AUF DEM ALSTERWASSER RADELN

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In Hamburg kann man jetzt auf dem Wasser Fahrrad fahren! Quasi. Nämlich mit den neuen Alsterfahrradtretbooten, die es seit diesem Sommer gibt und die man sich ausleihen kann, um damit fröhlich über die Alster-Kanäle zu gleiten. Das mussten wir natürlich ausprobieren und haben uns trotz des miesepetrigen Wetters am Wochenende zu einem Alltagsabenteuer aufgemacht.

 

Am Anleger der Alsterradler haben wir unsere Habseeligkeiten in einen Spind gesperrt und uns nach einer kleinen Einweisung aufs Rad geschwungen. In einem kleinen Körbchen am Lenker konnten wir Getränke und Regenjacke verstauen. Mit einer Kanal- und Umgebungs-Karte ausgestattet, gondelten wir los und traten kräftig in die Pedale - vorbei an Gänsen und Schwänen, Ruderern und Tretbootfahrern, den weißen Alsterdampfern und vielen winkenden und staundenden Menschen, die wissen wollten, was wir da taten und wo man die Alsterräder leihen kann. Wir fuhren bis runter zur Außenalster und über den Rondelteich durch kleine Kanäle wieder zurück zum Anleger. Dabei entdeckten wir wieder einmal die ruhigen Oasen Hamburgs, die grüne Idylle inmitten der Großstadt und natürlich viele, viele Brücken.

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Wir können die Alsterradelei am besten als eine Mischung aus Fahrradfahren und Tretbootfahren beschreiben, aber es ist tatsächlich anstrengender als gedacht! Nach der ersten halben Stunde waren unsere Muskeln schon ganz gut gefordert und nach 1,5 Stunden wir gar nicht mehr sooo traurig über den fehlenden Sonnenschein. Das Gefährt bremst, wenn man aufhört zu treten und man kann sogar rückwärts fahren. Das ist besonders hilfreich, wenn man eine Seerose wieder loswerden will, die sich im Antriebsrad verfangen hat.

 

Leider sind die meisten unserer Fotos verwackelt, aber wir hoffen, dass ihr trotzdem einen kleinen Einblick bekommt, wie es ist, eine Radtour auf dem Wasser zu machen. Wir können das auf jeden Fall empfehlen und zehren noch von den unverwackelten  Erinnerungen - und dem Muskelkater in den Waden.


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KURZFILMNACHTWANDERUNG

Wir haben Kurzfilme an Häuserwänden geguckt! Bei der Kurzfilmwanderung von A Wall is a Screen am letzten Samstag nämlich. Da wird ein Hochhaus zur Kinoleinwand und ein Abrissgebäude zur Projektionsfläche. Ist ein Film zu Ende, zieht die Gruppe weiter zur nächsten weißen Wand. Dieses Alltagsabenteuer konnten wir uns natürlich nicht entgehen lassen, haben die Crew zusammengetrommelt und uns bei frösteligen Temperaturen in den Hamburger Stadtteil Bahrenfeld begeben.

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Im Rahmen des diesjährigen internationalen Kurzfilmfestivals hatte die Hamburger Künstlergruppe „A Wall is a Screen“ wieder ihre Projektoren ausgepackt und zum zweiten Mal in diesem Jahr zur Nachtwanderung geladen. Als wir am Startpunkt, dem Euler-Hermes-Hochhaus, eintrafen, standen dort schon ein paar erwartungsfrohe Cineasten herum und tranken gemütliche Kaltgetränke. Nach ein paar einleitenden Begrüßungsworten und Erklärungen zum weiteren Ablauf ging es dann auch schon los. Alle Köpfe reckten sich in Richtung des ersten Films und lasen ehrfürchtig die Untertitel mit.

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Die weiteren Spielorte lagen jeweils ca. 300 Meter voneinander entfernt und wir waren gebeten worden zu flüstern, um die Anwohner nicht zu stören. So ging es erst durchs Wohngebiet und dann über Stock und Stein auf das Kolbenhof-Gelände. Insgesamt schauten wir fünf Filme an fünf Orten und wanderten mit einer friedlichen Gruppe von ca. 200 Menschen durch die Nacht. Das war auf jeden Fall alltagsabenteuerlich, auch wenn uns die Filmauswahl leider ein wenig enttäuschte... Teilweise waren die Filme wirklich sehr speziell und für uns, die von Filmen lieber unterhalten werden wollen, als sie zu analysieren, manchmal etwas weniger künstlerisch wertvoll, als sich anwesende Filmnerds das vielleicht gewünscht hätten. Trotzdem war es eine schöne Erfahrung und wir beobachten weiterhin den Terminkalender des Veranstalters, um euch und uns über weitere Kurzfilmführungen auf dem Laufenden zu halten. :-)

 

Tipp zum Schluss: Diese Kurzfilmnachtwanderung gibt es nicht nur in Hamburg! Weitere Termine und Orte findet ihr hier. Viel Spaß!


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10 ALLTAGSABENTEUERLICHE AUTOMATEN

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Ein Alltagsabenteurer versucht mit offenem Blick durch die Welt zu gehen und beobachtet scheinbar alltägliches mit staunenden Augen und einem Sinn für das Besondere. So haben wir auf unseren Streifzügen ein paar besondere Automaten aufgestöbert, die weit entfernt von Zigaretten, Kondomen, Kaugummis und Co. genug Alltagsabenteuerpotenzial für eine lustige Automatenparade bieten. Wer also während seines Spaziergangs oder auf dem Weg zur Arbeit kurz innehalten und seinen Alltagsblues mit etwas Spaß und Spiel vertreiben möchte, führt seinen Weg beim nächsten Mal vielleicht einfach an einem dieser lustigen Wegbegleitern vorbei. :-)

 

HAMBURG

1. EIER VON GROSSSTADTHÜHNERN

 

Mitten im schönen Hamburg-Ottensen, versteckt zwischen zwei Häuserzeilen und einem Spielplatz, da hängt ein kleiner, brauner Kasten an einem Zaun. Nach Einwurf einer Zweieuro-Münze präsentiert er stolz die frischen Eier – von glücklichen Großstadthühnern, die hinter dem Zaun leben und gackern, sobald man sich ihnen nähert. Das urbane Federvieh gehört zum Motte-Hühnerhof und pickt und scharrt schon seit über 30 Jahren an dieser Stelle. Wer sich also nach Landluft sehnt, besucht das Hühnerhaus in Ottensen und zieht sich dabei gleich ein paar legefrische Eier aus dem Automaten.

 

Motte-Hühnerhof, Rothestraße/Eulenstraße, 22765 Hamburg

2. FOTOAUTOMATENFOTOKNIPSEREI

 

Unsere Lieblingsautomaten stehen still und leise an Straßenecken und laden ein zum großen Spaß. In Fotoautomaten knipsen wir das schnelle Bild mit Freunden und schaffen spontan schöne Erinnerungen. Mit Requisiten, Schildern oder auch nur einem breiten Grinsen bewaffnet sind unserer Kreativität keine Grenzen gesetzt. Wir jedenfalls können einfach nicht genug davon bekommen und verfolgen in einer Langzeitstudie weiterhin die Beantwortung der Frage: „Wie viele Personen passen wirklich in einen Fotoautomaten?“

 

Photoautomat, Neuer Kamp 32, 20357 Hamburg

3. PANNENHILFE FÜR RADLER

 

Wer sich mit dem Fahrrad auf eine Radeltour in Richtung Hamburgs Osten aufmacht, kann sich bei einer Plattensituation vertrauensvoll an die Stiftung Wasserkunst auf der Elbinsel Kaltehofe wenden. Hier steht nämlich ein blaues Exemplar von einem Automaten, aus dem man sich für 7,50 Euro verschiedene Fahrradschläuche ziehen kann. Auch eine Luftpumpe steht bereit und wer sich beim Schlauchwechseln ganz ungeschickt anstellt, der kann im Museumsshop der Stiftung nicht nur auf Werkzeug und Erste-Hilfe-Koffer zurückgreifen, sondern bekommt auf höfliche Nachfrage sicher auch die ein oder andere Hilfestellung für die Fahrradreparatur angeboten.

Elbinsel Kaltehofe, Kaltehofe-Hauptdeich 6-7, 20539 Hamburg

4. BUTTONS FÜR ALLE

 

I like tiny Buttons and I can not lie... Wenn auch ihr Buttons mögt, dann seid ihr am Buttomaten richtig. Verschiedene Modelle wie der Buttomat 1000 oder der Buttomat 5000 hängen in knalligen Designs in der Schanze und auf St. Pauli herum und warten darauf, mit Münzen gefüttert zu werden. Nach Geldeinwurf erhält man die Anstecker mit maritimen Ankern, Sprüchen oder den Freaks des Hamburger Künstlers Rebelzer.

Rebelzers Buttomat, Hein-Hoyer-Straße 45-47, 20359 Hamburg

 

5. SCHLECHTE-LAUNE-FRESSER

 

Mit schlechter Laune sollte man sowieso nie an den Elbstrand fahren, denn dort ist es einfach viel zu schön, um die Stirn in Falten zu legen und vor sich hinzumuffeln. Sollten aber Elbe, Strand und Frühlingswetter auch nicht weiterhelfen können, gibt es ja noch den Spaßi. Die kleinen Tiere aus Holz fressen die schlechte Laune einfach auf - behauptet zumindest dieser Automat und wir wollen ihm das mal glauben. Egal, ob Schietwetter-Spaßi oder Elbchiller-Spaßi: Für 5,00 Euro ist gegen jede miesmutige Stimmung etwas dabei.

 

Museumshafen Övelgönne, Neumühlen 1, 22763 Hamburg

 

6. SCHMUCK AUS DER BOX

 

Auch außerhalb der Öffnungszeiten kann man bei Jewelberry Schmuckgeschenke kaufen. Aus dem Automaten neben der Eingangstür bekommt man Glücksbändchen zum Verschenken und Tauschen. Die Satinbändchen gibts für je 4,00 Euro und kommen in verschiedenen Farben und mit kleinen Anhängern nach dem Zufallsprinzip aus der Box.

 

Jewelberry Box, Juliusstraße 33, 22769 Hamburg

Solls auch in München und Köln geben. :-)

 

7. REGENSCHIRME FÜR TROCKENES HAUPTHAAR

 

Wer behauptet, dass es in Hamburg mehr regnet als anderswo, dem lese ich die Leviten! Als Einheimische und gebürtige Hamburgerin werde ich nicht müde gegen dieses Klischee zu argumentieren, doch dass sich das Schietwetter immer genau dann zusammenbraut, wenn man seinen Schirm vergessen, verloren oder kaputtgemacht hat, weiß auch ich nicht abzustreiten.

