweisen innerhalb einer vorgegebenen Zeit wieder befreien muss. Die Zahlenschlösser sind real, die Botschaften zum Anfassen und die Codes mit Stift auf Papier zu dechiffrieren. Also das ideale Abenteuer für uns Alltagsabenteurer!

Wir haben uns in die vertrauensvollen Hände von ONE WAY OUT begeben und an Deck eines imaginären Containerschiffs Jagd auf ein internationales Mafia-Kartell gemacht. Zu fünft sind wir durch die drei Räume getobt, sind den Hinweisen nachgegangen und haben zahlreiche Codes geknackt, um Boxen zu öffnen, Rätsel zu lösen und Schlüssel zu finden.

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Nach 60 Minuten hatten wir die Szenerie verwüstet und alle Schlösser geknackt. Unsere Spielleiterin, die von draußen auf uns achtgab, hatten wir nur zweimal um Hilfe bitten müssen, als wir in einer Sackgasse steckten und nicht mehr weiter wussten (zählen ist halt schwierig, wenn man aufgeregt einen Mordfall aufklären will). Am Ende konnten wir jedoch den kniffligen Fall aufklären und uns aus der Kapitänskajüte befreien. :-)

 

Leider gibt es keine guten Bilder von uns und unseren Heldentaten, da wir sehr schnell, sehr tief in unserer Mission steckten und keine Zeit für die Knipserei hatten. Wir hoffen aber, dass ihr hier trotzdem einen kleinen Einblick erhaltet, wie so ein Live Escape Game funktioniert. Wir jedenfalls hatten großen Spaß bei der Rätselei und dies wird sicher nicht unser letztes Live-Adventure gewesen sein. Also: Hin da und hier eure Erfahrungsgerichte posten! Wir wünschen euch schon mal viel Erfolg auf euren Alltagsabenteuer-Missionen!

 

Wer nicht in Hamburg wohnt, oder sich einfach nur über weitere Angebote zum Thema Live Escape Gaming informieren möchte, der ist hier richtig: www.escape-game.org


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INTERVIEW: AUSBRECHEN UND ABENTEUER ERLEBEN

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Wir haben da was ganz tolles für euch entdeckt! Oder vielmehr hat es uns entdeckt: Das Feriencamp für Alltagsabenteurer! Camp Breakout ist ein Ort, an dem ihr für ein Wochenende aus dem Erwachsenenalltag ausbrechen und euch von den Erwartungen des täglichen Lebens befreien könnt. Konkret bedeutet das, vier Tage lang mit Freunden die tollsten Abenteuer zu erleben, neue Erfahrungen zu sammeln, kreativ zu werden und gemeinsam Spaß zu haben. Back to basic, ohne Smartphone und ohne Internet, um ganz unbeschwert mal wieder die kleinen Dinge des Lebens zu genießen und daraus die schönsten Erlebnisse entstehen zu lassen. Frische Luft und die wilde Natur sollen dabei helfen und bieten viel Raum für Outdoor-Aktivitäten, Workshops und zum Relaxen. Mit Lagerfeuer-Stimmung, Schnitzeljagd, Kanufahren und Nachtwanderungen wecken wir das Kind in uns und übernachten in gemütlichen Blockhütten mit Mehrbettzimmern in der Nähe von Hamburg oder Berlin.

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Also, wir sind jetzt schon Fan! Deshalb haben wir mit Maike Engel, der Erfinderin des Camp Breakout, ein kleines Interview für euch geführt, damit sie euch mit ihren eigenen Worten erklären kann, warum wir alle manchmal eine Auszeit brauchen. Aber lest selbst!


Maike Engel von Camp Breakout
Maike Engel von Camp Breakout

Nina: Warum glaubst du ist es wichtig, dann und wann das Kind in sich zu wecken und sich eine Auszeit vom Erwachsensein zu gönnen?

Maike: Ob als Geschäftsführer, Lehrer oder als Eltern, die meiste Zeit des Tages wird von uns erwartet, dass wir Seriosität an den Tag legen oder ein Vorbild für andere sind. Das kann sehr anstrengend sein und zu ständigem Zeitdruck, Stress und im schlimmsten Fall zu einem Burnout führen. Einfach mal alles abzuwerfen und einfach nur man selbst zu sein, das baut Stress ab, wirkt befreiend und kann eine Heilung für unsere Seele sein. Je älter wir werden, desto wichtiger ist es, das Kind in uns zu bewahren. Insbesondere Menschen ohne Kinder werden immer seltener damit konfrontiert – das möchte ich mit Camp Breakout ändern! Hier kann man sich von den Erwartungen anderer entfernen, seinen Status ablegen und unter Gleichgesinnten einfach ausgelassen Spaß haben oder albern sein, ohne dass es einem peinlich sein muss.

