EINE AUSZEIT AUF BALKONIEN

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Was macht man, wenn man in einer Großstadt lebt, einen Balkon von nur ca. einem Quadratmeter Größe hat und der Sommer vor der Tür steht? Richtig: Man lässt sich etwas einfallen und macht Balkonien zum Alltagsabenteuer! Bei einer stolzen Tiefe von nur 57 cm war schon die Suche nach passendem Mobiliar eine Herausforderung. Denn sitzen sollte man können, auf unserem Fleckchen Outdoor! In zwei Blumenkästen blühen nun die Geranien um die Wette und ziehen mit ihrem leuchtenden Rot die Bienen an, die beruhigend summen und ihren Nektar einsammeln. Sogar für zahlreiche Tomatenpflanzen haben wir noch einen Platz gefunden und zum Dank präsentieren sie uns bereits erste Früchte.

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So haben wir uns in Hamburg, mitten in der Urbanität, die wir sehr lieben, einen kleinen Alltagsabenteuerspielplatz gezaubert. Hier können wir sitzen und die Bienen beobachten, wir können den Blumen gut zureden und auf der Mini-Tomatenplantage gärtnern. Wir können die Nase in den Wind halten und den Nachbarn fröhlich zuwinken. Und wenn der Trubel unseres Alltags mal wieder allzu laut um uns herumwirbelt, dann können wir vor die Balkontür treten, tief durchatmen und kurz inne halten – bis sich der Trubel wieder ausgetrubelt hat.


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AUF DEM ALSTERWASSER RADELN

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In Hamburg kann man jetzt auf dem Wasser Fahrrad fahren! Quasi. Nämlich mit den neuen Alsterfahrradtretbooten, die es seit diesem Sommer gibt und die man sich ausleihen kann, um damit fröhlich über die Alster-Kanäle zu gleiten. Das mussten wir natürlich ausprobieren und haben uns trotz des miesepetrigen Wetters am Wochenende zu einem Alltagsabenteuer aufgemacht.

 

Am Anleger der Alsterradler haben wir unsere Habseeligkeiten in einen Spind gesperrt und uns nach einer kleinen Einweisung aufs Rad geschwungen. In einem kleinen Körbchen am Lenker konnten wir Getränke und Regenjacke verstauen. Mit einer Kanal- und Umgebungs-Karte ausgestattet, gondelten wir los und traten kräftig in die Pedale - vorbei an Gänsen und Schwänen, Ruderern und Tretbootfahrern, den weißen Alsterdampfern und vielen winkenden und staundenden Menschen, die wissen wollten, was wir da taten und wo man die Alsterräder leihen kann. Wir fuhren bis runter zur Außenalster und über den Rondelteich durch kleine Kanäle wieder zurück zum Anleger. Dabei entdeckten wir wieder einmal die ruhigen Oasen Hamburgs, die grüne Idylle inmitten der Großstadt und natürlich viele, viele Brücken.

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Wir können die Alsterradelei am besten als eine Mischung aus Fahrradfahren und Tretbootfahren beschreiben, aber es ist tatsächlich anstrengender als gedacht! Nach der ersten halben Stunde waren unsere Muskeln schon ganz gut gefordert und nach 1,5 Stunden wir gar nicht mehr sooo traurig über den fehlenden Sonnenschein. Das Gefährt bremst, wenn man aufhört zu treten und man kann sogar rückwärts fahren. Das ist besonders hilfreich, wenn man eine Seerose wieder loswerden will, die sich im Antriebsrad verfangen hat.

 

Leider sind die meisten unserer Fotos verwackelt, aber wir hoffen, dass ihr trotzdem einen kleinen Einblick bekommt, wie es ist, eine Radtour auf dem Wasser zu machen. Wir können das auf jeden Fall empfehlen und zehren noch von den unverwackelten  Erinnerungen - und dem Muskelkater in den Waden.


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KURZFILMNACHTWANDERUNG

Wir haben Kurzfilme an Häuserwänden geguckt! Bei der Kurzfilmwanderung von A Wall is a Screen am letzten Samstag nämlich. Da wird ein Hochhaus zur Kinoleinwand und ein Abrissgebäude zur Projektionsfläche. Ist ein Film zu Ende, zieht die Gruppe weiter zur nächsten weißen Wand. Dieses Alltagsabenteuer konnten wir uns natürlich nicht entgehen lassen, haben die Crew zusammengetrommelt und uns bei frösteligen Temperaturen in den Hamburger Stadtteil Bahrenfeld begeben.

