MELONENEIS AM STIEL

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Kochen ist ja nicht so meine Stärke. Obwohl ich kochen kann und auch gern Selbsgekochtes esse, aber die Einkauferei ist mir meistens zu lästig und verhindert deshalb ausgefallene Küchenexperimente. Doch Eis geht immer und deshalb habe ich mir im Supermarkt eine Melone unter den Arm geklemmt, mit vier Kiwis jongliert und Joghurt und Limetten zur Kasse buchsiert, um mein eigenes Wassermeloneneis am Stiel zu kreiren. Das geht nämlich tatsächlich ganz einfach – wenn man zufällig noch einen Pürierstab, Eisförmchen und Holzstäbe zu Hause hat. Dann pürieren sich Melone und Kiwis nämlich fast wie von allein, vermengen sich mit ein paar Spritzern Limettensaft und umrahmen von oben und unten eine Schicht Joghurt in den Formen. Achja, die Schokostückchen habe ich vergessen zu erwähnen! Doch jetzt noch mal der Reihe nach:

 

Mein Rezept für 8 Förmchen:

  • ½ Wassermelone
  • 3 Kiwis
  • 2 Limetten
  • 200 g Joghurt
  • 2 TL Zucker
  • Schokolinsen


1. Wassermelone würfeln, pürieren und den Saft einer halben Limette hinzugeben. Das Melonenpüree in die Förmchen geben, ein paar Schokolinsen hineinstreuseln und alles für ca. eine Stunde ins Gefrierfach stellen.

2. Den Joghurt mit dem Saft aus einer Limette und zwei Teelöffel Zucker vermengen. Dann eine Schicht auf das angefrorene Melonenpüree geben, die Holzstiele einstecken und für eine weitere Stunde zurück ins Gefrierfach damit.

3. Als letztes die Kiwis pürieren, eventuell noch etwas süßen und als letzte Schicht auf dem Eis verteilen. Nun dauert es noch mal so ca. 2-3 Stunden, bis das Eis komplett durchgefroren ist.

 

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Fertig ist das eigene Meloneneis am Stiel! Ideal für warme Sommertage und einen erfrischenden Snack zwischendurch. Das Ergebnis kann sich sehen lassen, finde ich. :-)

 

Statt Joghurt kann man auch Kokosmilch verwenden und wer es süßer mag, gibt noch mehr Zucker hinzu. Einfach mal selbst herum experimentieren und das eigene Lieblingsrezept erfinden. Und schon wird die Küche, sogar für Kochmuffel wie mich, zu einem Alltagsabenteuerspielplatz.


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OSTERDEKO FÜR ANFÄNGER

Wer mich kennt, der weiß, dass Dekorieren nicht so meine Stärke ist. Deshalb halten sich die Dekogegenstände in unserer Wohnung in Grenzen und beschränken sich hauptsächlich auf Blumen, Bilder und vereinzelt Selbstgebasteltes. Es gibt weder Weihnachtsschmuck noch Osterhasen aus dem Schrank zu holen und wenn ich bei Ikea oder Depot stehe, dann finde ich es dort zwar ziemlich schön, doch da ich es einrichtungsmäßig eher clean mag, bleibt mein Einkaufskorb oft leer. Da die Bloggerwelt seit Wochen jedoch nichts anderes zu tun hat, als Osterdekorationen und Eierbemalungsideen zu posten, bin auch ich zu dem Entschluss gekommen, dass der ein oder andere Farbtupfer nicht schaden könnte. Deshalb proklamiere ich: Dekorieren ist ein Alltagsabenteuer!

 

Bei Pinterest und in Bastelblogs habe ich nach Inspirationen für mein Vorhaben gesucht: Ein Osterfrühstückstisch sollte her. Und zwar einer, der nicht nur aufgrund unseres nicht zueinanderpassenden Geschirrs fröhlich bunt leuchtet, sondern der zum Frühstücken und Wohlfühlen einlädt. Als nachhaltige Alltagsabenteurerin darauf bedacht, nicht zu viel Neues anzuschaffen und lieber Altes zu reaktivieren, stromerte ich über Flohmärkte, nähte, bastelte und upcycelte ich, um euch heute und hier das Resultat zu präsentieren.

Die Idee für die Eierbecher habe ich bei Pinterest entdeckt: Einfach drei alte Gardinenringe (oder neue, gibt’s auch im Baumarkt) mit Acrylfarben anmalen, mit der Heißklebepistole zusammenkleben und das Ei einsetzen. Fertig!

Den Brötchenkorb habe ich aus einem Tischset genäht. Das war nämlich leider ein Fehlkauf: sollte den Küchentisch aufhübschen, tat es aber leider nicht so wie erhofft. Deshalb habe ich das Set einfach an zwei Seiten zusammengenäht, umgestülpt, ein bisschen rumgezuppelt – und fertig war der Brötchenkorb. Das Silberbesteck meiner Oma machte sich gut neben den mintfarbenen Tellern und der Etagere vom Flohmarkt. Auf der Suche nach Macarons habe ich einen kleinen Laden in Ottensen entdeckt, in dem die bunten Makrönchen jeden Tag frisch und von Hand hergestellt werden. Yummi!