Mein Motto dazu: „Growing old is mandatory; growing up is optional!“

Nina: Bist du so auf die Idee zum Camp Breakout gekommen?


Maike: Das war ein Teil, der dazu beigetragen hat. Eines Tages spazierte ich mit einer Freundin durch die Hamburger Schanze und sah ein Kind in einer Wasserpfütze spielen. Ich sagte zu ihr: „Wäre es nicht schön, wenn es einen Orte gäbe, wo man wieder ganz Kind sein darf, ohne, dass es einem peinlich sein muss?“ Zudem werde ich während der täglichen Bahnfahrt zur Arbeit ständig damit konfrontiert, wie abhängig die Leute von ihrem Smartphone sind. Keiner guckt mehr aus dem Fenster und genießt die schöne Aussicht oder schenkt einem ein Lächeln – einfach nur, weil er gut gelaunt ist oder gerade vielleicht an etwas Schönes denkt. Jeder starrt nur auf sein Telefon und weiß nicht wo er hinschauen soll, wenn es keine neuen Nachrichten zu lesen gibt.

Nina: Ja das stimmt, ich erwische mich auch oft dabei, wie ich Bahnfahrten mit Smartphone-Gedödel überbücke… Sollte ich mich also angesprochen fühlen? Für wen genau ist das Camp gedacht?

Maike: Camp Breakout richtet sich an Social-Media-Entzugsbedürftige, Alltagsabenteurer, Inspirationssuchende, Outdoorfreaks, Naturliebhaber, Großstadtgenervte, Hamsterradhasser, Freunde der Gruppen- und Gemeinschaftsaktivität, Wasserratten, Freiheitsliebhaber oder Alltagsgstresste. Ob als Single, Pärchen oder Gruppe - im Camp sind wir eine Gemeinschaft! Ob man einer Univorlesung entfliehen will oder der Büroalltag einfach nur nervt: Camp Breakout ist etwas für Erwachsene jeden Alters, die im Herzen noch ein Kind sind und dem digitalen Wahnsinn einen Moment lang entfliehen wollen. Außerdem sind die geplanten Camps an der Ostsee und auf Usedom beide nur 1-3 Stunden von Hamburg und Berlin entfernt und eignen sich perfekt für Großstadtrabauken, die für ein verlängertes Wochenende aus dem Alltag ausbrechen wollen.

Nina: Wie weckst du das Kind in dir, wenn du nicht gerade im Camp Breakout unterwegs bist?


Maike: Ich liebe es immer noch mich zu verkleiden, in andere Rollen zu schlüpfen und einfach losgelöst zu tanzen und Spaß zu haben – ohne Rücksicht darauf, was andere von mir denken könnten. Vor kurzem habe ich mit meinen Brüdern und meinen beiden Cousinen meine im Keller vergrabene Kostümkiste rausgeholt und wir haben uns alle verkleidet, rumgeblödelt und uns übereinander totgelacht. Das liegt wohl bei uns in der Familie. Wir nehmen uns alle gegenseitig nicht so ernst.

Nina: Welches war dein bisher schönstes Alltagsabenteuer?


Maike: Letztes Jahr im Sommer war ich mit einer Freundin das erste Mal longboarden. Wir sind stundenlang durch die Hafencity und durch den Inselpark in Wilhelmsburg gefahren. Wir haben super viele schöne Ecken von Hamburg entdeckt, eine kleine Fotosession eingebaut und dabei total die Zeit vergessen. Das war ein fantastischer Sommertag in Hamburg!

Camp Breakout Freizeitcamp für Erwachsene Freizeit Achtsamkeit Entschleunigung Alltagsabenteuer Alltagsabenteurer Ostsee

Sichere dir jetzt ein Ticket für dein Camp-Breakout-Abenteuer!