Wie gut, dass es in Hamburg die Regenschirm-Automaten gibt, an denen man sich für 4,00 Euro bunte Helfer kaufen und sich zu einem trockeneren Nachhauseweg verhelfen kann. Was Hamburger aber auch wissen ist, dass hier der Regen oft nicht nur von oben kommt, sondern gern von allen Seiten...

 

S-Hasselbrook, Hammer Steindamm, 22089 Hamburg

8. ALLTAGSABENTEUER TO GO

 

Da es leider (noch) keinen Automaten gibt, an dem man sich ein Alltagsabenteuer ziehen kann, haben wir diesen Missstand kurzfristig behoben und einfach einen alten, nicht mehr funktionstüchtigen Kaugummiautomaten umgerüstet. Ganz ohne Geldeinwurf gibt es hier Buttons und sieben verschiedene Alltagsabenteuer zum Mitnehmen und sofort Erleben.

 

Insgesamt haben wir bisher zwei Exemplare in Hamburg zu Pop-up-Automaten gemacht. Wer einen findet und ein Foto davon auf Instagram postet, bekommt von uns ein Eis. :-)

 

#popupautomat #machdeinenalltagbunter #alltagsabenteurer

BERLIN

9. LESESTOFF ZUM SNACKEN

 

Das Wort zum Freitag! Die geraffte Weisheit des Tages und viele weitere Worte in Gelb gibt es zum Beispiel im Snack-Automaten am Berliner Hauptbahnhof. Wer also sein Buch vergessen, den mitgebrachten Lesestoff bereits verdaut oder seinen MP3-Player schon leergehorcht hat, kann sich so die Bahnfahrt spontan mit einem fröhlichen Reklam-Heft verkürzen.

 

Berlin Hauptbahnhof, Europaplatz 1, 10557 Berlin

PADERBORN

10. KUNST IN SCHACHTELN

 

Ja, wir kommen ganz schön rum in der Welt, deshalb haben wir entdeckt, dass es auch in Paderborn Skurriles aus dem Automaten gibt. Aus dem einstigen Zigarettenautomat lassen sich jetzt keine Kippenschachteln mehr ziehen, sondern kleine Kunstwerke. Über zehn Paderborner Künstler versorgen den Art-o-maten mit Kunstgenuss zum Freuen und Freudemachen. Ganz nach dem Motto „Zug um Zug Kunstgenuss“ können Kunstfreunde nun für nur 5,00 Euro eine Schachtel mit kreativen Ideen, Gemaltem und Designtem erwerben.

 

Art-o-mat, Rathauspassage, 33098 Paderborn

Jetzt seid ihr dran: Welche Automaten haben wir vergessen und in welche Münzschlitze sollte ein Alltagsabenteurer unbedingt sein Hartgeld einstecken? Wir sind gespannt auf eure Tipps und halten in der Zwischenzeit die Augen offen, um weitere abenteuerliche Automaten aufzustöbern.


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ZUSAMMEN SINGT MAN WENIGER ALLEIN

Musik macht glücklich. Und singen erst! Doch wer von uns ist von Mutter Natur schon mit einer tollen Stimme und einem Gesangstalent ausgestattet worden? Ich jedenfalls gehöre nicht dazu und trotzdem kann ich es mir manchmal nicht verkneifen, fröhliche Ohrwürmer mitzusingen und Kollegen mit schiefen Tönen zum Lachen zu bringen. Wer sich das nicht traut, für den muss fehlendes Talent aber kein Hindernis mehr sein, denn jetzt kann jeder ganz unkompliziert in der Gruppe singen und gemeinsam mit anderen Sängern und Nichtsängern die aktuellen Hits trällern. Und das ganz ohne Vorsingen, Chormitgliedschaft und terminliche Verpflichtungen. Wie das geht? Das erfährst du natürlich bei uns. :-)

Der Norden singt Hamburg singt Chor für alle gemeinsam singen Freizeit Musik Alltagsabenteuer Alltagsabenteurer
Foto: Der Norden singt - © Jörg Böh

Das Konzept „Deine Stadt singt“ gibt es bereits in Hamburg, Lüneburg, Lübeck, Kiel, Elmshorn, Berlin und Frankfurt sowie vergleichbare Veranstaltungen wie „Das Mitsing Ding“ in Dortmund, Iserlohn und Herten. Dabei handelt es sich quasi um einen Chor, bei dem jeder, der Spaß an Musik hat, einfach mitsingen kann. Das wollte ich natürlich unbedingt selbst ausprobieren und so bin ich mit zwei Alltagsabenteurerinnen an einem Dienstagabend zu dem "Chor für alle" in Hamburg gegangen.

 

Die Tickets erwarben wir für 8,00 Euro an der Abendkasse. Trotz des frühlingshaften Wetters draußen war der Gemeindesaal der FEG Holstenwall sehr gut gefüllt. Wir suchten uns einen Platz in der Mitte bei den Hauptstimmensängern und warteten hochmotiviert auf den Beginn. Um kurz nach sieben ging es los und zusammen mit Live-Band und Chorleiter Niels Schröder begannen wir mit ein paar Tonleitern unsere Stimmen aufzuwärmen. Der erste Song war "Miss California" von Dante Thomas - zugegeben, nicht mehr ganz so aktuell, aber immer noch ein Ohrwurm. Der Text wurde über der Bühne auf drei Leinwände projiziert, damit er von allen Seiten gut gesehen werden konnte. Farbliche Markierungen und Pfeile gaben schon beim Lesen Hinweise zur Betonung und Gliederung der Passagen. Bevor die Band jedoch in die Tasten und Saiten hauen und der Chor zusammen mit zwei wirklich talentierten Sängerinnen loslegen konnte, wurde der Refrain erst einmal "trocken" durchgesprochen und geübt. Das machte mich erst etwas ungeduldig, denn das hatte ich mir anders vorgestellt. Ich muss mir aber im Nachhinein eingestehen, dass es so natürlich auch für Ungeübte einfacher war, dem Song zu folgen und ein Erfolgserlebnis zu haben.

 

Es folgten Songs von James Bay, Westernhagen und The Police, die wir fröhlich schmetterten und uns gar nicht mehr sooo untalentiert fühlten. Als eine Stimme unter ein paar Hundert fällt es eben nicht auf, wenn man mal den Einsatz verpasst, das Wort verhaspelt oder den Ton versemmelt. Und vor allem der guten Laune tut das keinen Abbruch. Nach 90 Minuten wurden wir mit einem Ohrwurm wieder in die Frühlingsluft entlassen und strömten mit belegten Stimmbändern nach draußen.

 

Unser Fazit: Singen macht froh - und wir werden es ganz bestimmt wieder tun. Macht ihr mit? :-)

EIN CHOR FÜR ALLE

Lüneburg, Lübeck, Elmshorn, Kiel

www.der-norden-singt.de

 

Dortmund, Iserlohn, Herten

www.mitsingding.de



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5 ALLTAGSABENTEUER FÜR DIE MITTAGSPAUSE

Wasserlichtspiele Hamburg Outdoor Freizeit Freizeitblog Alltagsabenteuer Alltagsabenteurer

 

1. Wasserlichtspiele mit Picknick
Wer es so lange bis zur Mittagspause aushält, kann sich bei einem gemütlichen Picknick auf den Wiesen von Planten un Blomen die Mittags-Wasserspiele anschauen. Die sprudeln zwar ohne Lichteffekte, sind deshalb jedoch nicht weniger stimmungsvoll. Ab Mai imponieren die Wasserfontänen wieder jeden Tag um 14:00, 16:00 und 18:00 Uhr - ab 22:00 Uhr auch mit Lichtorgel.

 

2. Eine Runde Pingpong bitte
Wer hat früher auch in der Pause auf dem Schulhof Tischtennis gespielt? Hier! Was uns als Schüler gut getan und ausgepowert hat, kann mit einem Bürojob nur noch besser für uns sein. In Hamburg stehen viele steinerne Tischtennisplatten in Parks oder auf Spielplätzen herum und laden dazu ein, sich den Ball zuzuspielen. Also, einfach mal die Augen offen halten und eine Platte in der Nähe ausspähen, Pingpong-Schläger einstecken und in der nächsten Mittagspause vergnügt eine Runde mit den Kollegen zocken.

3. Wochenmarktzeit
Wann wart ihr das letzte Mal auf einem Markt? Ja richtig, so draußen und mit Ständen, die Käse und Wurst und Obst und Gemüse verkaufen. Wir jedenfalls schon länger nicht mehr, da die meisten Märkte unter der Woche zu arbeitnehmerunfreundlichen Zeiten stattfinden. Deshalb folgend unser Plan: Die Mittagspause nutzen und den Lunch am Stehtisch einer Currywurstbude, eines Crêpe-Standes oder eines Fischhändlers einnehmen. Beim anschließenden Gemüse/Obst/Blumen-Shopping kann frische Luft getankt und Abstand zum Büroalltag gewonnen werden.

4. Lunchkonzerte
Wer sich in seiner Mittagspause in stimmungsvollem Ambiente bei klassischer Musik eine Auszeit vom Alltag nehmen möchte, der besucht ein Lunchkonzert. In Hamburg gibt es sogar gleich zwei Konzertreihen mit diesem Konzept: Jeweils einmal im Monat laden sowohl die Hamburger Handelskammer als auch die Laeiszhalle zum mittäglichen Speisen bei klassischen Klängen. Einfach die Termine checken und den Horizont um eine alltagsabenteuerliche Mittagspause erweitern.

 

5. Radtour durch die City

Wer in Hamburg schnell von A nach B kommen möchte, der nutzt einfach eins der vielen Stadträder an über 120 Stadtradstationen. Zum Beispiel, um einen besonderen Mittagstisch in einem unbekannten Restaurant auszuprobieren. Oder um einen Blick in die aktuelle Ausstellung der Kunsthalle zu werfen. Oder um sich beim Speed-Shopping neu einzukleiden und die Kollegen damit zu verwirren. Die Stadträder jedenfalls eignen sich ideal für alltagsabenteuerliche Mittagspausenvorhaben - denn die erste halbe Stunde Radeln ist kostenlos.

 

Wie gestaltet ihr eure Pause und habt ihr mittags auch schon mal ein Abenteuer erlebt? Wir freuen uns über eure Anregungen!