Dank des Schriftzugs aus den Buchstaben-Postkarten von odernichtoderdoch.de wars dann schließlich auch für die Wand vorbei mit clean und weiß. Leider waren zum Ostertisch-Shooting die Kirschzweige noch nicht aufgeblüht, aber bis Ostern haben sie ja noch einen Moment Zeit. Ansonsten würde ich sagen: Der Hase kann kommen! Und wie dekoriert ihr eure Wohnung für die Eiersuche? Ihr wisst ja jetzt: Dekotipps sind bei mir immer gut aufgehoben. ;-)


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KABEL-RUCKSACK - NICHT NUR FÜR MUSIKER

Beim Aufräumen ist mir letzte Woche in meiner Bastelkiste ein altes Instrumentenkabel in die Hände gefallen. Ich erinnerte mich, dass es einen Wackelkontakt hatte und deshalb in der Bastelkiste gelandet war, um hier nun erwartungsfroh auf eine Upcycling-Idee zu warten. Da es draußen Bindfäden regnete, machte ich mich gleich über das Klinkenkabel her und gab ihm einen neuen Sinn:

als Rucksackbändsel.

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Aus zwei festen Stoffen nähte ich einen Turnbeutel und fädelte das drei Meter lange Klinkenkabel durch die Ösen und Schlaufen. Fertig! Okay, ganz so einfach, wie es sich schreibt, war es dann doch nicht. Ich möchte an dieser Stelle allerdings davon absehen, eine detaillierte Nähanleitung für den Beutel zu verfassen, da mein Talent an der Nähmaschine eher begrenzt ist und passionierte Näher über mein Vorgehen wahrscheinlich amüsiert schmunzeln würden. Deshalb mein Tipp: Entweder selbst trial-and-error-mäßig Stoffstücke zusammennähen oder in einschlägigen Plattformen nach einer einfachen Anleitung suchen. Folgende Hinweise bei der Nachbastelei meines (nahezu patentierten) Kabelrucksackes seien dennoch mit an die Hand gegeben:

Da mein Kabel nicht lang genug war, habe ich es anders durch den Beutel gefädelt, als es bei üblichen Turnbeutel-Rucksäcken gemacht wird. Damit der Schließmechanismus trotzdem funktioniert, habe ich oben den hinteren Teil gerafft zusammengenäht und das Kabel an den Öffnungen fixiert. So kann der Beutel zwar nur nach vorn hin aufgezogen werden, verrutscht dadurch aber auch nicht ständig.

Instrumentenkabel Gitarrenkabel Turnbeutel Rucksack DIY basteln Nähen Nähanleitung kreativ Freizeit Freizeitblog Alltagsabenteuer Alltagsabenteurer
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Wer jetzt nicht genau weiß, was ich meine, wird es beim Nachnähen schnell herausfinden. ;-D Wer es sich gleich einfacher machen möchte, der benutzt am besten ein längeres Kabel (z. B. 4,5 m) mit Wackelkontakt - oder versorgt mich mit Tipps und Tricks zu meinen Nähmaschinen-Skills. :-)


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DRESS YOUR PLANTS - BLUMENTOPF-UPCYCLING

Ich weiß nicht, wie es die letzten Tage so in anderen Teilen Deutschlands aussah, aber in Hamburg war das Wetter für Outdoor-Alltagsabenteuer eher durchwachsen. Deshalb kam uns das neue Thema "Dress your plants - creative plant pots" der Urban Jungle Bloggers ganz recht, um unsere freie Zeit mal wieder mit Pflanzen und Basteleien zu verbringen. Und so sannen wir darüber nach, wie wir nicht nur unser Zuhause schöner machen, sondern auch die Blumen neu einkleiden könnten. Herausgekommen ist eine einfache Idee für ein schönes Upcycling und so präsentieren wir euch hiermit stolz das Ergebnis!

 

Urban Jungle Bloggers DIY Upcycling Pflanzen Blumentopf aus Creme-Dosen Freizeit Basteln Alltagsabenteuer Alltagsabenteurer

Wir haben nämlich aus alten Creme-Töpfchen einfach neue Blumen-Töpfchen gemacht! So bekommen die leeren, ausgedienten Plastikdöschen nicht nur  eine neue Aufgabe und müssen nicht dem Recyclingmüll zugeführt werden, sondern können ganz nach Belieben neu gestaltet werden.

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Was ihr dafür braucht:

  • Leere Creme-Dosen
  • Acryl-Farben in verschiedenen Farben
  • Schwämmchen
  • Pinsel
  • Masking Tape
  • Blümchen, Kakteen oder Sukkulenten

Und schon kann es losgehen: Die Dosen gut auswaschen und mit dem Schwämmchen und der Acrylfarbe betupfen. Die obere Drehverschluss-Kante mit dem Pinsel nachbessern und alles gut trocknen lassen. Dann mit dem Masking Tape einen Bereich auf der Dose abkleben und mit einer zweiten Farbe betupfen. Zum Schluss die Pflanzen einsetzen und fertig sind die neuen Blumentöpfchen. Viel Spaß beim Nachbasteln!

 

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OBJEKTIV-CASE AUS PLASTIKFLASCHEN

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Unsere Spaß-Objektive brauchten ein Zuhause! Deshalb haben wir mal wieder gebastelt. Denn damit wir die Objektive nämlich auch heil und sicher transportieren können und so unterwegs auf alle fotografischen Eventualitäten vorbereitet sind, haben wir aus zwei alten Plastikflaschen einfach – schwuppdiwupp – ein Objektiv-Case geupcycelt.