Camp Termine:
Camp Ostsee (Sierksdorf): 11. - 14. August 2016
Camp Usedom (Lütow): 25. - 28. August 2016

 

Damit es dieses tolle Camp für Alltagsabenteurer und andere Erwachsene überhaupt geben kann, hat Maike eine Crowdfunding Kampagne gestartet. Weitere Infos zum Unterstützen, Mitmachen und Inspirieren lassen findet ihr hier:

 

Crowdfunding Kampagne:
www.startnext.com/campbreakout
www.nordstarter.org/campbreakout

Mehr zu Camp Breakout:
www.camp-breakout.com
www.facebook.com/campbreakout
twitter.com/CampBreakout


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AUF GROSSER FAHRT oder EINE BUSFAHRT, DIE IST LUSTIG

Diejenigen, die uns fleißig bei Instagram verfolgen, wissen es bereits: Wir waren auf großer Fahrt! Diesmal im gemieteten Bulli und unterwegs im Nordosten Deutschlands, haben wir 7 Tage on the road und 5 Nächte auf dem Westfalia-Klappbett verbracht. Das war ein Abenteuer nach unserem Geschmack!

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Gemietet und entgegengenommen haben wir den knuffigen T3 bei rent-a-bulli.de in Berlin. Nach kurzer Einweisung in das Innenleben, wichtigen Hinweisen zu Ausstattung, Geschwindigkeitsbegrenzung und einer Probefahrt um den Block, ging es auch schon los auf unseren Roadtrip. Eine grobe Route hatten wir vorab bereits anhand des Landvergnügen Stellplatzführers festgelegt, mit dem fröhliche Camper in ganz Deutschland kostenlos auf Bauernhöfen übernachten können. So stand unser erstes Ziel schon fest und wir gondelten mit gemütlichen 90 km/h über die Landstraßen von Brandenburg. Die fluffige Federung ließ die Plastikblumen im Cockpit und der frühlingshafte Sonnenschein unsere Herzen hüpfen.

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Als wir nach ca. 2 Stunden auf dem ersten Hof in einem kleinen Dorf ankamen, wurden wir herzlich empfangen. Wir parkten den Bulli direkt neben einer Herde Soayschafe, die gerade Lämmer bekommen hatte und uns ein wenig skeptisch beäugte. Wir aber holten die Campingstühle und die Boccia-Kugeln raus und fühlten uns, mit der Landluft in der Nase, befreit von Büroalltag und Freizeitstress.
Nach einer verhältnismäßig warmen Nacht unter unserer kuscheligen Riesenbettdecke, die wir von zu Hause mitgenommen hatten, wurden wir am nächsten Morgen stilecht vom Hahn geweckt und krabbelten etwas verstrubbelt aus dem Bus. Bei den freundlichen Hofbesitzern wartete schon ein duftendes Frühstück mit selbstgemachter Marmelade und frischen Eiern auf uns. Wir fühlten uns (fast) wie im Paradies. Nach dem Frühstück bedanken wir uns herzlich für die Gastfreundschaft und starteten in unseren nächsten Roadtripabenteuertag, nicht ohne vorher noch zwei Gläschen der selbstgemachten Marmelade zu kaufen und uns von den Zwillingslämmchen zu verabschieden, die in der Nacht neben unserem Bulli geboren worden waren.

Und so ging unsere Reise weiter nach Mecklenburg-Vorpommern, an die Müritz, auf einen Gutshof, auf dem wir vornehm speisten und an die Ostsee auf einen Campingplatz, auf dem außer uns nur ein paar hartgesottene Dauercamper ihre Satellitenschüsseln ausgefahren hatten, während wir die kälteste Nacht unserer Reise mit Heizlüfter und roten Nasen verbrachten. Dafür fanden wir uns am nächsten Tag an einem menschenleeren Strand wieder, an dem wir Muscheln sammelten, uns den salzigen Wind durch die Haare wehen ließen und uns in den weißen, weichen Sand warfen.

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Während unserer weiteren Reise trafen wir auf bemerkenswerte Menschen, die uns auf ihren Höfen aufnahmen, von ihrem Leben erzählten und berichteten, wie sie in Zeiten wie diesen den Kampf gegen Fremdenfeindlichkeit aufgenommen hatten und sich für Flüchtlinge engagierten. Wir erfuhren mehr über den Hintergrund des Landvergnügen Stellplatzführers und welche tollen Erfahrungen die Hofbesitzer mit den alltagsabenteuerlustigen Campern machten. Wir streichelten Eselnasen und Katzenköpfe und Hundeohren. Wir ließen uns von Gänsen ins Bein zwicken, von Füchsen unseren Müll plündern und von neugierigen Straußen beäugen, die am Zaun neben uns herliefen und uns mit ihren Pinselfedern auf dem Kopf und den staksigen Schritten zum Lachen brachten.