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DAS COMEBACK DER ROLLSCHUHDISCO

Seit über einem Jahr waren Tanja und ich schon für die Rollschuhsause im Mojo Club verabredet – letzten Freitag hat es dann endlich geklappt. Um kurz vor 20 Uhr stiegen wir die Treppen des Hamburger Clubs hinab, um unter der Erde die Rollschuhdisco-Szene aus dem 80er-Jahre-Kultfilm „La Boum“ nachzuspielen. Gegen eine Kaution von 20 Euro liehen wir uns passende Rollschuhe aus und nach den ersten wackeligen Schritten stolperten wir schon fröhlich im Kreis. Zu funkigen Beats von DJ Mad und Gameboimusic versuchten wir Gleichgewichtssinn und Taktgefühl in Einklang zu bringen – was Tanja besser und mir schlechter gelang.

Die Stimmung war ausgelassen und die Rollerskater in bester Laune. Trikotzupfen wurde hier nicht mit einer gelben Karte quittiert, sondern jeder wurde hilfsbereit aufgefangen, wenn er unabsichtlich auf Tuchfühlung gegangen war. Das war vor allem dann der Fall, wenn der DJ einen Richtungswechsel ansagte, den leider nur die Hälfte der Skater mitbekommen hatte und deshalb leider auch nur diese Hälfte imstande war, den Anweisungen zu folgen. Dann herrschte für ein paar Minuten großes Gewusel, bis sich alle lachend wieder in die Fahrbahn eingegliedert hatten. In der Menge entdeckte ich eine Rollschuhfahrerin, die sich einen Turnbeutel mit dem Tagesmotto umgeschnallt hatte: „Nicht schubsen, ich habe einen Joghurt im Rucksack!“ Geschubst wurde auch nicht, zumindest nicht mit Absicht, aber eine Polonäse wurde angezettelt und die langjährigen Super-Skater brachten Anfängern in der Mitte der Tanzfläche ihre Tricks bei. Leider war es viel zu dunkel für aussagekräftige Selbstversuchtfotos und so legten wir schnell die Systemkamera beiseite und konzentrierten uns ganz alltagsabenteurermäßig auf die Erfahrung des Alltagsabenteuererlebens. Mit ein bisschen Vorstellungskraft wird es dem phantasievollen Leser aber sicher gelingen, sich uns mit rudernden Armen und groovenden Hüften auf dem Parkett vorzustellen. ;-)

Alles in allem war es ein wirklich sehr lustiger Abend, mit entspanntem und fröhlichem Publikum, das die Körpermitte suchend auf acht Rollen im Kreis kurvte. Wer sich jetzt auch mal fühlen möchte, wie den 80ern entsprungen, oder einfach Spaß an Rollen unter den Füßen hat, dem sei eine Rollschuhdisco à la Rollerskate Jam wärmstens ans Herz gelegt. :-)


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FUNDSTÜCK: UNNÜTZES STÄDTE-WISSEN

Wir starten unser Bloggerjahr 2017 mit einem Artikel, den wir eigentlich schon im letzten Herbst veröffentlichen wollten. Doch dazwischen kam ein Umzug, drei Wochen ohne Internet und zu guter Letzt eine abgerauschte Festplatte, die diesen sowie einige andere schöne und bereits vorbereitete Texte und Fotos dahinraffte. Doch nun wollen wir euch nach unserer Weihnachtspause mit ein paar fröhlichen Geschichten erheitern und präsentieren euch deshalb hiermit folgendes Fundstück: Unnützes HamburgWissen.

Buchvorstellung Unnützes HamburgWissen Interessantes über Hamburg Buch Verlosung Gewinnspiel Holzbaum Verlag Alltagsabenteuer Alltagsabenteurer

Warum ausgerechnet ein österreichischer Verlag ein Buch über Hamburg herausbringt, wissen wir nicht. Was wir jetzt aber wissen ist, dass in der Hafencity die wohl größte Kaffeebohnen-Skulptur der Welt steht, dass Hamburg auf schwarzem Gold sitzt und in Reitbrook (wo ist überhaupt Reitbrook?) Erdöl gefördert wird, dass der Jungfernstieg die erste asphaltierte Straße Deutschlands war und dass es verboten ist, Hamburgs Schwäne zu beleidigen. Solche und weitere lustige Anekdoten finden sich in dem kleinen, aber fein bebilderten Büchlein „Unnützes HamburgWissen“ und erheiterten uns bereits auf zahlreiche Bahnfahrten. Als gebürtige und vor allem interessierte Hamburgerin  musste ich leider jedoch auch zwei kleine Irrtümer enttarnen, denn 1. gibt es das Alstervergnügen nicht nur, wenn die Alster zugefroren ist, sondern so heißt auch das jährliche Volksfest rund um die Binnenalster und 2. habe ich durch Zufall neulich in der Zeit gelesen, dass der Udo erst seit 1994 im Atlantic Hotel wohnt und nicht schon seit 1968... Doch genug geklugscheißert, denn davon abgesehen haben wir uns beim Lesen sehr amüsiert und konnten unsere Köpfe mit vielen schönen und unnützen Fakten über unsere Heimatstadt befüllen. Und damit auch ihr bei der nächsten Party oder während einer Sightseeing Tour mit euren Hamburg-Besuchern lustige Stories zum Besten geben könnt, verlosen wir an dieser Stelle die zwei Bücher im optimalen Handtaschenformat, die uns der Holzbaum Verlag freundlicherweise für unsere Rezension zur Verfügung gestellt hat. Was ihr dafür tun müsst? Schreibt uns eine Mail über das untenstehende Kontaktformular oder kommentiert unseren Facebook-Post. Und mit ein bisschen Glück zieht unsere unbestechliche Losfee euren Namen aus dem Topf!


Wer über Hamburg nichts wissen will und lieber Unnützes über Bremen oder Wien lesen möchte, dem sei schnell und einfach geholfen, indem er >>hier<< klickt. :-)

VERLOSUNG "UNNÜTZES HAMBURG WISSEN"

Hinweis: Bitte die mit * gekennzeichneten Felder ausfüllen.


Teilnahmebedingungen:
Laufzeit des Gewinnspiels: 05.01. – 31.01.2017. Die Gewinne werden unter allen themenbezogenen Nachrichten über das Kontaktformular oder Likes und Kommentare unter dem Facebook-Post verlost. Doppelte Nachrichten erhöhen nicht die Gewinnchance. Die Gewinnbenachrichtigung und Abfrage der Versandadresse erfolgt per Email an die angegebene Emailadresse oder per Facebook-PN. Namen, Adressen und Emailadressen werden nicht gespeichert und nur im Rahmen dieser Verlosung verwendet. Die Ziehung der Gewinner erfolgt nach Ablauf des Gewinnspiels von einer unbefangenen Glücksfee nach dem reinen Zufallsprinzip. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.


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HUMMEL-BUMMEL DURCH DIE STADT

Durch die Neustadt Hamburgs führt eine rote Linie. Auf dem Boden. Aufgemalt. Wir hielten sie erst für eine Begrenzung der Außengastronomie, haben sie achtlos liegengelassen und uns nichts weiter dabei gedacht. Bis wir eines Tages in eine Gruppe Touristen hineinrannten, die auf die rote Linie zeigten und darüber diskutierten, in welche Richtung sie dieser nun weiter folgen wollten. Über unseren Köpfen ploppten große Fragezeichen auf und wir konnten natürlich nicht anders, als uns von den bayerischen Touristen den selbstführenden Stadtrundgang durch unsere Heimatstadt erklären zu lassen.

Hamburg Neustadt Graffiti Hummel-Bummel Stadtrundgang Freizeit Outdoor Alltagsabenteuer Alltagsabenteurer

Und zwar ist das so: Hummel-Bummel heißt die Tour und ist nach dem Hamburger Original Hans Hummel benannt. Der Straßen-Strich ist eine 2,5 km lange Linie auf dem Asphalt und führt durch die Neustadt und an 32 geschichtsträchtigen Orten vorbei. Auf dem Weg entlang der Linie werden diese Orte, Gebäude und Straßen auf rot-umrandeten Infotafeln erklärt.

Das alles hat uns neugierig genug gemacht, um ein sonntägliches Alltagsabenteuer daraus zu machen: Die eigene Stadt wieder mit anderen Augen sehen, alte Ecken neu entdecken und Sehenswürdigkeiten bestaunen, die einem im Alltag selbstverständlich vorkommen – das ist eine Freizeitaktivität nach unserem Geschmack! Deshalb wollten wir das jetzt auch genauer wissen, mummelten uns dick ein und trauten uns trotz frischen Temperaturen und grauem Winterwetter auf den Strich.

Hamburg Neustadt Hummel-Bummel Stadtrundgang rote Linie Freizeit Outdoor Alltagsabenteuer Alltagsabenteurer

Der Hummel-Bummel hat vier Startpunkte: am Michel, vor dem Museum für Hamburgische Geschichte, vor der Laeiszhalle und am Neuen Wall. Wir starteten einfach mitten drin am Großneumarkt und liefen los Richtung Norden – immer der roten Linie nach. Auf unserer Tour entdeckten wir auch bald die Infotafeln, die uns bisher gar nicht aufgefallen waren. Leider muss ich sagen, dass diese Schilder nicht sonderlich unterhaltsam, sondern teilweise sehr verschwrobelt geschrieben sind. Weniger Bandwurmsätze, ein bisschen mehr Einordnung in den Gesamtkontext der damaligen Zeit und ein paar weniger Typos hätten den Infotafeln durchaus gutgetan. Doch uns interessierte vor allem, wie dieser Stadtteil noch vor 200 Jahren aussah, welche Häuser damals schon gestanden haben und wer hier gelebt hat. Deshalb filterten wir vor allem diese Informationen aus den Texten heraus und entdeckten so das älteste Fachwerkhaus des Viertels, einen skurrilen Brunnen in einem Hinterhof und den Wohnsitz der Familie Schopenhauer. Gut, das mag nicht jeder interessant finden, aber ist es nicht doch ein bisschen spannend herauszufinden, wo man da eigentlich so wohnt? Man rennt jeden Tag durch die gleichen Straßen, fährt mit der U-Bahn und läuft an zahlreichen Bauwerken vorbei - ohne sich zu fragen, ob es die Straßen vor hundert Jahren schon gab und ob sie genauso hießen, wie die Menschen vor 200 Jahren ohne die U-Bahn zur Arbeit gekommen sind, wie die Häuser den Krieg überstanden haben und wer damals in ihnen gelebt hat. Wir finden, das darf man sich ruhig mal fragen und empfehlen jedem Hamburger deshalb einen Hummel-Bummel durch die Neustadt.