 

Und zwar so:

  1. Die Objektive ausmessen.
  2. Die Böden von zwei Plastikflaschen entsprechend abschneiden: Höhe ca. 3,5 cm, Durchmesser ca. 7 cm.
  3. Mit dem Bügeleisen die scharfen Schnittkanten vorsichtig abflachen, damit man sich nicht schneidet.
  4. Das Plastik der Flaschenböden mit weißem Acryllack ansprühen.
  5. Mit Sekundenkleber einen bunten Reißverschluss an den Außenkanten der Flaschenböden festkleben.
    Achtung: genug Platz lassen, damit er sich auch schließen lässt!
  6. Aus dickem Filz zwei runde Scheiben ausschneiden und in beide Flascheböden einkleben.
    Fertig!

Jetzt können die Objektive in der Tasche nicht mehr zerkratzen und wir können immer und überall Fisheye- oder Weitwinkel-Bilder machen, wenn uns danach ist. :-) Viel Spaß beim Nachbasteln!

 

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SOMMER-LIMONADE SELBST GEMACHT

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Wir sind zwar eigentlich leidenschaftliche Leitungswassertrinker, aber bei diesen sommerlichen Temperaturen bekommen auch wir Lust auf Fruchtgeschmack und Sprudel! Deshalb haben wir uns unsere Limonade einfach selbst gezaubert und zum Mitnehmen in schöne Glasflaschen abgefüllt. Das schmeckt nach Sommer und gibt einen frischen Vitaminkick für viele neue Alltagsabenteuer!

 

Zutaten:

5-6 Limetten

125 ml Holunderblütensirup

400 ml Mineralwasser

 

Einfach die Limetten auspressen, den Saft mit dem Holunderblütensirup vermischen und prickelndes Mineralwasser hinzugeben.

Mit Crushed-Ice oder Eiswürfeln genießen!

 

Und welches ist euer Lieblings-Sommer-Limonade-Rezept?


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LIFEHACK: KOPFHÖRER-BUCHSTÜTZEN UPCYCLING

Was macht man mit Kopfhörern, die einen Wackelkontakt haben und nur noch aus einer Muschel Musik spielen wollen? Wegwerfen? Nein, wir basteln was draus! Am besten an einem trüben Sonntagnachmittag, wenn man viel zu faul für die Abenteuersuche ist, aber Lust hat, kreativ zu sein und etwas mit den Händen zu machen. Also, Notizheft und Stifte ausgepackt und losgebrainstormt. Nach vielen verrückten, halbgaren und kreativen Upcycling-Ideen gefiel mir die simpelste am besten: Einfach ein paar Bücher zwischen die Lauscher klemmen und fertig ist die Buchstütze!

Ganz so einfach habe ich es mir dann aber doch nicht gemacht und die Kopfhörer noch mit weißem Acryllack angepinselt. Dank der verstellbaren Kopfhörerbügel kann man die Buchstütze sogar individuell an die Breite der Bücherzeile anpassen. Mobil, praktisch, cool und sieht super schick aus. Seht selbst! Die Bücher stehen wie 'ne glatte eins.

Upcycling DIY Handmade basteln Kopfhörer Wesc Bücher Buchstütze Lifehack Alltagsabenteuer Alltagsabenteurer Kamera
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GLÜCKSMOMENTE IM GLAS

Da dies gerade der heiße Scheiß auf DIY-Portalen und in Handmade-Foren zu sein scheint, wollen wir das jetzt auch!


Wir sammeln unsere schönsten Erlebnisse in einem Glas, konservieren und betrachten sie. Wir gehen ans Eingemachte, wir topfen um und füllen auf. Die Alltagsabenteuer sind die VIPs in unserem Marmeladenglas und das Plus 1 auf unserer To-Do-Liste. Wir hören in uns hinein, ertasten das Glücksgefühl und schöpfen aus einem Meer an Ereignissen. Achtsam befühlen wir unseren Alltag, nehmen unsere Gegenwart in die Hand und finden so auch im grauesten Licht unser Abenteuer.


Aufgeschrieben auf Papier und eingeladen in unsere Erlebnisgalerie, klingen die Glücksmomente noch lange nach und erinnern uns daran, dass jeder Tag etwas Schönes für uns bereithalten kann!


Wir wünschen auch euch viele schöne Alltagserlebnisse für euer ganz persönliches Erlebnisglas!

 

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EIN HERZ FÜR PFLANZEN

Wir sind jetzt Urban Jungle Blogger! Wir finden nämlich, dass Pflanzen ein bisschen mehr Beachtung zu schenken, auch ein Alltagsabenteuer sein kann. Nur gewusst wie! :-)

Unser Plan: den Arbeitsplatz aufhübschen mit Upcycling! Das Opfer war ein altes Gewürzregal mit wirklich uralten Gewürzen. Schon seit zehn Jahren mit umgezogen und trotzdem nicht hübscher geworden war es nun an der Zeit, dies zu ändern. Also wurden die Gewürze entsorgt, die Gläser ausgewaschen und das Regal mit Acrylfarbe weiß gestrichen. Mit schwarzen Klebebuchstaben noch das Urban Jungle Bloggers Monatsmotto auf die Gläschen gebracht und fertig ist das Pflanzenregal! Bestückt mit Knöpfchenkamille und Mistelzweigen für mehr Draußen im Drinnen, für mehr Erdung im digitalen Alltagswahnsinn, für mehr Grün im Grau und für mehr Leben in der Plastikwelt.