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Im Rahmen des diesjährigen internationalen Kurzfilmfestivals hatte die Hamburger Künstlergruppe „A Wall is a Screen“ wieder ihre Projektoren ausgepackt und zum zweiten Mal in diesem Jahr zur Nachtwanderung geladen. Als wir am Startpunkt, dem Euler-Hermes-Hochhaus, eintrafen, standen dort schon ein paar erwartungsfrohe Cineasten herum und tranken gemütliche Kaltgetränke. Nach ein paar einleitenden Begrüßungsworten und Erklärungen zum weiteren Ablauf ging es dann auch schon los. Alle Köpfe reckten sich in Richtung des ersten Films und lasen ehrfürchtig die Untertitel mit.

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Die weiteren Spielorte lagen jeweils ca. 300 Meter voneinander entfernt und wir waren gebeten worden zu flüstern, um die Anwohner nicht zu stören. So ging es erst durchs Wohngebiet und dann über Stock und Stein auf das Kolbenhof-Gelände. Insgesamt schauten wir fünf Filme an fünf Orten und wanderten mit einer friedlichen Gruppe von ca. 200 Menschen durch die Nacht. Das war auf jeden Fall alltagsabenteuerlich, auch wenn uns die Filmauswahl leider ein wenig enttäuschte... Teilweise waren die Filme wirklich sehr speziell und für uns, die von Filmen lieber unterhalten werden wollen, als sie zu analysieren, manchmal etwas weniger künstlerisch wertvoll, als sich anwesende Filmnerds das vielleicht gewünscht hätten. Trotzdem war es eine schöne Erfahrung und wir beobachten weiterhin den Terminkalender des Veranstalters, um euch und uns über weitere Kurzfilmführungen auf dem Laufenden zu halten. :-)

 

Tipp zum Schluss: Diese Kurzfilmnachtwanderung gibt es nicht nur in Hamburg! Weitere Termine und Orte findet ihr hier. Viel Spaß!


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EINE NACHT IM SCHLAFSTRANDKORB

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Wir wollten es schon letztes Jahr tun, aber da haben uns nicht nur das unbeständige Wetter und die kühlen Temperaturen einen Strich durch die Rechnung gemacht, sondern er war einfach auch immer und überall ausgebucht. Die Rede ist vom Schlafstrandkorb! Doch diesmal haben wir uns früh genug eine Nacht im Buchungskalender gesichert und konnten uns schon seit zwei Monaten auf unser Alltagsabenteuer freuen. Letzten Freitag war es endlich soweit: Wir haben unsere Sachen gepackt, das Auto vollgeladen und sind mit guter Laune und der Sonne im Gesicht an die Ostsee gefahren. Die Klimaanlage war kaputt, aber dafür die Straßen frei. Um kurz vor sechs kamen wir in Travemünde an, suchten und fanden die Treppe 7 und wurden von der Strandkorbvermietung Seipel herzlich in Empfang genommen. Nach einer kurzen Einweisung in die Welt des Schlafstrandkorbschlafens warfen wir unsere Rucksäcke in alle Richtungen und uns in die kuscheligen Federn. Die Möwen kreisten über unseren Köpfen, das Meer brandete rauschend auf den Strand und wir hielten unsere Nasen und Füße in den Wind.

Hinter uns war das Travemünder Promenadenfest zu Gange und wir holten uns von dort Fischbrötchen und ploppendes Flens zum Abendbrot, lauschten der Musik auf einer Live-Bühne und kamen so richtig in Urlaubsstimmung. Als es langsam dunkel wurde, pilgerten wir mit unseren Kulturbeuteln zu den Toiletten, um Zähne zu putzen und all das zu tun, was man sonst auch vor dem Schlafengehen tut. Wieder zurück am Schlafstrandkorb mummelten wir uns in die kuscheligen Decken ein und beobachteten die großen und kleinen Schiffe, die an uns vorbei Richtung Ostsee zogen. Bei offenem Verdeck und warmer Sommerbrise mussten wir dann eingenickt sein, da wir von einer feierlaunigen Truppe etwas unsanft geweckt wurden. Wir klappten den Strandkorb zu und hofften, dass die jungen Leute bald weiterziehen würden, aber leider hatten sie sich ausgerechnet diesen Strandabschnitt für ihre private Party ausgesucht - was nicht nur das Einschlafen verzögerte, sondern uns leider auch um das Erlebnis brachte, von sanftem Meeresrauschen eingelullt zu werden.