Hamburg Neustadt Hummel-Bummel rote Linie Stadtrundgang Freizeit Outdoor Alltagsabenteuer Alltagsabenteurer

Wer nicht in Hamburg wohnt, der macht es einfach wie die bayerischen Touristen und kommt auf einen Kurztrip in den Norden, folgt der roten Linie und entdeckt eine Großstadt abseits von Einkaufsstraßen und Reiseführertipps. Doch nicht nur unsere Stadt hat eine Stadtrundgangslinie zu bieten, auch Hannover hat ein ähnliches Konzept und führt alle Alltagsabenteurer sogar mit App-Unterstützung zu 36 Sehenswürdigkeiten der Innenstadt. Also, viel Spaß auf eurem Hummel-Bummel! Wir freuen uns schon auf eure Erlebnisberichte.


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ESSEN AUF SCHIENEN

Nach 3 Wochen ohne Alltagsabenteuer melden wir uns aus dem nahezu gelichteten Umzugschaos zurück und freuen uns, euch wieder von unseren Erlebnissen berichten zu können! Nachdem die Umzugskartons ausgepackt, die Wände gestrichen, die Schränke eingeräumt und die alten Wohnungen an die Nachmieter übergeben sind, haben wir uns gestern Abend endlich mal eine Auszeit zwischen Möbelrücken und Gardinenstangenanbohren gegönnt und waren mit der Alltagsabenteurer-Crew im Rollercoaster Restaurant „Schwerelos“ in Hamburg-Harburg. Hier werden die bestellten Speisen nicht vom Tellertänzer an den Tisch gebracht, sondern im Topf durch ein ausgeklügeltes Schienensystem an der Decke direkt zum Tisch gefahren.

Rollercoaster Restaurant Schwerelos Hamburg Harburg Tipp Freizeit Alltagsabenteuer Alltagsabenteurer

Bestellt werden Getränke und Gerichte über einen Touchscreen am Tisch – die Bestellung wird abgeschickt und nach kurzer Zeit erscheint die Flasche mit dem hausgemachten Eistee oder der Kochtopf mit dem Vorspeisensalat auf den Schienen. Die Speisenauswahl ist groß und so brauchten wir doch einen Moment, um uns zwischen Ofenkartoffel, vegetarischem Burger, Pasta-Pfanne und Schnitzel zu entscheiden. Während wir auf unser Essen warteten, ließ sich die Zeit nicht nur mit Plaudereien, sondern auch mit dem Beobachten der fröhlich umherfahrenden Töpfchen vertreiben, die über unseren Köpfen kreisten und sich den Weg zu ihren Tischen bahnten. Ein besonderes Gimmick: Zu jedem Gericht lassen sich Wunderkerzen dazu bestellen! Dann nämlich kommt der Topf sprühend vor Begeisterung angefahren und löst, zumindest bei uns, nur schwer unterdrückbare Freudenschreie aus.

Rollercoaster Restaurant Schwerelos Hamburg Harburg Tipp Freizeit Alltagsabenteuer Alltagsabenteurer

Zugegeben, ein bisschen gewöhnungsbedürftig ist es schon, im Restaurant sein Essen aus einem kleinen silbernen Kochtopf auf seinen Teller umzufüllen und auch weiß man nicht so recht, wo man diesen danach auf dem kleinen Tisch unterbringen soll. Doch so ganz ohne Personal kommt auch ein vollautomatisiertes Schienenrestaurant nicht aus und so sammelt ab und zu eine freundliche Kellnerin die leeren Töpfchen, Gläser und Teller ein, oder bringt einem den Espresso, der sich nicht per Schienenverkehr verschicken lässt.

 

Das Wichtigste doch nun zum Schluss: Die deftigen Speisen kamen heiß heran gerauscht und schmeckten wirklich lecker! Alles in allem war es ein sehr lustiger Abend in einer ungewöhnlichen Location mit Alltagsabenteuerpotenzial, die wir auf jeden Fall gern empfehlen können! Und: Wunderkerzen, Wunderkerzen!


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DIE HAMBURGER UND IHR BIER

Kein Bier ohne Alster Ausstellung Museum für Hamburgische Geschichte Freizeit Hamburg Alltagsabenteuer Alltagsabenteurer

Wir waren am Montag im Museum. Nachts. Angeschickert. Warum? Die Beantwortung dieser Frage sind wir euch noch schuldig!

Der Anlass war die Eröffnung der neuen Sonderausstellung „Kein Bier ohne Alster“ im Museum für Hamburgische Geschichte diese Woche. Ein guter Grund, um mal wieder auf Alltagsabenteuer-Suche zu gehen und festzustellen, dass es nicht nur nachts und angeschickert im Museum viel zu erleben gibt, sondern Wissensvermittlung in Zeiten des Internets auch offline einfach mehr Spaß macht. Denn, obwohl kulturstudiert und geschichtsinteressiert müssen auch wir zugeben, dass unser letzter Museumsbesuch schon etwas länger her ist. Klar, haben auch wir die eine oder andere Fotoausstellung und Galerieeröffnung mitgenommen, und sind als gebürtige Hamburger mit Störtebeker, Buddelschiffen und Pilstulpe aufgewachsen. Doch wusstet ihr, dass Hamburg im Mittelalter mit über 500 Brauereien das europäische Zentrum der Bierherstellung war und Bier als Grundnahrungsmittel den Alltag der Menschen bestimmt hat? Wir seit Montagnacht nämlich schon! Und das sind doch mal Informationen, die neben Trash-TV, Social-Media-Kanälen und Newstickern wieder die Denkzellen erfrischen und den Geist erheitern – vor allem, wenn man sich wie wir durch viele ausgefallene Biersorten der heutigen Hamburger Craft-Beer-Brauereien probiert hat… ;-)

Kein Bier ohne Alster Ausstellung Museum für Hamburgische Geschichte Freizeit Hamburg Alltagsabenteuer Alltagsabenteurer

Um den Besuchern die Geschichte des Bieres anschaulich zu erzählen und das Thema mit der heutigen Zeit zu verknüpfen, hat sich das Museum für Hamburgische Geschichte einiges einfallen lassen: Die moderne Inszenierung mit Themen-Kuben und Wegeleitsystem sowie das extra für die Ausstellung nach mittelalterlichem Rezept gebraute Bier bieten in jedem Fall Alltagsabenteuer-Potenzial für alle, die schon immer wissen wollten, was neben Astra, Holsten und Ratsherrn noch so biermäßig abgeht in der Hansestadt. Also, nichts mit verstaubt und oldschool und nur für regnerische Tage: Es wird Zeit, fernab von Google, Wikipedia und Co. mal wieder etwas über die Heimatstadt zu erfahren, sich an Wissenswertem zu berauschen und das Ausstellungsbier zu verköstigen! Nicht-Hamburger kommen entweder einfach auf ein kühles Blondes und ne Fischfrikadelle zu uns in den Norden gedüst oder googeln spannende Sonderausstellungen in der eigenen Stadt.

Kein Bier ohne Alster Ausstellung Museum für Hamburgische Geschichte Freizeit Hamburg Alltagsabenteuer Alltagsabenteurer

Warum es nun in Hamburg kein Bier ohne die Alster gegeben hätte? Mit dieser Frage schicken wir euch los auf euer eigenes Alltagsabenteuer im Museum und sind gespannt auf eure Erlebnisse!

 

Museum für Hamburgische Geschichte
Holstenwall 24
20355 Hamburg

http://www.hamburgmuseum.de/

Kein Bier ohne Alster  I  Hamburg - Brauhaus der Hanse

7. September 2016 – 12. März 2017

Dienstag bis Samstag: 10:00 - 17:00 Uhr
Sonntag: 10:00 - 18:00 Uhr



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ZU ZWEIT AUF ZWEI RÄDERN

Wir haben es endlich getan! Schon oft angekündigt und lange darauf gefreut, aber das Wetter hat uns immer wieder einen Strich durch die Rechnung gemacht. Doch dieses Wochenende war es dann endlich soweit: Wir haben uns ein Tandem ausgeliehen und sind damit durch Hamburg gecruised. Bei 25 Grad und herrlichstem Sonnenschein hatten wir einen supertollen Tag auf dem Drahtesel. Ein Alltagsabenteuer, wie wir es lieben.

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Mit gepackten Rucksäcken und erwartungsfrohen Gesichtern schlugen wir am Freitagvormittag in der Zweiradperle auf, um das coole, rote Cruiser-Tandem in Empfang zu nehmen. Nachdem wir ausgeknobelt hatten, wer vorn und wer hinten sitzen darf, wurden noch die Sattel auf die richtige Höhe gebracht und dann ging’s auch schon los. Da ich sonst Rücktrittbremsen gewohnt bin, hatte ich mich für den hinteren Sattel entschieden, auch wenn ich von dieser Position aus nur den Rücken meines Vordermanns sehen konnte, was durchaus etwas Vertrauen abverlangte. Dafür hatte ich den klaren Vorteil, dass ich während der Fahrt viel mehr nach links und rechts schauen konnte und mich weniger auf den Verkehr konzentrieren musste. Der Steuermann musste lenken und ich nur fleißig in die Pedale treten. :-)

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Das klappte zum Glück sofort sehr gut und so radelten wir fröhlich umher, an den Deichtorhallen vorbei und raus aus der Stadt Richtung Elbbrücken. Unseren ersten Stopp machten wir in Entenwerder, um auf dem Ponton-Café einen Cappuccino zu trinken und auf die Elbe zu schauen. Schiffe tuckerten vorbei und Hunde sprangen mit Anlauf in den Fluss. Wir atmeten tief durch und genossen die Sonne und den freien Tag.

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Lange hielt es uns jedoch nicht auf den Stühlen und so schwangen wir uns wieder aufs Rad, um festzustellen, in was für einer tollen Stadt wir wohnen: Eben radelt man noch mitten durchs Leben und ein paar Tandem-Kilometer später ist man plötzlich im Grünen. Wir fuhren durch Rothenburgsort, über Moorfleet, bis nach Allermöhe - immer auf dem Deich entlang, an Kühen, Gänsen und Reetdachhäusern vorbei. Die Menschen, denen wir unterwegs begegneten, lachten und winkten uns fröhlich zu, Kinder zeigten mit dem Finger auf uns und riefen "Ein Tandem, ein Tandem!". Es war ein riesen Spaß. Irgendwann kamen wir zu einem idyllischen Badesee und legten uns unter einen Baum auf unsere Picknickdecke. Unsere Seelen baumelten fröhlich herum und wir schauten den Kindern beim Plantschen zu.