 

Und? Wie findet ihr unseren neuen Arbeitsplatz? :-) Ein kleiner urbaner Dschungel im düsteren Dezember. Wir sind gespannt, welche Pflanzenabenteuer noch auf uns warten und hoffen, ihr auch!


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AUS SCHÖN MACH NÜTZLICH - NOTIZHEFTE

Mir fällt es oft schwer, alte Zeitschriften wegzuwerfen. Das sind ja heutzutage fast schon Bücher mit ihrem tollen Papier und den schönen Bildern, Schriften und Grafiken. Auch wenn ich nie bis fast nie wieder hineinschaue, kann ich es doch nicht übers Herz bringen, die meist hochwertigen Magazine ins Altpapier zu geben. Aber alle aufzubewahren geht auf Dauer auch nicht. Deshalb dachte ich mir, ich erweise ihnen die letzte Ehre und bastele Notizhefte aus dem Papier. Denn auf vielen der Seiten ist noch genug Platz, um To-Do-Listen, Gedanken oder Mind maps festzuhalten.

 

Das wird benötigt:

  • Zeitschriften, am besten mit dickem Papier
  • Cutter
  • Schere
  • Hammer und Nagel
  • Wolle oder Garn
  • Nadel
  • Lineal

Step 1
Suche aus deinen Magazinen schöne Seite heraus, die noch Platz zum Beschreiben bieten, oder die helle Fotos und Grafiken beinhalten, die überschrieben werden können. Trenne diese Seiten mit dem Cuttermesser heraus, bis du genug Material für dein Notizheft beisammen hast. Am besten auch schon eine schöne Seite auswählen, die du als Umschlag verwenden kannst.


Step 2
Lege die losen Seiten an der Außenkante zusammen und gleiche die Schnittkante noch mal mit Cutter-Messer und Lineal an, so dass alle Blätter die gleiche Größe haben. Dann die Seiten am besten in der Mitte falzen und falten.

 

Step 3
Mit Hammer und Nagel kleine Löcher auf der Falzlinie vorstanzen.


Step 4
Jetzt mit Nadel und Faden die Seiten zusammennähen. Dann bei Bedarf mit der Schere noch mal alle Seiten und Umschlag auf die gleiche Größe schneiden, falls vorher etwas verrutscht ist.

Fertig!

Jetzt darf fleißig geschrieben werden! Ich bin nur gespannt, ob ich es schaffe, nun das viel zu schöne Notizbuch wegzuwerfen, wenn es vollgeschrieben ist...

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KARTEN BASTELN MIT DEM LABELIZER

Eine Freundin, die letztes Jahr der Liebe wegen nach Stuttgart gezogen ist, schickt mir regelmäßig schöne und selbstgebastelte Karten. Als ich ihr jetzt auch mal wieder einen Gruß aus Hamburg senden wollte, verzweifelte ich bei der Karten-Suche an Auswahl und Angebot. Schlaue-Zitate-Karten sind out, liebe Einzelhändler! Das ist viel zu 2005. Ich möchte lieber eigene Sprüche auf meine Karten sprechen, also habe ich mich mit einem Stapel Bastelkarton und einem Labelizer bewaffnet und losgelegt.

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Da ich es eher minimalistisch mag, ist die Anleitung ganz kurz und einfach:

 

  • Erst den Bastelkarton zurechtschneiden und falten
  • Dann mit dem Labelizer die passende Botschaft stempeln
  • Die Worte stückeln oder den ganzen Satz auf die Karte aufkleben
  • Fertig!

 

Jetzt eine Nachricht auf die Innenseite schreiben, eintüten und an liebe Freundinnen verschicken.

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Wer es bunter und kreativer mag, findet auf www.kanou.de die fröhlichen Karten meiner Stuttgarter Freundin, und kann sich docht in Kürze sein DIY-Bastelset direkt nach Hause bestellen.


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EINGETOPFT - AUF DEM WEG ZUM BASILIKUM

Trotz meines rabenschwarzen Daumens habe ich ein Experiment gewagt: Mit Blumenerde, Samentütchen und Blumentopf bewaffnet, habe ich Basilikum angepflanzt.


Dafür habe ich einen Blumentopf schnell mit Acrylfarbe von gelb auf weiß-petrol umgesprüht, mit Erde befüllt und die Basilikumsamen laut Anleitung obenauf gestreut. Dann die Samen ein wenig festgedrückt, gewässert, fertig! Da ich weder Garten noch Balkon mein Eigen nennen kann, positionierte ich meinen Basilikumtopf auf einer sonnigen Fensterbank.



Das Abenteuer daran? Tja, jetzt ging’s ja erst los! Meine fröhliche Ungeduld ließ mich nun jeden Tag zu meiner Fensterbank pilgern und neugierig in den Topf schauen, ob sich darin schon etwas getan hatte. Und das vom ersten Tag an – obwohl auf dem Tütchen stand, dass es 10-15 Tage dauert, bis die ersten Keimlinge sprießen. Es war, als hätte ich einen neuen Mitbewohner, den ich hegen und pflegen muss, damit es ihm gut geht. Als dann tatsächlich das erste Grün im Topf aufblitzte, war das ein Glücksmoment. Ich war stolz! Immerhin hatte ich es schon mal geschafft, die Samen weder zu ertränken, noch vertrocknen zu lassen. Fasziniert beobachtete ich nun, wie die Keimlinge Stück für Stück größer wurden. An sonnigen Tagen konnte ich fast beim Wachsen zugucken.