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Wir hatten ein riesen Glück mit dem Wetter, bis auf einen regnerischen Tag auf Rügen, den wir spontan im Hotel verbrachten, während der Bulli geduldig auf dem Hotelparkplatz darauf wartete, dass wir aus unseren Bademänteln herauskrabbelten und uns wieder hinters Steuer setzten. Denn Mr. Blingbling, wie der Bus von seinem Besitzer Felix getauft wurde, ließ uns nicht im Stich! Dank liebevoller Pflege, regelmäßiger Wartung und der Null-Risiko-Garantie von rent-a-bulli.de stand dies auch nicht zu befürchten. Und so fuhren wir ganz unversehrt und immer noch fröhlich nach 7 Tagen, 2 gelesenen Büchern, 3 auf dem Gaskocher gekochten Kaffees, einer Navi-Sprecherin mit britischem Akzent, ca. 1000 gefahrenen Kilometern und mit vielen neuen Eindrücken wieder in Berlin ein. Nach einer unkomplizierten Rückgabe verabschiedeten wir uns ein wenig wehmütig von unserem treuen Reisegefährten und tauschten ihn wieder gegen den moderneren und leiseren Opel, der uns mit einer zugegeben deutlich höheren Reisegschwindigkeit zurück nach Hamburg brachte.

 

Wir jedoch können diese Woche voller Entschleunigung und Abenteuer jedem ans Herz legen! Ganz ohne Sponsoring und doppelten Boden empfehlen wir Felix und seine Bulli-Parade sowie auch den etwas anderen Stellplatzführer jedem Alltagsabenteurer fröhlich weiter, der im eigenen Land ein paar neue Ecken kennenlernen, auf spannende Menschen treffen, Landluft und Dieselduft schnuppern und sich ein klein wenig freier fühlen möchte.


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ABGETAUCHT UND NEUENTDECKT

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Mit den Urban Jungle Bloggers sind wir diese Woche abgetaucht und haben mit dem kleinen Alltagsabenteurer-U-Boot die Pflanzenwelt erkundet. Zur Erinnerung: Die Urban Jungle Bloggers geben jeden Monat ein Motto vor und die Großstadtdschungelliebhaber unter den Bloggern interpretieren für sich das Thema und berichten darüber. Im April lautet die Ansage „It’s crystal clear – plants & glass“ und so haben wir unser kleines U-Boot losgeschickt, um über den Tellerrand des Alltags zu schauen und unter dem Meeresspiegel nach Abenteuern zu suchen. Denn manchmal muss man auch in den Untiefen nach den schönen Erlebnissen fischen und neue Erfahrungen angeln. Und das am besten 365 Tage im Jahr! Das nur als kleine Erklärung für alle, die schon immer mehr über die Bedeutung unseres Logos wissen wollten. ;-D


Zwischen Frühlingsblumen und Glasvasen haben wir diesmal unseren Schreibtisch aufgehübscht, dabei etwas über Papageien-Tulpen gelernt und davon ein paar schöne Fotos für euch gemacht. So schreibt es sich doch gleich viel motivierter an den neuesten Alltagsabenteuern und Freizeittipps, die wir für euch aufgespürt haben. Bleibt frisch und freut euch drauf! Ganz bald geht es weiter mit unseren Erfahrungsberichten aus dem Großstadtdschungel.

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URBAN GEGÄRTNERT

Endlich ist der Frühling da! Plötzlich riecht die Luft ganz anders, das triste Grau des Winters wird durch die ersten zarten Blätter an Büschen und Bäumen vertrieben und wir spüren ein wohliges Kribbeln in den Knochen. Die beste Voraussetzung, um ein neues Alltagsabenteuer zu erleben! Deshalb wollen wir dem Frühling helfen, unsere Stadt wieder grüner und zu einem urbanen Großstadtdschungel zu machen – und zwar mit Guerilla Gardening! Nicht unbedingt erlaubt, aber bei verantwortungsvollem Umgang weitestgehend geduldet, ist das Guerilla Gardening längst zu einer urbanen Szene geworden. Da wir aber nicht einfach nur auf einen hippen Zug aufspringen und blauäugig einen Trend mitmachen wollten, haben wir uns erst mal ein paar Bücher besorgt und in die Welt der Stadtgärtnerei eingelesen. Wir staunten über die Vielzahl an Literatur, die wir bei unseren Streifzügen durch die Buchläden so fanden und erfreuten uns an der liebevollen Gestaltung der Inhalte.