Dafür wurden wir am nächsten Morgen vom Rauschen der Wellen geweckt. Und von einem Strandfahrzeug, dass den Sand vor den Strandkörben glättete. Und von einem Müllwagen, der die Mülltonnen ausleerte. Das war aber alles halb so schlimm und die Stimmung trotzdem sehr romantisch. Wir klappten das Verdeck wieder auf, blickten aufs Meer und genossen den menschenleeren Strand vor unseren Füßen. Die kalte Stranddusche war zwar weniger romantisch, aber wer ein echter Alltagsabenteurer sein will, der muss durch sowas durch. Wir ließen uns von den warmen Sonnenstrahlen trocknen, zogen uns an, verabschiedeten uns vom Schlafstrandkorb und machten uns auf die Suche nach einem schattigen Plätzchen zum Frühstücken.

 

Alles in allem war es eine super schöne Erfahrung und wir haben beschlossen, jetzt mindestens einmal im Jahr eine Nacht auf diese Weise zu verbringen. Der Schlafstrandkorb ist zwar etwas eng und hat wenig Stauraum, die Toilette ist fünf Minuten entfernt und mit lauten Strandgäste neben sich fällt das Schlafen nicht ganz so leicht, aber das gehört eben alles zu einem Abenteuer dazu. Frühstück, Mondschein-Snackkorb oder ein Last-minute-Glückspaket kann man übrigens individuell dazu buchen. Wir werden es auf jeden Fall wieder tun und empfehlen die Nacht im Schlafstrandkorb unbedingt weiter. :-)


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10 ALLTAGSABENTEUERLICHE AUTOMATEN

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Ein Alltagsabenteurer versucht mit offenem Blick durch die Welt zu gehen und beobachtet scheinbar alltägliches mit staunenden Augen und einem Sinn für das Besondere. So haben wir auf unseren Streifzügen ein paar besondere Automaten aufgestöbert, die weit entfernt von Zigaretten, Kondomen, Kaugummis und Co. genug Alltagsabenteuerpotenzial für eine lustige Automatenparade bieten. Wer also während seines Spaziergangs oder auf dem Weg zur Arbeit kurz innehalten und seinen Alltagsblues mit etwas Spaß und Spiel vertreiben möchte, führt seinen Weg beim nächsten Mal vielleicht einfach an einem dieser lustigen Wegbegleitern vorbei. :-)

 

HAMBURG

1. EIER VON GROSSSTADTHÜHNERN

 

Mitten im schönen Hamburg-Ottensen, versteckt zwischen zwei Häuserzeilen und einem Spielplatz, da hängt ein kleiner, brauner Kasten an einem Zaun. Nach Einwurf einer Zweieuro-Münze präsentiert er stolz die frischen Eier – von glücklichen Großstadthühnern, die hinter dem Zaun leben und gackern, sobald man sich ihnen nähert. Das urbane Federvieh gehört zum Motte-Hühnerhof und pickt und scharrt schon seit über 30 Jahren an dieser Stelle. Wer sich also nach Landluft sehnt, besucht das Hühnerhaus in Ottensen und zieht sich dabei gleich ein paar legefrische Eier aus dem Automaten.

 

Motte-Hühnerhof, Rothestraße/Eulenstraße, 22765 Hamburg

2. FOTOAUTOMATENFOTOKNIPSEREI

 

Unsere Lieblingsautomaten stehen still und leise an Straßenecken und laden ein zum großen Spaß. In Fotoautomaten knipsen wir das schnelle Bild mit Freunden und schaffen spontan schöne Erinnerungen. Mit Requisiten, Schildern oder auch nur einem breiten Grinsen bewaffnet sind unserer Kreativität keine Grenzen gesetzt. Wir jedenfalls können einfach nicht genug davon bekommen und verfolgen in einer Langzeitstudie weiterhin die Beantwortung der Frage: „Wie viele Personen passen wirklich in einen Fotoautomaten?“

 

Photoautomat, Neuer Kamp 32, 20357 Hamburg

3. PANNENHILFE FÜR RADLER

 

Wer sich mit dem Fahrrad auf eine Radeltour in Richtung Hamburgs Osten aufmacht, kann sich bei einer Plattensituation vertrauensvoll an die Stiftung Wasserkunst auf der Elbinsel Kaltehofe wenden. Hier steht nämlich ein blaues Exemplar von einem Automaten, aus dem man sich für 7,50 Euro verschiedene Fahrradschläuche ziehen kann. Auch eine Luftpumpe steht bereit und wer sich beim Schlauchwechseln ganz ungeschickt anstellt, der kann im Museumsshop der Stiftung nicht nur auf Werkzeug und Erste-Hilfe-Koffer zurückgreifen, sondern bekommt auf höfliche Nachfrage sicher auch die ein oder andere Hilfestellung für die Fahrradreparatur angeboten.