Nun freue ich mich schon darauf, die ersten Blätter zu ernten, denn dann möchte ich meine Freunde auf Tomate-Basilikum-Sandwiches zu mir nach Hause einladen. Dazu mixen wir uns dann alle einen Gin Basil Smash und pflücken uns die Deko direkt vom Strauch. Und wenn mein Fensterbank-Basilikum abgeerntet ist, versuche ich’s mal mit Gänseblümchen. :-)

 

Habt ihr Tipps und Tricks für einen eigenen Kräutergarten? Dann freut sich die Community über eure Ideen!


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MIT EINER KAFFEEMÜHLE GEGEN DIE ROUTINE

Die Idee hinter den Alltagsabenteurern ist ja zum einen, seinen Alltag wieder bewusster zu erleben und in dem vertrauten See an Möglichkeiten nach Glücksmomenten zu fischen, aber manchmal auch ein Stückchen weiter rauszuschwimmen und alltägliche Dinge anders zu machen, als man sie gewohnt ist. Und das können eben auch ganz kleine Sachen sein, die uns vielleicht nur kurz, aber nachhaltig, aus dem Alltag herausreißen und uns fröhlich stimmen.

 

Deshalb haben wir uns diese Woche mal aus der morgendlichen Kaffeekoch-Routine gerissen und mit einer alten Kaffeemühle unseren Kaffee selbst gemahlen. Denn Maschine-auf-Filter-rein-mit-Kaffeelöffel-Kaffeepulver-einschaufeln-Wasser-rein-Schalter-an  kann ja jeder – oder wie in eurem Fall vielleicht Kapsel/Kaffeepad-rein-Wasser-rein-Schalter-an.

 

So sind wir also letztes Wochenende auf der Suche nach einer alten Kaffeemühle über den Flohmarkt getingelt. Nach kurzer Zeit wurden wir auch fündig, haben die begehrte Drehorgel erstanden und zu Hause bunt bemalt. Kann man machen, muss man aber nicht, wir Antik-Banausen, wir.

Kaffeebohnen gibt’s ja ganz einfach im Supermarkt, oder im Drogeriegroßhandel eures Vertrauens. Also: Bohnen in die Mühle und fleißig kurbeln! Und sich dabei vorstellen, wie die Oma früher zu Hause immer so für den Opa den Kaffee gemahlen hat. Oder der Opa für die Oma. Und schon wird einem warm ums Herz und entschleunigt im Kopf.

Und wenn man dann ganz stolz 2-3 Tassen zusammengemahlen hat, darf man sich für das Kaffeetrinken gern auch noch einen Moment länger Zeit nehmen, als man es normalerweise tut. Schmeckt der selbstgemahlene Kaffee anders, als der Alltagskaffee sonst? Hat das Selbermahlen mit einem Küchengerät aus Großmutters Zeiten mich tatsächlich ein bisschen fröhlicher gemacht, als die Filter- oder Kapselmaschine aus meiner Routine?

Bei uns hat es jedenfalls geklappt. Wir hoffen, dass auch euer Alltag mit dieser Idee ein Stück abenteuerlicher geworden ist und wünschen euch noch einen leckeren Kuchen zu Kaffee und Fröhlichkeit dazu! :-)


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SCHIFF AHOI MIT UNSEREN ANKER-KNÖPFEN

Ich weiß, wir sind eigentlich keine Bastel-Website, aber manchmal gehören unsere DIY-Aktivitäten eben auch zur Freizeitgestaltung dazu. Und deshalb möchten wir euch unsere neueste Idee nicht länger vorenthalten: Heute haben wir die Bohrmaschine ausgepackt und aus einfachen Doppelloch-Knöpfen maritime Anker-Knöpfe gezaubert.

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Was ihr dafür braucht:

  • Holzknöpfe mit zwei Löchern
  • Bohrmaschine
  • Acryl-Farben, Pinsel
  • Nadel und Faden

Am besten testet ihr anhand der vorhandenen Löcher die Größe des passenden Bohrers und wählt dann eine Nummer kleiner aus. Bei mir war Größe 2,5 am besten geeignet. Damit könnt ihr dann, wie abgebildet, weitere Löcher in die Holzknöpfe bohren. Das ist zwar gar nicht so einfach, wie es klingt, aber wenn man genug Knöpfe zum Üben hat, hat man irgendwann den Dreh raus. ;-)

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Bei Bedarf können die Knöpfe mit Acryl-Farbe bemalt und verziert werden. Für den maritimen Effekt sind die Knöpfe bei mir weiß geworden.


Sobald die Farbe trocken ist, könnt ihr mit einer Nadel einen Faden durch die Löcher ziehen, oder den Knopf damit direkt an Taschen, Jacken oder andere Utensilien annähen. Durch die richtige Formation des Fadens ergibt sich dann ein Anker. Also, auf zu neuen Ufern und Schiff ahoi!


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PFLANZEN-FÄHNCHEN - SCHNELL SELBSTGEMACHT

Da mein nächstes Alltagsabenteuer das Anlegen eines kleinen Kräutergartens ist, habe ich heute schon mal die Topf-Fähnchen dafür selber gebastelt, damit ich später noch weiß, was ich wo gepflanzt habe. Und da ich finde, dass die Schildchen ganz gut gelungen sind, findet ihr hier eine kleine Anleitung dazu.