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Nachdem wir unzählige Ideen für toll befunden hatten, mussten wir uns für eine entscheiden. Von Ende März bis Ende Juni sei die beste Zeit für Seedbombs, lasen wir in unseren Büchern und bestellten uns ein Samenbomben-DIY-Kit nach Hause. Ausgewiesen für Garten Piraten ab 8 Jahren sollte dieses Bastelset doch auch für uns keine Herausforderung darstellen – dachten wir so bei uns und verwandelten die Küche in ein Schlachtfeld.

Schon nach einer halben Stunde hatten wir 21 fröhliche Seedbombs zusammengemanscht: vier in fröhlichen Förmchen und 17 handgerollte Kugeln voll mit Sommer- und Ringelblumensamen. Erwartungsfroh warteten wir die Trocknungszeit ab und sahen ungeduldig der Einsatzbereitschaft der unscheinbaren Kugeln entgegen. Durch den Gips hart geworden war es kein Problem, die Samenbomben in einem kleinen Säckchen in der Handtasche zu transportieren. Natürlich wollten wir das Alltagsabenteuer gleich ausprobieren, gingen nach draußen und warfen ein paar Kügelchen über die vierspurige Straße auf den Grünstreifen. Gleich fühlten wir uns wie urbane Stadtgärtner, die die Welt ein kleines bisschen schöner machen wollen. Auch, wenn die Sommerblumen frühestens in zwei Wochen zu sehen sein werden - wir behalten den Mittelstreifen vor unserem Haus jetzt schon im Auge!

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Sollten wir euch inspiriert und zum Nachmachen angeregt haben, freuen wir uns sehr und möchten euch an dieser Stelle bitten, euch ebenfalls kurz über das Guerilla Gardening zu informieren. Bitte seht z.B. davon ab, eure Samenbomben auf private Grundstücke oder in Naturschutzgebiete zu werfen! Verkehrsinseln, Mittelstreifen, Straßenränder oder Kreisverkehre freuen sich aber sicher über eine kleine Aufmerksamkeit. :-) Und wir uns immer über eure Erfahrungsberichte!

 

Unsere Buchtipps zum urbanen Gärtnern:

Mit Samenbomben die Welt verändern - Für Guerilla-Gärtner und alle, die es werden wollen, Josie Jeffery, Ulmer Verlag

Guerilla Gardening - Ein botanisches Manifest, Richard Reynolds, orange press

52 Projekte für Stadtgärtner - Jede Woche grüner leben! Bärbel Oftring, Kosmos Verlag

 


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5 DINGE, DIE MAN IM FRÜHLING UNBEDINGT TUN SOLLTE

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1. Schnuppern
Die Nase in den Wind halten und mal kräftig einen durchziehen! Sobald die Bäume die ersten Knospen losschicken und die Krokusse den Kopf aus der Erde recken, sind plötzlich wieder viele Gerüche in der Luft, die man schon so lange vermisst hat!

2. Übergangsjacke rausholen
Daunen rein, Jeans raus! Auch wenn wir unter der Übergangsjacke noch einen dicken Pulli tragen müssen – Hauptsache wir kriegen endlich die dicken Winterdaunen aus den Augen und können wieder Farben tragen!

3. Frühlingsblumen suchen
und finden! Wer die ersten Schneeglöckchen, Narzissen und Gänseblümchen entdeckt, gewinnt ein Eis!

4. Eis essen
Angrillen ist out, wir läuten die Eis-Saison ein! Am liebsten mit Kugeleis in der Waffel und Sorten wie Schokolade-Orange oder Quark-Rhabarber. Yummi!