Als wir Hunger bekamen, traten wir langsam den Rückweg an. Gemütlich gondelten wir zurück Richtung City, wieder an der Elbe entlang, rüber über die Elbinsel Kaltehofe und hinein ins Entenwerder Fährhaus auf einen hausgemachten Kartoffelsalat mit Würstchen. Den hatten wir uns jetzt auch verdient!

 

Zerzaust, aber glücklich kamen wir am späten Nachmittag wieder an der Zweiradperle an, um das Tandem zurückzugeben. In zwei Dingen waren wir uns sehr schnell klar und absolut einig: 1. Tandemfahren ist auf jeden Fall ein supertolles Alltagsabenteuer und

2. Nochmaaaaaaal, nochmaaaaaal! Auch wenn der Popo immer noch ein bisschen weh tut. :-)


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IN GEHEIMER MISSION

Am Samstag waren wir in gefährlicher Mission auf einem Containerschiff unterwegs, eingeschlossen in die Kabine des Kapitäns, auf der Suche nach Schmugglerware! In diese missliche Lage hatte uns unser Informant Häbäät gebracht, der leider vor der Übermittlung wichtiger Informationen aus dem Wege geräumt worden war.

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Bild: www.one-way-out.de

Dieses und andere Abenteuer kann man bei einem Live Escape Game erleben! Wie in einem PC-Adventure muss man rätselhafte Fälle aufklären und Geheimnisse lüften. Nur, dass hier eben alles live und analog ist: Man wird mit einer kleinen Gruppe in einen oder mehrere Räume eingesperrt, aus denen man sich mit Hilfe von Hinweisen innerhalb einer vorgegebenen Zeit wieder befreien muss. Die Zahlenschlösser sind real, die Botschaften zum Anfassen und die Codes mit Stift auf Papier zu dechiffrieren. Also das ideale Abenteuer für uns Alltagsabenteurer!

Wir haben uns in die vertrauensvollen Hände von ONE WAY OUT begeben und an Deck eines imaginären Containerschiffs Jagd auf ein internationales Mafia-Kartell gemacht. Zu fünft sind wir durch die drei Räume getobt, sind den Hinweisen nachgegangen und haben zahlreiche Codes geknackt, um Boxen zu öffnen, Rätsel zu lösen und Schlüssel zu finden.

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Nach 60 Minuten hatten wir die Szenerie verwüstet und alle Schlösser geknackt. Unsere Spielleiterin, die von draußen auf uns achtgab, hatten wir nur zweimal um Hilfe bitten müssen, als wir in einer Sackgasse steckten und nicht mehr weiter wussten (zählen ist halt schwierig, wenn man aufgeregt einen Mordfall aufklären will). Am Ende konnten wir jedoch den kniffligen Fall aufklären und uns aus der Kapitänskajüte befreien. :-)

 

Leider gibt es keine guten Bilder von uns und unseren Heldentaten, da wir sehr schnell, sehr tief in unserer Mission steckten und keine Zeit für die Knipserei hatten. Wir hoffen aber, dass ihr hier trotzdem einen kleinen Einblick erhaltet, wie so ein Live Escape Game funktioniert. Wir jedenfalls hatten großen Spaß bei der Rätselei und dies wird sicher nicht unser letztes Live-Adventure gewesen sein. Also: Hin da und hier eure Erfahrungsgerichte posten! Wir wünschen euch schon mal viel Erfolg auf euren Alltagsabenteuer-Missionen!

 

Wer nicht in Hamburg wohnt, oder sich einfach nur über weitere Angebote zum Thema Live Escape Gaming informieren möchte, der ist hier richtig: www.escape-game.org


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AUF GROSSER FAHRT ENTLANG DER WATERKANT

„Und was habt ihr am Wochenende so vor?“
„Wir machen eine Waterkant Tour.“
„Eine was?
„Das ist eine Stadtrundfahrt durch Hamburg – aber für coole Leute!“

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So, oder ähnlich kündigten wir unser neuestes Alltagsabenteuer an. Nach Hostelübernachtung und Turmbesteigerei haben wir nämlich noch lange nicht genug davon, uns zu Hause wie im Urlaub zu fühlen und unsere Heimatstadt mit weit geöffneten Augen zu erkunden. Also haben wir die Alltagsabenteurer-Crew zusammengetrommelt und eine Waterkant Tour gebucht. Am Sonntag ging‘s dann endlich los auf große Fahrt - dick eingemummelt und zu allen Schandtaten bereit!


Auf dem Bahnsteig der U-Bahnhaltestelle Hafencity Universität trafen wir auf unsere Mitfahrer: Hamburger, Zugezogene und solche, die mal Einheimische werden wollen sowie drei fröhliche, ältere Damen aus Holland und zwei enthusiastische Tour-Guides, die gleich den ersten Schwank zur teuren U-Bahn-Lichtershow zu erzählen hatten.

Mit 17 Personen in den gläsernen Fahrstuhl gequetscht und an die Erdoberfläche gerauscht, trafen wir oben auf Jolante und Roger: zwei fröhlich-bunte Bullis, die uns die nächsten vier Stunden geduldig durch Hamburg kutschieren würden. 

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Die Gruppe verteilte sich auf die VW-Busse und unsere Tour begann mit einer Rundfahrt durch Hafencity und Speicherstadt. Unsere Fahrer und Guides Birger und Christina stellten uns Quizfragen zu Kirchen, Hafen und Co., die wir eifrig beantworteten. Zack! Gleich negativ aufgefallen. Großes Sorry für die eine oder andere versaute Pointe, ihr zwei! Man kann uns zumindest kein fehlendes Engagement vorwerfen, ;-D

Weiter ging’s nach Wilhelmsburg und rauf auf den Energiebunker, von dem aus wir einen weiten, aber leider etwas diesigen Blick auf Hamburg werfen konnten. Unserer guten Laune tat dies aber keinen Abbruch und wir erkundeten ganz alltagsabenteurermäßig die Aussichtsplattform in 30 m Höhe und zeigten vergnügt in alle Himmelsrichtungen.

Mit rotgefrorenen Nasen und einem Becher Milchkaffee an den Lippen kletterten wir schließlich wieder in die VW-Busse und fuhren an die südliche Elb-Waterkant. Hier hatten wir das Glück, ein auslaufendes Containerschiff zu erwischen, das wie gerufen an uns vorbeischipperte. Wir winkten zu den Landungsbrücken hinüber und ein Kaltgetränk täuschte über die kühlen Temperaturen hinweg.

Treppe runter, durch den alten Elbtunnel geschlendert und mit dem Fahrstuhl wieder hochgefahren: Die 426,5 m lange Röhre unter der Elbe ist immer wieder einen Alltagsausflug wert! Hungrig geworden und etwas durchgefröstelt ließen wir uns nach Övelgönne zum Elbstrand fahren, um uns in der Strandperle mit Fischbrötchen und heißen Waffeln zu stärken.


Der letzte Stopp unseres Törns war die Ratsherrn Brauerei in den Schanzenhöfen. Darauf hatten wir uns schon gefreut und waren etwas enttäuscht festzustellen, dass diese sonntags geschlossen hatte. Zumindest vom Innenhof aus konnten wir einen Blick auf die Braukessel erhaschen und den Hinweis zur Brauereiführung in unserer To-do-Liste speichern. Dann war die Tour nach 4 Stunden, 2 Bullis, 12 Mitabenteurern und diversen Quizfragen tatsächlich schon vorbei. Wir verabschiedeten uns besonders herzlich von Jolante und Roger, in die wir uns alle schwer verliebt hatten, und zogen los - zu neuen Alltagsabenteuern.

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Unser Fazit: Die Waterkant Touren erhalten hiermit unser Alltagsabenteurer-Gütesiegel! Wir hatten super viel Spaß und haben viel gelacht. Wir hätten uns zwar noch ein paar ausgefallenere Orte und lustige Aktionen abseits der üblichen Pfade gewünscht, müssen aber auch zugeben, dass wir als eingefleischte Hamburger und gebürtige Alltagsabenteurer eine sehr anspruchsvolle Zielgruppe abgegeben haben. Für alle, die die Nase voll von Kiezführungen und Doppeldeckerbussen haben und die schönste Stadt an der Elbe auf eine junge und dynamische Art und Weise kennenlernen wollen, ist dieser Hamburg-Trip in Bullis unbedingt ein Alltagsabenteuer wert! Wir bedanken uns ganz herzlich bei Waterkant Touren für den tollen Sonntagnachmittag und empfehlen sie hiermit fröhlich weiter!


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TREPP AUF, TREPP AB - TURMBESTEIGEREI

Freiheitsgefühle, frischen Wind um die Nase und tolle Aussicht? Ob nun urbanes Urgestein, Zugezogener oder Tourist: Einen heimischen Turm zu besteigen und den weiten Blick über die Stadt zu genießen kann bei jedem das Herz schneller klopfen lassen. Deshalb haben wir uns bei dem schönen Sonnenschein aufgemacht und sind die 453 Stufen des Hamburger Michel emporgeklommen. Schon während des Aufstiegs gab es viel zu entdecken: Schilder, Grünspan, geheime Türen und Waschbecken an Stellen, an denen wir keine Waschbecken vermutet hätten. Und so kletterten wir hochmotiviert in luftige Höhen und begaben uns auf Alltagsabenteuersuche.

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Auf dem Weg nach oben kamen uns so einige ängstliche Gesichter entgegen, die ganz offensichtlich an Höhenangst litten und aufmunternde Zurufe dringend nötig hatten. Warum diese Gesichter nicht den hochmodernen Fahrstuhl für den Abstieg genommen hatten, blieb für uns das Geheimnis des Tages...

Von oben sah unser Alltag dann auch nur noch halb so grau aus! Dank des sonnigen Wetters hatten wir einen tollen Blick über die Stadt. Wir konnten die Elbe sehen und zeigten in die Richtungen, in denen wir aufgewachsen waren und winkten den Hochhäusern, neben denen wir zur Schule gegangen waren und suchten in der Ferne nach unserem Zuhause. Wir sahen die Spielzeugstraßen und Spielzeugautos und Spielzeugmenschen dort ganz weit unten. Wir ließen uns die Sonne auf die kalten Nasen scheinen und lauschten den kreischenden Möwen, die um uns herumkreisten. Wir stellten fest, dass wir vergessen hatten, welcher Kirchturm zu welcher Kirche gehörte und erfanden einfach neue Namen für die imposanten Glockentürme und grünen Kupferdächer.