Folgende Utensilien werden benötigt:

  • Papierstrohhalme
  • Pappe
  • Schere, Bleistift, Cutter

Aus der Pappe einfach die Fähnchen, oder andere Formen für eure Pflanzenbeschriftung, ausschneiden. Die Strohhalme dann vorsichtig mit dem Cutter-Messer oben einschneiden. Hierbei ist es ein bisschen tricky, einen geraden Schnitt hinzubekommen, aber selbst wenn er ein bisschen schief geworden ist, funktioniert das Prinzip trotzdem. :-)

Die Fähnchen können dann nach belieben beschriftet werden. Ich habe hierfür einen Labelizer benutzt, die Kräuternamen damit gestempelt und dann auf die Fähnchen geklebt. Wer aber eine schöne Handschrift und keinen Labelizer zur Hand hat, kann die Schilder auch selbst beschreiben.


Dann die Fähnchen einfach in den Schlitz der Strohhalme schieben – fertig! Jetzt muss nur noch gepflanzt werden. Wie das so wird und ob in meinen Töpfen auch das richtige Gewächs zu den passenden Fähnchen spriest, das erfahrt ihr in Kürze in einem neuen Alltagsabenteuerbericht im Blog.


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ANALOGE ERINNERUNG AN EINE LANGSAMERE ZEIT

Vor ein paar Wochen meldete sich mein Laptop zu Wort und beschwerte sich ganz ungeniert, über den geringen Speicherplatz auf seiner Festplatte. Nachdem ich der Sache auf den Grund gegangen war stellte sich heraus, dass der meiste Speicherplatz durch Fotos und Videos genutzt wird. Also fing ich an, mal meine Foto-Ordner zu durchforsten und diverse Bilder zu löschen. Das hatte ich mir zwar schon lange vorgenommen, aber mich eben auch genauso lange davor gedrückt.
Seitdem ich mit meiner Digitalkamera, mindestens aber mit meiner Handykamera im Gepäck durch die Welt gehe, hat sich da eine ganze Menge an Fotos angesammelt. „Die schlechten Bilder kann man später ja aussortieren,“ denkt man sich und macht es doch viel zu selten. Fotografie hat heute einen ganz anderen Stellenwert im Alltag als früher. Es wird geknipst, gepostet und geteilt, was das Zeug hält. Das finden wir auch eine feine Sache, aber wieso aus Fotografie nicht mal wieder ein Alltagsabenteuer machen?


Haben wir uns so gedacht und uns bei Ebay für fünf Euro eine alte, analoge Kamera ersteigert. Im Drogeriemarkt haben wir den passenden Farbfilm dazu erworben und dann sind wir losgezogen, in die große weite Welt, auf der Suche nach 36 Motiven für unser Objektiv.

Nach dem Spaß bei schönem, frühlingshaftem Wetter durch die Stadt zu ziehen, immer auf der Suche nach dem besten Motiv, wurde aber auch unsere Geduld gefordert. Denn das manuelle Aufrollen des vollgeknipsten Films scheiterte leider kläglich an unserer Ungeschicklichkeit und der gesamte Film wurde dabei belichtet. Alle Bilder weg. Trotz der Enttäuschung ließen wir uns nicht unterkriegen und versuchten es am darauffolgenden Wochenende noch mal. Beim zweiten Aufrollversuch klappte es und stolz brachten wir den Film zum Entwickeln. Eine Woche lang hatten wir dann Zeit, uns an unsere Jugend zu erinnern, in der wir auch schon gespannt auf die Fotos von Klassenreisen, Parties und Urlauben gewartet und gehofft hatten, dass zumindest der Großteil der Bilder gelungen war. Als wir nun den Film endlich abholen konnten, waren wir deshalb schon ganz aufgeregt. Aber das Ergebnis konnte sich sehen lassen. Zwar hatten wir viele unscharfe Bilder gemacht, aber ein paar schöne Schnappschüsse waren zum Glück auch dabei.

Wir bleiben zwar unbedingt weiterhin große Fans der digitalen Fotografie mit all ihren Möglichkeiten, aber es war eine gelungene, alltagsabenteuerliche Erfahrung, unsere Augen wieder für die schönen Bilder zu schärfen, kleine Momente in unseren Alltag einzubauen, in denen wir die Welt nur durch einen Sucher betrachteten, und unser Leben für eine kurze Zeit wieder etwas zu verlangsamen. Also: Nachmachen dringend empfohlen! Rauf auf den Dachboden, alte Kamera herausgekramt, Film eingelegt und schon kann es losgehen. Und teilt hier gern eure Erfahrungen mit uns in den Kommentaren. Wir wünschen euch einen großen Spaß!


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VON DER WIESE KOMM ICH HER, DA OSTERT ES SCHON SEHR

Ostern steht vor der Tür. Und auch wenn man mit Religion und Kirche nichts am Hut hat, so kann man doch an den Osterhasen glauben. Und auch wenn man keine Kinder hat, lohnt es sich, für andere bunt bemalte Ostereier zu verstecken. Finden wir und auch, dass allein schon das Bemalen der Eier ein super Alltagsabenteuer abgibt. Also haben wir uns weiße Eier von glücklichen Hühnern gekauft, schwarze Folienstifte und bunte Acrylfarben aus den Schubladen gekramt, und dann haben wir fleißig drauflos gemalt.