 

5. Die Rückkehr der Zugvögel beobachten
Wenn die ersten Frühlingsblumen entdeckt sind und die Tage wieder länger werden, lohnt sich ab und zu ein Blick in den Himmel. Ob Storch, Kuckuck oder Kranich, sie alle müssen irgendwann die Heimreise antreten und zurück in den Norden kommen. Wir freuen uns auf sie und feiern den Weltzugvogeltag.


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LIFEHACK: KOPFHÖRER-BUCHSTÜTZEN UPCYCLING

Was macht man mit Kopfhörern, die einen Wackelkontakt haben und nur noch aus einer Muschel Musik spielen wollen? Wegwerfen? Nein, wir basteln was draus! Am besten an einem trüben Sonntagnachmittag, wenn man viel zu faul für die Abenteuersuche ist, aber Lust hat, kreativ zu sein und etwas mit den Händen zu machen. Also, Notizheft und Stifte ausgepackt und losgebrainstormt. Nach vielen verrückten, halbgaren und kreativen Upcycling-Ideen gefiel mir die simpelste am besten: Einfach ein paar Bücher zwischen die Lauscher klemmen und fertig ist die Buchstütze!

Ganz so einfach habe ich es mir dann aber doch nicht gemacht und die Kopfhörer noch mit weißem Acryllack angepinselt. Dank der verstellbaren Kopfhörerbügel kann man die Buchstütze sogar individuell an die Breite der Bücherzeile anpassen. Mobil, praktisch, cool und sieht super schick aus. Seht selbst! Die Bücher stehen wie 'ne glatte eins.

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AUF GROSSER FAHRT ENTLANG DER WATERKANT

„Und was habt ihr am Wochenende so vor?“
„Wir machen eine Waterkant Tour.“
„Eine was?
„Das ist eine Stadtrundfahrt durch Hamburg – aber für coole Leute!“

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So, oder ähnlich kündigten wir unser neuestes Alltagsabenteuer an. Nach Hostelübernachtung und Turmbesteigerei haben wir nämlich noch lange nicht genug davon, uns zu Hause wie im Urlaub zu fühlen und unsere Heimatstadt mit weit geöffneten Augen zu erkunden. Also haben wir die Alltagsabenteurer-Crew zusammengetrommelt und eine Waterkant Tour gebucht. Am Sonntag ging‘s dann endlich los auf große Fahrt - dick eingemummelt und zu allen Schandtaten bereit!


Auf dem Bahnsteig der U-Bahnhaltestelle Hafencity Universität trafen wir auf unsere Mitfahrer: Hamburger, Zugezogene und solche, die mal Einheimische werden wollen sowie drei fröhliche, ältere Damen aus Holland und zwei enthusiastische Tour-Guides, die gleich den ersten Schwank zur teuren U-Bahn-Lichtershow zu erzählen hatten.

Mit 17 Personen in den gläsernen Fahrstuhl gequetscht und an die Erdoberfläche gerauscht, trafen wir oben auf Jolante und Roger: zwei fröhlich-bunte Bullis, die uns die nächsten vier Stunden geduldig durch Hamburg kutschieren würden. 

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Die Gruppe verteilte sich auf die VW-Busse und unsere Tour begann mit einer Rundfahrt durch Hafencity und Speicherstadt. Unsere Fahrer und Guides Birger und Christina stellten uns Quizfragen zu Kirchen, Hafen und Co., die wir eifrig beantworteten. Zack! Gleich negativ aufgefallen. Großes Sorry für die eine oder andere versaute Pointe, ihr zwei! Man kann uns zumindest kein fehlendes Engagement vorwerfen, ;-D

Weiter ging’s nach Wilhelmsburg und rauf auf den Energiebunker, von dem aus wir einen weiten, aber leider etwas diesigen Blick auf Hamburg werfen konnten. Unserer guten Laune tat dies aber keinen Abbruch und wir erkundeten ganz alltagsabenteurermäßig die Aussichtsplattform in 30 m Höhe und zeigten vergnügt in alle Himmelsrichtungen.

Mit rotgefrorenen Nasen und einem Becher Milchkaffee an den Lippen kletterten wir schließlich wieder in die VW-Busse und fuhren an die südliche Elb-Waterkant. Hier hatten wir das Glück, ein auslaufendes Containerschiff zu erwischen, das wie gerufen an uns vorbeischipperte. Wir winkten zu den Landungsbrücken hinüber und ein Kaltgetränk täuschte über die kühlen Temperaturen hinweg.