Elbinsel Kaltehofe, Kaltehofe-Hauptdeich 6-7, 20539 Hamburg

4. BUTTONS FÜR ALLE

 

I like tiny Buttons and I can not lie... Wenn auch ihr Buttons mögt, dann seid ihr am Buttomaten richtig. Verschiedene Modelle wie der Buttomat 1000 oder der Buttomat 5000 hängen in knalligen Designs in der Schanze und auf St. Pauli herum und warten darauf, mit Münzen gefüttert zu werden. Nach Geldeinwurf erhält man die Anstecker mit maritimen Ankern, Sprüchen oder den Freaks des Hamburger Künstlers Rebelzer.

Rebelzers Buttomat, Hein-Hoyer-Straße 45-47, 20359 Hamburg

 

5. SCHLECHTE-LAUNE-FRESSER

 

Mit schlechter Laune sollte man sowieso nie an den Elbstrand fahren, denn dort ist es einfach viel zu schön, um die Stirn in Falten zu legen und vor sich hinzumuffeln. Sollten aber Elbe, Strand und Frühlingswetter auch nicht weiterhelfen können, gibt es ja noch den Spaßi. Die kleinen Tiere aus Holz fressen die schlechte Laune einfach auf - behauptet zumindest dieser Automat und wir wollen ihm das mal glauben. Egal, ob Schietwetter-Spaßi oder Elbchiller-Spaßi: Für 5,00 Euro ist gegen jede miesmutige Stimmung etwas dabei.

 

Museumshafen Övelgönne, Neumühlen 1, 22763 Hamburg

 

6. SCHMUCK AUS DER BOX

 

Auch außerhalb der Öffnungszeiten kann man bei Jewelberry Schmuckgeschenke kaufen. Aus dem Automaten neben der Eingangstür bekommt man Glücksbändchen zum Verschenken und Tauschen. Die Satinbändchen gibts für je 4,00 Euro und kommen in verschiedenen Farben und mit kleinen Anhängern nach dem Zufallsprinzip aus der Box.

 

Jewelberry Box, Juliusstraße 33, 22769 Hamburg

Solls auch in München und Köln geben. :-)

 

7. REGENSCHIRME FÜR TROCKENES HAUPTHAAR

 

Wer behauptet, dass es in Hamburg mehr regnet als anderswo, dem lese ich die Leviten! Als Einheimische und gebürtige Hamburgerin werde ich nicht müde gegen dieses Klischee zu argumentieren, doch dass sich das Schietwetter immer genau dann zusammenbraut, wenn man seinen Schirm vergessen, verloren oder kaputtgemacht hat, weiß auch ich nicht abzustreiten.

Wie gut, dass es in Hamburg die Regenschirm-Automaten gibt, an denen man sich für 4,00 Euro bunte Helfer kaufen und sich zu einem trockeneren Nachhauseweg verhelfen kann. Was Hamburger aber auch wissen ist, dass hier der Regen oft nicht nur von oben kommt, sondern gern von allen Seiten...

 

S-Hasselbrook, Hammer Steindamm, 22089 Hamburg

8. ALLTAGSABENTEUER TO GO

 

Da es leider (noch) keinen Automaten gibt, an dem man sich ein Alltagsabenteuer ziehen kann, haben wir diesen Missstand kurzfristig behoben und einfach einen alten, nicht mehr funktionstüchtigen Kaugummiautomaten umgerüstet. Ganz ohne Geldeinwurf gibt es hier Buttons und sieben verschiedene Alltagsabenteuer zum Mitnehmen und sofort Erleben.

 

Insgesamt haben wir bisher zwei Exemplare in Hamburg zu Pop-up-Automaten gemacht. Wer einen findet und ein Foto davon auf Instagram postet, bekommt von uns ein Eis. :-)

 

#popupautomat #machdeinenalltagbunter #alltagsabenteurer

BERLIN

9. LESESTOFF ZUM SNACKEN

 

Das Wort zum Freitag! Die geraffte Weisheit des Tages und viele weitere Worte in Gelb gibt es zum Beispiel im Snack-Automaten am Berliner Hauptbahnhof. Wer also sein Buch vergessen, den mitgebrachten Lesestoff bereits verdaut oder seinen MP3-Player schon leergehorcht hat, kann sich so die Bahnfahrt spontan mit einem fröhlichen Reklam-Heft verkürzen.