Eine konkrete Anleitung zum Bemalen eurer Eier geben wir euch hier jetzt nicht, denn wir halten euch für kreativ genug, eure eigenen Ideen auf den Ostereiern zu verewigen. Auch könnt ihr in zahlreichen DIY-Portalen im Netz viele schöne Bastelideen suchen und finden. Ein fröhlicher Tipp nur an dieser Stelle: Eierfärben im Kochtopf war gestern. Freihandpinseln ist heute!


Ihr solltet euch nur vorher überlegen, ob ihr die Eier später noch essen möchtet, denn auch wenn die Eierschale sehr dick ist, können bei nicht lebensmittelfreundlichen Farben und Stiften geringe Mengen an Schadstoffen ins Ei gelangen. Wenn ihr gegen bestimmte Stoffe allergisch seid und lieber auf Nummer sicher gehen wollt, dann könnt ihr die Eier auch einfach vorher auspusten und daraus euer Frühstücksrührei zaubern.

Unsere Mission ist, euch überhaupt erst einmal auf die Idee zu bringen und zum Nachmachen anzuregen! Wir versuchen, das Ostereierbemalen aus der Bastelmutti-Schublade herauszuholen und schlagen es hiermit als unkompliziertes und kurzweiliges Alltagsabenteuer vor.


Wir selbst wollten auch eher coole Eier haben, und so – und aus Mangel an Talent – haben wir angesagte geometrische Formen auf die Schalen gezaubert. Auch wenn in unserer Bastelküche kein Künstler vom Himmel gefallen ist - viel Spaß hat es trotzdem gemacht, mit bunten Farben herumzuklecksen. Und da leider auch das ein oder andere Ei unserer Tollpatschigkeit zum Opfer gefallen ist, gab's im Anschluss leckere Pfannkuchen zum Milchkaffee.

Am Ostersonntag wollen wir uns dann morgens heimlich rausschleichen und im kleinen Park nebenan fleißig die bemalten Eier verstecken. Also, haltet am Osterwochenende gut die Augen auf, vielleicht haben auch in eurer Stadt andere Alltagsabenteurer fröhliche Ostereier für euch vorbereitet.


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FRÜHER WAR MEHR BANDSALAT

Irgendwann kommt alles wieder: ob retro, oldschool oder vintage. Jetzt ist die Musikkassette wieder da und wir finden, das hat Spaß-Potenzial!

 

Also schnell den Kopf in die hintersten Winkel des Kellers gesteckt und den alten Walkman rausgesucht. Ach, was kommen da für Erinnerungen auf! An lange Autofahrten mit Musik auf den Ohren, an stundenlanges Warten vor dem Radio, um endlich den Lieblingssong aufnehmen zu können, an hektisches Vor- und Zurückspulen, um den Lieblingssong noch einmal zu hören, an Bandsalat und ausgeleierte Tapes.

 

Habt ihr auch noch alte Tapes im Schrank? Dann beim nächsten Jogging einfach mal mit Walkman walken und sich wieder wie ein Teenager fühlen!

Und Musik zu verschenken macht Freude, deshalb hier nun unsere schönsten Songs für das nächste Mixtape und als Soundtrack für eure Alltagsabenteuer:

  • We don’t need money to have a good time – The Subways
  • Urlaub im Kopf – Eljot Quent
  • Egal – Dunkelbunt
  • Spei mich aus – Der Fall Böse
  • Ausflug ins Blaue – Chima
  • Why can’t we – Asa
  • Ich bin dann mal weg – Blumentopf feat. Pohlmann
  • I keep on dancing – The Boss Hoss
  • Alles neu – Peter Fox
  • Dancing the whole way home – Miss Li
  • Liebe – Moop Mama
  • Moving up – Sarajane

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DURCH DIE STRASSEN AUF UND NIEDER – LATERNELAUFEN

Ob nun St. Martinstag oder nicht – Laternelaufen gehen kann man mit und ohne religiösem Hintergrund. Warum also bis zum 11.11. warten?

Dieser herbstliche Brauch muss nicht nur Kindern vorbehalten bleiben! Verabredet euch mit ein paar Freunden und startet euren eigenen kleinen Laternenumzug.

Alles was ihr dafür braucht, ist ein kalter aber trockener Novemberabend, Dunkelheit und Laternen – und dann kann es auch schon losgehen! Sucht euch ein paar traditionelle Lieder aus dem Internet (z.B. hier) und zieht mit bunten Laternen fröhlich singend um die Häuser. Fortgeschrittene basteln vorher ihre Laterne selbst, oder dichten ein eigenes Laternenumzugslied.


Anleitung Getränkekarton-Laterne:

  • Leerer Getränkekarton (am besten 2 Liter)
  • Teelicht
  • Draht
  • Laternen-Haltestab mit Aufhängdraht
  • Klebe, Schere, Farben, Dekomaterial


Mit der Schere Muster oder Fenster in den Getränkekarton schneiden. Dann den Karton bunt bemalen oder verzieren. Das Teelicht mit Klebe oder Wachs am Boden der Laterne ankleben und mit dem Draht eine Aufhängevorrichtung an dem Karton befestigen – Fertig!

Und wer es doch lieber traditionell mag, oder die laternelaufbegeisterten Freunde gerade keine Zeit haben, der kann sich auch einem organisierten Laternenumzug anschließen. Viele Kindergärten, Schulen oder auch die Feuerwehr ziehen alljährlich, von einem Spielmannszug begleitet, durch die Nachbarschaft. Wann und wo die Umzüge stattfinden, lässt sich einfach im Netz recherchieren. Rabimmel, rabammel, rabumm!