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Das größte Abenteuer überraschte uns allerdings erst zwei Tage später: ein hammermäßiger Muskelkater, der bei jedem Schritt durch die Waden zog und besonders bei absteigenden Treppenstufen den meisten Spaß machte. Aber so hat man halt noch ein bisschen länger was von einem schönen Tag in luftiger Höhe. Ob man nun will, oder nicht. :-) Also, rauf da, auf die Türme eurer Städte! Und Stufen zählen nicht vergessen! :-)


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SIND WIR DAS, DIE DA BAUMELN?

So, Mädels, aufgepasst! In unserem neuesten Alltagsabenteuer haben wir uns keck um eine Stange geschwungen – und wurden mit schmerzenden Gliedern und einem ausgereiften Muskelkater belohnt! Aber eben auch mit jeder Menge Spaß, weshalb wir euch heute unbedingt davon berichten wollen. Der Plan sah nämlich vor, eine neue Trendsportart auszuprobieren, die es schon längst aus Table-Dance-Bars und Striptease-Schuppen hinausgeschafft hat und inzwischen als ernstzunehmende Disziplin anerkannt ist: Pole Dance! Da ich ein ausgewachsener Sportmuffel und schon ausreichend stolz auf mich bin, wenn ich es alle zwei Wochen mit meiner Freundin Caro zum Zappelkurs im Sportverein um die Ecke schaffe, wollte ich mal wieder etwas neues ausprobieren und meldete mich bei Pole your Body zur Schnupperstunde an. Ausgestattet mit passendem Sportoutfit (musste erst noch geshoppt werden, da sich Zappelkurse auch gut im alten T-Shirt und Jogger zappeln lassen…) traute ich mich am Sonntag aufgeregt zum Kurs in Barmbek. Das moderne Studio war hell und warm, mit einer freundlichen Atmosphäre, die mir sofort die Hemmung nahm, im knappen Höschen um eine Stange zu tanzen.

Pole Dance Pole your Body Studio Maria Kotylevskaja
Bilder: poleyourbody.de I Maria Kotylevskaja

Auf einer gemütlichen Couch saßen schon ein paar Mädels und warteten auf den Kursbeginn. „Gehen wir ganz nach vorne?“ fragte eine von ihnen ihre Freundin. „Nagut.“ antwortete sie. „Aber nur wenn keiner lacht!“ „Hier wird nicht gelacht! Nur über uns selbst dürfen wir schmunzeln!“ schlug ich vor und erntete Zustimmung.
Als es dann losging, suchten sich alle eine glänzende Pole-Stange aus und reihten sich vor der großen Spiegelfront auf. Die Trainerin Franzi erklärte uns den Ablauf der heutigen Schnupperstunde und begann mit einem ausgiebigen Warm-up. Warmgemacht und durchgehüpft starteten wir dann in eine Stunde mit wirklich einigen Momenten, in denen wir über uns selbst lachen konnten. Lesende dürfen sich jetzt gern eine anmutige Trainerin als Vortänzerin und 10 steife Hampelfrauen in kurzen Hosen vorstellen, die versuchen die Choreo nachzutanzen. Es war ein riesen Spaß! Zum Glück gab es auf meiner Seite des Raumes auch ein paar fröhliche Frauen, mit denen ich mir schmunzelnde Blicke zuwerfen konnte, wenn eine Drehung nicht ganz so graziös aussah, wie bei unserer Trainerin, oder wenn wir bei unseren ersten akrobatischen Tanzversuchen an der Stange quietschend nach unten rutschten. Nach ein paar Wiederholungen waren wir aber alle doch überrascht, dass wir in nur einer Stunde eine kleine Choreografie und zwei Figuren gelernt hatten, mit denen wir uns um die Stange schwingen konnten. Wir waren stolz!

In einem waren wir uns alle einig: die Schnupperstunde war leider viel zu schnell vorbei! Mit schwachen und zitternden Armen schleppten wir uns in die Umkleide und hatten spätestens jetzt keine Zweifel mehr daran, dass es sich beim Pole Dance tatsächlich um einen Sport handelt. Vom Sexyfühlen waren wir zwar noch ein paar Trainingseinheiten entfernt, aber großen Spaß hat es trotzdem gemacht und gelernt und gelacht haben wir viel. Und was am wichtigsten ist: ein neues Alltagsabenteuer haben wir erlebt! Deshalb empfehlen wir Pole your Body hiermit fröhlich weiter und bedanken uns für die schöne Erfahrung! Und nächstes Mal schleppe ich die Caro einfach mit. ;-)


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URLAUB VOM ALLTAG

Draußen ist es kalt, der Arbeitsalltag ist grau. Du sehnst dich nach Sonne und Reisen und schönen Erlebnissen mit Freunden in fremden Ländern und unbekannten Städten. Doch der Terminkalender, die To-Do-Listen, das Konto und die Deadlines lassen es nicht zu, sich ein paar Tage abzusetzen und zu verreisen. Wer kennt das nicht? Wir auf jeden Fall, deshalb haben wir nach einem Alltagsabenteuer gesucht, mit dem wir unser Fernweh stillen und unser Bedürfnis nach einer Auszeit vom Alltag befriedigen können. Und wir haben eins gefunden!

Und zwar haben wir unsere Koffer und Rücksacke gepackt und uns in ein Hostel eingebucht – ein Hostel in unserer Heimatstadt! Genauer gesagt, nur ungefähr zwei Kilometer Luftlinie von unserer Haustür entfernt, aber weit genug vom Alltag weg, um das ganze Wochenende über aufgeregt zu sein und sich auf eine Nacht in einem fremden Bett zu freuen.

Da wir laut Reservierungsbestätigung ab 15 Uhr einchecken konnten, standen wir um 15:15 Uhr auch schon vor der Rezeption der Superbude St. Pauli, um keine Zeit zu verschwenden, uns wie im Urlaub zu fühlen. In unserer Doppelbude angekommen wurde das Zimmer erst einmal von uns inspiziert und über die vielen liebevollen Details geschmunzelt. Es fiel uns überhaupt nicht schwer uns vorzustellen, auf Reisen zu sein!

Also haben wir die Reiseführer ausgepackt, uns aufs Bett geworfen und losgeschmökert. Aufgrund der Außentemperaturen fühlten wir uns zwar eher wie in Stockholm als in Barcelona, aber mit viel Phantasie konnten wir uns auch nach Australien träumen. Vom Fenster aus beobachteten wir das bunte Treiben der wenigen Autos und Passanten, die sich trotz der Minusgrade aus dem Haus getraut hatten. Wir ließen uns den eisigen Wind ins Gesicht wehen bis uns ein Eiszapfen von der Nasenspitze hing und das breite Grinsen festgefroren war.

Damit, uns ein Grinsen ins Gesicht zu zaubern, hatten wir aber sowieso keine Probleme, da es uns an beschwingtem Enthusiasmus und Abenteuergeist nicht fehlte. Am liebsten wären wir wild auf dem Bett herumgesprungen, aber die Geräusche des Lattenrostes machten uns ein ziemlich schlechtes Gewissen, so dass wir auch mit fröhlichem Liegen zufrieden waren (was die Superbude sicherlich freuen wird ;-D).

Um uns noch mehr wie im Abenteuerurlaub zu fühlen, fuhren wir mit dem Fahrstuhl zurück ins Erdgeschoss und durchstöberten die Aufenthaltsräume nach Getränken und Snacks. Hier gab es wieder viel zu entdecken, in unbekannten Zeitschriften zu blättern und sich in gemütliche Ohrensessel zu fläzen. An der Rezeption konnte man Longboards und Fahrräder ausleihen, aber wir zogen es vor, uns dick eingemummelt nach draußen zu wagen, durch den Stadtteil zu spazieren und in einem gemütlichen Restaurant die Zeit mit Quatschen zu verbringen.

Ausgequatscht und zurück im Hostel war nicht nur die Sonne schon längst hinter den Altbauten untergegangen, sondern auch das Fernweh in besänftigten Schlummermodus versetzt. Deshalb navigierten auch wir uns Richtung Schlafkojen und kuschelten uns nach kollektivem Zähneputzen in die Federn.

Da leider auch für Alltagsabenteurer der kurze Alltagsurlaub irgendwann einmal zu Ende sein muss, wurden wir am nächsten Morgen von unseren Weckern unsanft aus dem Schlaf gerissen. Nach heißer Dusche und Fönfrisur stapften wir zum reichhaltigen und liebevoll dekorierten Frühstück. Ausgestattet mit Panini, Marmelade und Cappuccino fühlten wir uns noch einmal wie Göttinnen in Italien und bereiteten uns seelisch auf den Check Out vor. Nächstes Mal, so unser Plan, werden wir die Sechserbude buchen und unsere Freunde mit in den Alltagsurlaub nehmen! Dann ist das Wetter hoffentlich auch gut genug, um vom Dachgeschoss aus bis zum Hafen zu gucken und mit geliehenen Longboards unbekannte Ecken unserer Stadt zu erkunden. Denn genau so und nicht anders, geht Fernweh heilen auf Alltagsabenteurer-Art!

Wir bedanken uns ganz herzlich bei der Superbude, dass sie unsere Alltagsabenteuer-Übernachtung ermöglicht hat und empfehlen sie hiermit fröhlich weiter!


Unter allen, die jetzt Feuer gefangen haben und auch einen Alltagsabenteuer-Urlaub planen möchten, verlosen wir zwei Alltagsabenteurer-Fernwehbeutel! Mit TingelTasche, Fernwehpass und Button ausgestattet reist ihr dann stilecht durch euren Alltag!

Was ihr dafür tun müsst? Schreibt uns einfach eine Nachricht, was ein Alltagsabenteurer immer dabeihaben sollte und gewinnt mit etwas Glück ein abenteuerliches Fernweh-Package! Viel Glück!

Teilnahmebedingungen:
Laufzeit des Gewinnspiels: 28.01. – 12.02.2016. Die Gewinne werden unter allen themenbezogenen Nachrichten verlost. Die Gewinnbenachrichtigung und Abfrage der Versandadresse erfolgt per Email an die angegebene Emailadresse. Name, Adresse und Emailadresse werden nicht gespeichert, an Dritte weitergegeben oder verkauft. Die Ziehung der Gewinner erfolgt nach Ablauf des Gewinnspiels von einer unbefangenen Glücksfee nach dem reinen Zufallsprinzip. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

 

 

GEWINNSPIEL "FERNWEH-PACKAGE"

Hinweis: Bitte die mit * gekennzeichneten Felder ausfüllen.