Treppe runter, durch den alten Elbtunnel geschlendert und mit dem Fahrstuhl wieder hochgefahren: Die 426,5 m lange Röhre unter der Elbe ist immer wieder einen Alltagsausflug wert! Hungrig geworden und etwas durchgefröstelt ließen wir uns nach Övelgönne zum Elbstrand fahren, um uns in der Strandperle mit Fischbrötchen und heißen Waffeln zu stärken.


Der letzte Stopp unseres Törns war die Ratsherrn Brauerei in den Schanzenhöfen. Darauf hatten wir uns schon gefreut und waren etwas enttäuscht festzustellen, dass diese sonntags geschlossen hatte. Zumindest vom Innenhof aus konnten wir einen Blick auf die Braukessel erhaschen und den Hinweis zur Brauereiführung in unserer To-do-Liste speichern. Dann war die Tour nach 4 Stunden, 2 Bullis, 12 Mitabenteurern und diversen Quizfragen tatsächlich schon vorbei. Wir verabschiedeten uns besonders herzlich von Jolante und Roger, in die wir uns alle schwer verliebt hatten, und zogen los - zu neuen Alltagsabenteuern.

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Unser Fazit: Die Waterkant Touren erhalten hiermit unser Alltagsabenteurer-Gütesiegel! Wir hatten super viel Spaß und haben viel gelacht. Wir hätten uns zwar noch ein paar ausgefallenere Orte und lustige Aktionen abseits der üblichen Pfade gewünscht, müssen aber auch zugeben, dass wir als eingefleischte Hamburger und gebürtige Alltagsabenteurer eine sehr anspruchsvolle Zielgruppe abgegeben haben. Für alle, die die Nase voll von Kiezführungen und Doppeldeckerbussen haben und die schönste Stadt an der Elbe auf eine junge und dynamische Art und Weise kennenlernen wollen, ist dieser Hamburg-Trip in Bullis unbedingt ein Alltagsabenteuer wert! Wir bedanken uns ganz herzlich bei Waterkant Touren für den tollen Sonntagnachmittag und empfehlen sie hiermit fröhlich weiter!


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TREPP AUF, TREPP AB - TURMBESTEIGEREI

Freiheitsgefühle, frischen Wind um die Nase und tolle Aussicht? Ob nun urbanes Urgestein, Zugezogener oder Tourist: Einen heimischen Turm zu besteigen und den weiten Blick über die Stadt zu genießen kann bei jedem das Herz schneller klopfen lassen. Deshalb haben wir uns bei dem schönen Sonnenschein aufgemacht und sind die 453 Stufen des Hamburger Michel emporgeklommen. Schon während des Aufstiegs gab es viel zu entdecken: Schilder, Grünspan, geheime Türen und Waschbecken an Stellen, an denen wir keine Waschbecken vermutet hätten. Und so kletterten wir hochmotiviert in luftige Höhen und begaben uns auf Alltagsabenteuersuche.

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Auf dem Weg nach oben kamen uns so einige ängstliche Gesichter entgegen, die ganz offensichtlich an Höhenangst litten und aufmunternde Zurufe dringend nötig hatten. Warum diese Gesichter nicht den hochmodernen Fahrstuhl für den Abstieg genommen hatten, blieb für uns das Geheimnis des Tages...

Von oben sah unser Alltag dann auch nur noch halb so grau aus! Dank des sonnigen Wetters hatten wir einen tollen Blick über die Stadt. Wir konnten die Elbe sehen und zeigten in die Richtungen, in denen wir aufgewachsen waren und winkten den Hochhäusern, neben denen wir zur Schule gegangen waren und suchten in der Ferne nach unserem Zuhause. Wir sahen die Spielzeugstraßen und Spielzeugautos und Spielzeugmenschen dort ganz weit unten. Wir ließen uns die Sonne auf die kalten Nasen scheinen und lauschten den kreischenden Möwen, die um uns herumkreisten. Wir stellten fest, dass wir vergessen hatten, welcher Kirchturm zu welcher Kirche gehörte und erfanden einfach neue Namen für die imposanten Glockentürme und grünen Kupferdächer.