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MESSAGE IN A BOTTLE

Email, SMS und Facebook-Nachricht kann ja jeder. Darin kann selbst ein fortgeschrittener Alltagsabenteurer nichts Spannendes mehr entdecken. Deshalb versendet er lieber geheime Nachrichten per Flaschenpost und hofft auf eine Antwort aus fernen Ländern. Er schreibt einen Brief oder bastelt eine Schatzkarte, und steckt alles in eine klare Glasflasche. Diese wird wasserdicht verschlossen und mit besten Grüßen vom Absender in ein fließendes Gewässer geworfen.

Bitte verwendet für eure Flaschenpost keine PET-Flaschen, auch wenn diese besser schwimmen und einfacher verschlossen werden können. Aber ein Alltagsabenteurer versucht auch immer Rücksicht auf die Natur zu nehmen und da in unseren Meeren und Flüssen schon genug Müll herumschwimmt, handelt er bedacht! Und wer sich ein richtiger Pirat nennt, der greift eh auf die traditionellen Versandflaschen zurück. Ahoi!


Die Schwimmfähigkeit der Flasche könnt ihr zu Hause im Waschbecken testen. Sie sollte nicht zu schwer und innen richtig trocken sein, damit das Papier darin nicht schimmelt und die Schrift leserlich bleibt. Den Verschluss kann man hochprofessionell mit Siegellack bestreichen und bei Bedarf das Glas mit Glasfarben verzieren. So kann die Flasche vom Finder leichter als Meeres-Post entdeckt werden.

Das wichtigste aber, ist eure geheime Nachricht! Diese sollte unbedingt das aktuelle Datum und den Ort des Versandes enthalten. Und natürlich einen Kontakt, bei dem sich der Finder zurückmelden kann.

Gute Reise, in der Ruhe liegt die Kraft.


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TREUEPUNKTE FÜRS KARMA

Mit Alltagsabenteuern kann man nicht nur sich selbst, sondern auch anderen etwas Gutes tun. Und dafür muss man nicht mal besonders kreativ oder mutig oder altruistisch sein. Oft zählen schon die kleinen Überraschungen des Alltags, um anderen einen große Freude zu machen.

 

Schreibt doch mal anonyme Karten und werft sie euren Nachbarn in den Briefkasten. Oder durch fremde Briefschlitze im Haus zwei Straßen weiter. Entweder ihr verwendet kostenfreie Werbepostkarten von örtlichen CityCards-Anbietern, oder ihr bastelt vorher fleißig selber welche. In Bastelshops gibt es Postkartenblöcke, aus denen man einzelne Postkarten heraustrennen und die Vorderseiten selbst verzieren kann. Diese könnt ihr mit fröhlichen und aufmunternden Slogans beschreiben, lustige Kinderzeichnungen malen, oder bunte Bilder aus Zeitschriften ausschneiden und aufkleben. Eurer Kreativität sind keine Grenzen gesetzt.

 

Eure Nachricht auf der Rückseite kann kurz und freundlich, oder verrückt und motivierend sein. Sendet einfach liebe Grüße oder wünscht einen unmontaglichen Montag, drückt die Daumen für einen 6er im Lotto oder denkt euch ein eigenes Tages-Horoskop aus. Sendet ein YEAH! oder den Wetterbericht von morgen, in dem ihr darauf hinweist, dass die Konfettiregen-Wahrscheinlichkeit bei 85% liegt, aber danach mit 4 Stunden BeSONNEnheit zu rechnen ist.

 

Und dann ab ins Café und sich die unbekannten Gesichter beim Öffnen ihrer Briefkästen vorstellen. Und du wirst sehen, du kannst selber nicht mehr aufhören zu grinsen.


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FÜR MEHR FARBE IM LEBEN

Ein langweiliger Sonntagnachmittag? Der Wunsch nach Zerstreuung und Tapetenwechsel? Das Bedürfnis etwas zu erschaffen, zu verändern? Dann bring Farbe in dein Leben!

 

Was Du dafür brauchst:

  • Einen einfachen alten Holz-Stuhl oder neuen Holz-Stuhl,
    z.B. von IKEA (ca. 20 €) oder vom Flohmarkt
  • Schleifpapier
  • Bunte Schnipsel aus Zeitschriften, Geschenkpapier, Glanzpapier
  • Bastelleim oder Dekopatch-Lack
  • Klarlack


Und los geht’s!


Ihr habt euch immer gefragt, warum in Magazinen so viel Werbung ist? Natürlich damit ihr genug Bastel-Material habt! Reißt einfach aus Magazinen schöne, bunte Stellen heraus und bereitet schöne Schnipsel vor.

 

Wenn ihr einen alten Stuhl verwendet, der noch lackiert ist, müßt ihr diesen zuerst anschleifen, damit der Bastellack besser einziehen kann.

Dann bestreicht ihr eine passende Stelle des Stuhls mit Bastelleim, legt einen Schnipsel darauf, gut festdrücken und noch einmal mit Bastelleim überstreichen.

So könnt ihr nach und nach den ganzen Stuhl bekleben. Um die bunten Schnipsel zu fixieren, einfach den Stuhl noch einmal mit farblosem Lack lackieren. Fertig!


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