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FRÖHLICH VOM WEGE ABGEKOMMEN

Die Tage werden kürzer und ungemütlicher – zumindest draußen. Das tut unserem Bedürfnis nach schönen Erlebnissen aber keinen Abbruch. Wir sind weiter auf der Suche nach kleinen und großen Alltagsabenteuern, deshalb unser Plan: Wir wollen uns verlaufen – und zwar in unserer eigenen Stadt! Das Ziel ist, aus unserer Komfortzone auszubrechen, bekannte Straßen und Wege zu verlassen und einen neuen Blickwinkel auf unsere Heimatstadt zu bekommen. Um neue Orte und Straßen und Brunnen und Bäume und Spielplätze und Cafés zu entdecken. Und um sich einfach mal wieder ziellos treiben zu lassen und einen schönen Tag an der frischen Herbstluft zu genießen.

Konkret geht das so:

  • Eine Bahn- oder Busstation heraussuchen, an der man noch nie ausgestiegen ist.
  • Alltagsabenteurer-Richtungswürfel ausdrucken und zusammenbasteln
  • TingelTasche mit Alltagsabenteuer-Utensilien ausstatten
  • Losfahren, aussteigen, würfeln und versuchen sich zu verlaufen

Wir sind mal wieder zu dritt losgezogen und haben uns verlaufen, was das Zeug hält. Wenn der Würfel uns nach links führen wollte, obwohl es kein Links gab, dann haben wir einfach noch mal gewürfelt und auf halber Strecke gab's einen Kaffee in einem niedlichen Café. Wir haben tatsächlich Ecken gefunden, an denen wir noch nie waren. Mit Navi im Handy ist die Gefahr, der man sich aussetzt, natürlich überschaubar, aber der Spaßfaktor ist auf jeden Fall ganz groß!

 

Also, druckt euch den Richtungsentscheidungswürfel aus und geht auf große Abenteuersuche in eurer Stadt! Wir freuen uns auf eure Erlebnisberichte. :-)


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SIND WIR DAS, DIE DA BOULDERN?

Ein Sonntag im September. Es regnet. Ein Blick auf die Alltagsabenteuer-To-Do-Liste verrät hauptsächlich Aktivitäten, die bei Sonnenschein und draußen erlebt werden sollten. Miste. Was nun? Auf der Suche nach einem Zeitvertreib ohne Erkältungsgefahr und mit Abenteuerpotenzial sind wir aufs Bouldern gekommen, also Klettern ohne Seil in Absprunghöhe. Der klarer Vorteil: Man braucht kein Equipment und kann sich auch spontan an einem regnerischen Sonntag dafür entscheiden! Nach kurzer Recherche und Durchsicht vielversprechender Bilder im Netz haben wir uns als Ziel die größte Boulderhalle Norddeutschlands ausgesucht. Also Krempel (Handtuch, Sportzeug, Wasser, Spintschloss...) eingepackt und losgedüst. Gleich ums Eck quasi ins Flashh. Dort konnten wir Kletterschuhe ausleihen und so weißes Zeugs für die Hände [Kletterkreide, Anm. der Mitkletterer]. Damit haben wir uns dann gleich viel professioneller gefühlt. Und dann gings auch schon ran an die Wand! Drei, vier, fünf Züge – und Absprung auf die weiche Matte. Ein bisschen wie Spiderman, aber auch ein bisschen wie nasser Sack an bunter Wand. Doch nach nur ein paar Routen fingen wir nicht nur an zu schwitzen, sondern wurden auch behänder an den fröhlich-bunten Griffen.

Bilder: www.flashh.de

Trotz des regnerischen Wochenendtages war es zwar voll in der Halle, aber nicht überfüllt. Irgendwo fanden wir immer ein Plätzchen zum Klettern und wenn nicht, haben wir kurz ausgeruht und den anderen Spidermännern und Spiderfrauen beim Krakseln zugeguckt. Durch die vielen bunten Farben gab es immer etwas neues zu entdecken.

Je mehr Griffe wir erreichten und je mehr Routen wir erklommen, desto stolzer wurden wir auf uns. Ich möchte nicht ausschließen, dass da vielleicht auch eine Mischung aus Adrenalin und Höhenangst zusammen kam, aber wir hatten ziemlich viel Spaß!

Als wir die Halle verließen, regnete es immer noch, aber das war uns egal, denn wir hatten ja ein neues Indoor-Abenteuer für uns entdeckt! Also, unbedingt nachmachen und Kletter-Erfahrungen hier mit uns teilen! :-)


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DAS LESEN IST EIN GEBEN UND NEHMEN

Vielleicht ist euch schon aufgefallen, dass wir eine Leidenschaft für Alltagsabenteuer haben, die Uneigennützigkeit und Abenteuerkitzel miteinander verbinden. Weil es einfach zu viel Spaß macht, kleine schöne Momente zu schaffen und sich an der Begeisterung der anderen zu erfreuen. Und diese Woche haben wir wieder ein schönes Alltagsabenteuer für euch entdeckt: Nach Flaschenpost und Postcrossing sind wir nun auf Bookcrossing gestoßen! Nicht, dass wir davon nicht schon mal gehört hätten, aber ausprobiert haben wir es bisher noch nie. Das wollen wir nun ändern!

Denn am Dienstag fiel unser Blick aus dem Busfenster auf eine umgebaute Telefonzelle – voller Bücher! Natürlich mussten wir uns das genauer ansehen und stiegen auf dem Rückweg an der entsprechenden Bushaltestelle aus.


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Wie uns ein Infozettel an der Scheibe informierte, ist diese Büchertausch-Telefonzelle als Give-Box konzipiert. Das heißt, man kann Dinge herausnehmen und, wenn man möchte, auch neue Sachen hineinlegen. In dieser Bücherzelle, die von einer Stadtteil-Initiative betreut wird, darf man Bücher und Hörbücher tauschen – ganz kostenlos und nach Lust und Laune. Wir fanden das eine tolle Idee und stöberten gleich in der kleinen Bücherzelle herum.


Noch mehr Spaß als Bücher auszuleihen macht es aber, sein Lieblingsbuch freizulassen und anderen zum Lesen zur Verfügung zu stellen. Am besten noch mit einer Nachricht oder einem kleinen Gruß versehen, geht das Buch dann hinaus in die Welt und wandert von Leseratte zu Leseratte. Auf www.bookcrossing.com kann man die Bücher, die man aussetzen möchte, online registrieren und Labels erstellen, die vorn ins Buch geklebt werden. Der Finder kann auf der Website dann den Label-Code eingeben, Infos zum Fundort oder zur Geschichte ergänzen und den weiteren Weg des Buches verfolgen. Also, wenn das mal kein Alltagsabenteuer ist! Wir sind jedenfalls schon angefixt und wollen unbedingt mitmachen. Wir sind grad schon auf der Suche nach dem passenden Buch. :-)


Welche Bücher würdet ihr gern in die Welt entsenden? Erzählt uns hier gern über eure Bookcrossing-Erfahrungen!


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AB INS ERDBEERFELD

Endlich ist der Sommer da und man möchte keinen Sonnenstrahl mehr verpassen! Deshalb konnten wir uns gestern bei unserer Sonntagsaktivitätenplanung auch alle auf etwas aus der Kategorie „Entspannt und Draußen“ einigen. So sind wir losgezogen und haben uns ein Erdbeerfeld gesucht, um dort Erdbeeren selbst zu pflücken. Zwischen Stapelfeld und Ahrensburg sind wir fündig geworden, haben uns jeder ein Sammelkörbchen geschnappt und uns hochmotiviert zwischen die Erdbeerpflanzen gestürzt.

 

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Alltagsabenteurer Alltagsabenteuer Erdbeeren selber pflücken Erdbeerfeld Körbchen Glantz Freizeit Erdbeerpflanze


Warum das ein Abenteuer ist? Weil super Wetter und fröhliche Freunde und Sonnenstrahlen auf der eingecremten Haut. Weil Suchen der schönen Früchte, Sammeln der schöneren Früchte und Jagen der schönsten Früchte. Weil leuchtendes Rot und saftiges Grün und luftiges Blau. Weil heimliches Naschen zwischen den Sträuchern und stolzes Füllen der Körbchen und erwartungsvolles Wiegen der Beute. Weil wir einen lustigen Sonntagnachmittag hatten und nun eine Woche lang Vanilleeis mit Erdbeeren essen können. Und weil Eis mit selbstgepflückten Erdbeeren viel besser schmeckt, als mit Erdbeeren aus dem Supermarkt.



Die Erdbeersaison geht noch bis August, also ab ins Feld, ihr lieben Alltagsabenteurer!


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PICKNICKEN IN WEISS

Bei Sonnenschein im Park zu sitzen und mit Freunden ein mitgebrachtes Picknick zu genießen – da sind wir immer gern dabei. Aber wer aus einem Picknick ein kleines Abenteuer machen möchte, der nimmt in diesem Sommer an einem „White Dinner“ teil.


Denn auch 2015 kann in ganz Deutschland wieder in Weiß gespeist werden. Das Original „Diner en blanc“ kommt aus Paris und wurde dort als unkommerzielles Picknick unter Nachbarn erfunden. Die Idee dahinter ist, sich mit anderen Menschen an einem Ort zu treffen, dorthin Stühle, Tische und Tischdecken sowie Geschirr und einen Picknickkorb mitzubringen – und das alles ganz in weiß. Auch kleidet man sich in weiß (bei Schuhen darf eine Ausnahme gemacht werden) und Profis versuchen sogar, ihren Picknickkorb ausschließlich mit weißen Nahrungsmitteln zu bestücken. Ich packe meinen Picknickkorb und nehme mit: Baguette und Käse, Kartoffel- und Spargelsalat, Weißwein und gekochte Eier. Oder Blumenkohl-Quiche und Couscous-Salat.


Seit 2010 gibt es das Weiße Dinner auch in Hamburg und 2012 waren wir am Michel selbst dabei! Da die weiße Picknick-Saison schon am 13.06. in Bamberg beginnt, dachten wir uns, wir begeistern euch schon heute mit ein paar Bildern von damals für dieses schöne Alltagsabenteuer, damit ihr euch die Termine gleich im Kalender notieren könnt.

White Dinner Weißes Dinner Picknick in Weiß Hamburg Michel Wiese Alltagsabenteuer Alltagsabenteurer

In Hamburg fällt der Termin in diesem Jahr auf den 29.08. und die Teilnahme ist kostenlos. Uns werdet ihr dort sicherlich auch wieder finden - fröhlich Käsebrote essend und ein weißes Taschentuch über dem Kopf wedelnd. Eben wie man das so macht beim Weißen Dinner. :-)


Weitere Termine und Orte findet ihr z.B. unter www.whitedinner.eu.


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EINE RUNDE PINGPONG, BITTE!