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Das größte Abenteuer überraschte uns allerdings erst zwei Tage später: ein hammermäßiger Muskelkater, der bei jedem Schritt durch die Waden zog und besonders bei absteigenden Treppenstufen den meisten Spaß machte. Aber so hat man halt noch ein bisschen länger was von einem schönen Tag in luftiger Höhe. Ob man nun will, oder nicht. :-) Also, rauf da, auf die Türme eurer Städte! Und Stufen zählen nicht vergessen! :-)


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SIND WIR DAS, DIE DA BAUMELN?

So, Mädels, aufgepasst! In unserem neuesten Alltagsabenteuer haben wir uns keck um eine Stange geschwungen – und wurden mit schmerzenden Gliedern und einem ausgereiften Muskelkater belohnt! Aber eben auch mit jeder Menge Spaß, weshalb wir euch heute unbedingt davon berichten wollen. Der Plan sah nämlich vor, eine neue Trendsportart auszuprobieren, die es schon längst aus Table-Dance-Bars und Striptease-Schuppen hinausgeschafft hat und inzwischen als ernstzunehmende Disziplin anerkannt ist: Pole Dance! Da ich ein ausgewachsener Sportmuffel und schon ausreichend stolz auf mich bin, wenn ich es alle zwei Wochen mit meiner Freundin Caro zum Zappelkurs im Sportverein um die Ecke schaffe, wollte ich mal wieder etwas neues ausprobieren und meldete mich bei Pole your Body zur Schnupperstunde an. Ausgestattet mit passendem Sportoutfit (musste erst noch geshoppt werden, da sich Zappelkurse auch gut im alten T-Shirt und Jogger zappeln lassen…) traute ich mich am Sonntag aufgeregt zum Kurs in Barmbek. Das moderne Studio war hell und warm, mit einer freundlichen Atmosphäre, die mir sofort die Hemmung nahm, im knappen Höschen um eine Stange zu tanzen.

Pole Dance Pole your Body Studio Maria Kotylevskaja
Bilder: poleyourbody.de I Maria Kotylevskaja

Auf einer gemütlichen Couch saßen schon ein paar Mädels und warteten auf den Kursbeginn. „Gehen wir ganz nach vorne?“ fragte eine von ihnen ihre Freundin. „Nagut.“ antwortete sie. „Aber nur wenn keiner lacht!“ „Hier wird nicht gelacht! Nur über uns selbst dürfen wir schmunzeln!“ schlug ich vor und erntete Zustimmung.
Als es dann losging, suchten sich alle eine glänzende Pole-Stange aus und reihten sich vor der großen Spiegelfront auf. Die Trainerin Franzi erklärte uns den Ablauf der heutigen Schnupperstunde und begann mit einem ausgiebigen Warm-up. Warmgemacht und durchgehüpft starteten wir dann in eine Stunde mit wirklich einigen Momenten, in denen wir über uns selbst lachen konnten. Lesende dürfen sich jetzt gern eine anmutige Trainerin als Vortänzerin und 10 steife Hampelfrauen in kurzen Hosen vorstellen, die versuchen die Choreo nachzutanzen. Es war ein riesen Spaß! Zum Glück gab es auf meiner Seite des Raumes auch ein paar fröhliche Frauen, mit denen ich mir schmunzelnde Blicke zuwerfen konnte, wenn eine Drehung nicht ganz so graziös aussah, wie bei unserer Trainerin, oder wenn wir bei unseren ersten akrobatischen Tanzversuchen an der Stange quietschend nach unten rutschten. Nach ein paar Wiederholungen waren wir aber alle doch überrascht, dass wir in nur einer Stunde eine kleine Choreografie und zwei Figuren gelernt hatten, mit denen wir uns um die Stange schwingen konnten. Wir waren stolz!

In einem waren wir uns alle einig: die Schnupperstunde war leider viel zu schnell vorbei! Mit schwachen und zitternden Armen schleppten wir uns in die Umkleide und hatten spätestens jetzt keine Zweifel mehr daran, dass es sich beim Pole Dance tatsächlich um einen Sport handelt. Vom Sexyfühlen waren wir zwar noch ein paar Trainingseinheiten entfernt, aber großen Spaß hat es trotzdem gemacht und gelernt und gelacht haben wir viel. Und was am wichtigsten ist: ein neues Alltagsabenteuer haben wir erlebt! Deshalb empfehlen wir Pole your Body hiermit fröhlich weiter und bedanken uns für die schöne Erfahrung! Und nächstes Mal schleppe ich die Caro einfach mit. ;-)


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