Endlich ist der Frühling da! Und wir sind randvoll mit Ideen zu Alltagsabenteuern, die man bei gutem Wetter und draußen machen kann. Aber da wir nicht alles auf einmal ausprobieren und euch darüber berichten können, haben wir heute erst mal die Mittagspause für ein wenig Sonne, Spaß und Spiel genutzt – und waren Tischtennis spielen. Denn in vielen Grünflächen und neben Spielplätzen stehen steinerne Tischtennisplatten herum und warten darauf, bespielt zu werden. Meistens braucht man nicht mal ein Netz, nur Schläger und Bälle sind von Vorteil, aber die kann man sich sogar im gut sortierten Supermarkt besorgen. Und dann kann’s auch schon losgehen!

Tischtennis Tischtennisplatte Pingping Schläger Freizeit Sport Spaß Hamburg Alltagsabenteuer Alltagsabenteurer

Regeln? Egal. Talent? Egal! Wir haben unsere eigenen Regeln erfunden und versucht, den Ball möglichst lange in der Luft zu halten und hin und her zu spielen. Dabei kamen wir ganz schön ins Schwitzen. Okay zugegeben, das wohl vor allem durch das Bücken nach dem Ball. Aber gelacht haben wir. Und das ziemlich viel. Der Verlierer musste eine Runde Kaffee ausgeben. Und der Weg zurück ins Büro war dann gar nicht mehr so schlimm. :-)


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HEUTE IST MARKTTAG

Wann waren wir wohl das letzte Mal auf einem Markt? Ja richtig, so draußen und mit Ständen, die Käse und Wurst und Obst und Gemüse verkaufen. Wahrscheinlich viele von uns schon ziemlich lange nicht mehr, da die meisten Märkte unter der Woche zu arbeitnehmerunfreundlichen Zeiten stattfinden. Die Hamburger schaffen es gelegentlich sonntagmorgens auf den Fischmarkt, aber weniger um frische Eier und Gemüse zu kaufen, sondern um ihren Brauserausch bei einem Fischbrötchen ausklingen zu lassen. Oder sie schaffen es einmal im Jahr auf den St. Pauli Nachtmarkt direkt an der Reeperbahn.

Dabei sollten wir das unbedingt mal wieder tun, über einen Markt zu schlendern, denn das Erlebnis ist ein ganz anderes, als im Supermarkt. Auch wenn man im Edeka jetzt gegrüßt wird, Rewe unsere Bedürfnisse für ein besseres Leben versteht und im Discounter alles viel günstiger ist. Ein Alltagsabenteuer ist einkaufen dennoch schon lange nicht mehr.

Wochenmarkt Isemarkt Hamburg Eppendorf U-Bahngleise Tulpen Alltagsabenteuer Alltagsabenteurer

Deshalb haben wir einen sonnigen Tag genutzt und sind in der Mittagspause über den Hamburger Isemarkt getingelt. Wir haben an Blumen gerochen, die unterschiedlichsten Apfelsorten probiert und über exotische Drachenfrüchte gestaunt. Wir haben Kaffee an einer mobilen Espressobar getrunken und sind an riesigen Käsewagen und Pralinenverkäufern vorbei geschlendert. Wir haben uns mit einem Fischbrötchen gestärkt und durch den Kauf von vielen bunten Chilischoten wie im Urlaub gefühlt.

Wochenmarkt Isemarkt Hamburg Eppendorf U-Bahngleise Gemüse Peperoni Kürbis Alltagsabenteuer Alltagsabenteurer
Wochenmarkt Isemarkt Hamburg Eppendorf U-Bahngleise Tulpen Alltagsabenteuer Alltagsabenteurer

Das Abenteuer daran? Einkaufen mal anders, sich einlassen auf neue Gerüche und Produkte. Nicht der Einkauf steht im Fokus, sondern das Erlebnis. Also: schnell mal ausprobieren! Und nach der Mittagspause die Tüte mit Chilischoten auf dem Schreibtisch anlächeln und sich über den sonnigen Tag freuen.


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STILLE NACHT, LEGENDÄRE NACHT

Noch voller Euphorie und Glücksgefühle müssen wir euch sofort über ein Abenteuer vom Typ „Nicht neu, aber YEAH!“ berichten. Die Kopfhörerparty, oder auch Silent Disco, erhält das Prädikat Alltagsabenteuer und wir verleihen jeweils fünf U-Boote in den Kategorien „Spaß mit Freunden“, „Musik macht glücklich“ und „Wir könnten es immer und immer wieder tun“.

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Bereit für den Selbstversuch begab sich die Jury gestern ins Hamburger Molotow, durchlief das übliche Club-Prozedere (Tasche auf – kein Fremdalkohol drin – Eintrittsgeld auf Tresen – Arm freimachen – Stempel aufdrücken – Clubtür auf – und los) und betrat den Laden. Darin befanden sich ca. 300 zappelnde Menschen und ein surrendes Stimmengewirr. Um mitzumachen also Jacke abgegeben, quer durch den Raum gekämpft, Pfand gegen Funkkopfhörer eingetauscht und Eingetaucht in die Welt, in der sich alle anderen schon befanden.

Die Kopfhörer-Köpfe, an denen ein rotes Lämpchen glühte, tanzten zu Indie-Rock, die grünen Ohren zu Pop-HipHop-Party-Trash. Der klare Vorteil: Wenn man ein Lied doof findet, schaltet man einfach um und ist wieder dabei. Die Krux: Versuchen nicht laut mitzusingen, weil man vergessen hat, dass diejenigen ohne Headphones hören können, dass du den Text eigentlich gar nicht kannst. Ein Tipp: Zwischendurch mal die Lauscher absetzen und sich an der lautlosen Stimmung erfreuen, in der alle anderen fröhlich tanzen und trinken.

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Ob zu Speeddance von Reptile Youth oder Ding von Seeed – alle schüttelten die verfügbaren Körperteile und hatten ihren ganz eigenen Spaß! Jeder für sich und doch alle zusammen - das scheint irgendwie das Geheimnis zu sein.


Also, auf die Plätze, losgegooglet, ob es auch in eurer Stadt eine Kopfhörerparty gibt. Wir sind beim nächsten Mal auf jeden Fall wieder dabei!


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IM DUNKELN IST GUT MUNKELN

Frisch erprobt und mit Gütesiegel „alltagsabenteurertauglich“ versehen: das Schwarzlichtminigolfen!

Mit bunten Farben, kreativen Bahnen und etwas Schwarzlicht wird der altmodische Sport gleich zu einem ganz neuen Erlebnis. Obwohl wir Alltagsabenteurer eigentlich auch nichts gegen das ganz normale Outdoor-Minigolf einzuwenden haben (denn die persönliche Einstellung macht immer noch das Abenteuer!), gibt die futuristische Kulisse doch noch mal einen neuen Spielanreiz, den leuchtenden Ball durch Tunnel, und über Brücken und unter Seeungeheuern hindurch zu buchsieren. Von einem Kaltgetränk begleitet, wandert man in Hamburg durch eine farbenfrohe Unterwasserwelt und bespielt 18 Bahnen mit Ball und Schläger.

Neben der Schwarzlichtanlage in Hamburg kann man u.a. auch in Berlin, Bremen, Nürnberg und Duisburg im Dunkeln munkeln. Außerdem gibt es zusätzlich oft weitere lustige Aktionen, wie Parcours mit Laserstrahlen oder Schwarzlichtbowling.


Am besten einfach mal ausprobieren und nicht nur vor Freude strahlen.


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TRIMM DICH - DURCH SPASS

Ein sonniger Sonntag und keine Idee für eine spontane, unkomplizierte Freizeitbeschäftigung? Wir hatten da schon länger etwas auf der To-do-Liste und haben es jetzt einfach mal ausprobiert : den Trimm-Dich-Pfad!


So ein Trimm-Dich-Pfad ist ein kostenloser Sportparcours, der meistens durch einen Wald oder einen Park führt. Der in den 70er Jahren durch eine Kampagne gegen Übergewicht entstandene Outdoor-Spaß hat zwar inzwischen an Popularität verloren, aber wir finden, dass er bei Gelegenheit von dem einen oder anderen Alltagsabenteurer gern wiederentdeckt werden sollte. Denn anstatt ins muffelige Fitnessstudio zu gehen oder öde Runden um den See zu joggen, werft ihr euch einfach in euer schönstes Sportoutfit und hüpft fröhlich durch die Natur.

 

So haben wir es jetzt zumindest gemacht und sind am Sonntag nach Norderstedt gefahren und in den Wald gegangen. Der Start des Pfades war nicht schwer zu finden und so folgten wir den verschiedenen Stationen über Stock, Stein und Baumwurzeln hinweg, mit nicht allzu viel Sportlichkeit, aber mit einer großen Portion Abenteuerismus - und das ist ja bekanntlich das, was zählt!

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An jeder Station wurde auf einer Infotafel erklärt, wie die Übung umzusetzen und wie oft sie zu wiederholen ist: für Sportler und für Nicht-Sportler. Sollen wir euch verraten, welche Anzahl wir gewählt haben? Gut, wir geben es offen zu, bei uns stand an diesem Tag nicht die sportliche Höchstleistung im Vordergrund, sondern der Spaß daran, einen Anlass zu haben, ein paar fröhliche Stunden im Wald zu verbringen. Denn wann habt ihr die letzten Bocksprünge und Klimmzüge gemacht? Eben! Und auch wenn man, wie ich, Sport eigentlich eher lästig findet und die Turnschuhe in der hintersten Ecke des Schuhschrankes verstauben lässt, kann ich nur empfehlen, es einfach mal auszuprobieren, sich auf die Baumstämme, Stangen und Ringe einzulassen.

 

Natürlich hüpft, baumelt und balanciert es sich noch viel fröhlicher, wenn man ein paar Freunde dabei hat. Und wenn man dabei dem Rauschen des Windes in den Bäumen lauscht, die Vögel singen hört und den weichen Waldboden unter den Füßen spürt. Und wenn man den vorbei-joggenden Profi-Sportlern fröhlich zuwinkt, während man stolz seine drei Sit-ups geschafft hat.

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Und noch etwas können wir jetzt schon versprechen: Neben Spaß und Fröhlichkeit erwartet euch am nächsten Tag ein ausgeklügelter Muskelkater – vor allem in Körperregionen, von denen wir ganz vergessen hatten, wo sie überhaupt liegen...

Tipps, Tricks und Locations für den Trimm-Dich-Pfad in deiner Nähe findest du bei google oder unter www.trimm-dich-pfad.com.


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