 

Berlin Hauptbahnhof, Europaplatz 1, 10557 Berlin

PADERBORN

10. KUNST IN SCHACHTELN

 

Ja, wir kommen ganz schön rum in der Welt, deshalb haben wir entdeckt, dass es auch in Paderborn Skurriles aus dem Automaten gibt. Aus dem einstigen Zigarettenautomat lassen sich jetzt keine Kippenschachteln mehr ziehen, sondern kleine Kunstwerke. Über zehn Paderborner Künstler versorgen den Art-o-maten mit Kunstgenuss zum Freuen und Freudemachen. Ganz nach dem Motto „Zug um Zug Kunstgenuss“ können Kunstfreunde nun für nur 5,00 Euro eine Schachtel mit kreativen Ideen, Gemaltem und Designtem erwerben.

 

Art-o-mat, Rathauspassage, 33098 Paderborn

Jetzt seid ihr dran: Welche Automaten haben wir vergessen und in welche Münzschlitze sollte ein Alltagsabenteurer unbedingt sein Hartgeld einstecken? Wir sind gespannt auf eure Tipps und halten in der Zwischenzeit die Augen offen, um weitere abenteuerliche Automaten aufzustöbern.


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SERIE: SONNTAGSTRIP - ENTSCHLEUNIGT DURCH DEN TAG

Du erholst dich noch von einer wilden Partynacht und hast Lust auf einen entspannten Sonntag? Dann komm mit uns auf einen Sonntagstrip und begib dich auf die Suche nach ein bisschen Entschleunigung. Denn heute besinnen wir uns einfach mal wieder auf uns selbst, schalten einen Gang runter und schärfen die Sinne für die Kleinigkeiten des Alltags, die wir an hektischen Werktagen oft gar nicht mehr bemerken.

Dafür musst du einfach nur diese Rallye-Karte herunterladen, ausdrucken und in deinen ganz persönlichen Städtetrip starten. Blicke dich um und entdecke Unentdecktes, halte die Nase in den Wind und schnuppere nach frühlingshaften Düften, horche in dich hinein und entspanne. Fülle die Tripkarte aus und beware sie zusammen mit deinen anderen Sonntagstrips in bester Erinnerung auf.

Natürlich könnt ihr die Sonntagstrips auch an jedem anderen Wochentag machen – wir selbst sind nur meistens an Sonntagen besonders unkreativ, was unsere Freizeitgestaltung betrifft. Deshalb haben wir uns diese kleinen Rallyes für euch ausgedacht und wünschen euch viel Spaß auf der Suche nach Alltagsabenteuern.

Wie immer freuen wir uns über eure Erlebnisberichte, Fotos und Kommentare! #sonntagstrip #alltagsabenteuer

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Sonntagstrip "Entschleunigt durch den Tag"
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DER BLICK NACH OBEN

Der Alltag hat mich wieder: neuer Job, alter Tagesrhythmus, jeden Tag die selben Wege. Ich sehne mich nach Blättern an den Bäumen und warmen Sonnenstrahlen auf der Nase - und nach den fröhlichen Abenteuern auf meiner To-do-Liste. Doch auch als passionierte Alltagsabenteurerin, die sich für Kleinigkeiten begeistern und bunte Momente in grauen Wintertagen aufspüren kann, muss ich manchmal den Blickwinkel auf meinen Alltag und die Perspektive auf das Tägliche verändern, um mit neuer Tatkraft den Verpflichtungen und Launen des Lebens mit einem Lächeln zu begegnen. Und das meine ich sogar weniger philosophisch, als es klingen mag, denn gestern habe ich einen Blick nach oben riskiert und mich in die Froschperspektive begeben. Den Nachmittag über bin ich mit verdrehtem Hals und staunenden Augen durch die Stadt gewandert, habe mir die Sonne ins Gesicht scheinen lassen, dem Vogelgezwitscher gelauscht und den Duft der ersten Frühlingsboten erschnuppert.

Warum die Froschperspektive? Weil ich die meiste Zeit damit verbringe, nach vorn zu schauen. Oder zurück. Oder auf mein Smartphone. Doch wenn man mal nach oben sieht, dann entdeckt man plötzlich, dass nicht nur die Straße eine Kurve macht, sondern auch die Häuser einen Bogen schlagen. Wie sich die Wolken in einer gläsernen Fensterfront spiegeln. Wie die Möwen über dir in der Luft kreisen ohne zusammenzustoßen und ihre Rufe in die Ferne schmettern. Wenn dann der Himmel noch blau und die Wolken weiß sind, dann klart die Stimmung plötzlich auf und der Gang zum Supermarkt fühlt sich nur noch halb so alltäglich an.

Die Erkenntnis meines Tages: Wir können nicht auf den Frühling warten, um Abenteuer zu erleben! Nur wir selbst können unseren Alltag schöner und aufregender machen. Dafür eignen sich natürlich prima die Freizeitangebote einer Großstadt oder die Abenteuer des Reisens. Doch hat man nicht immer die Zeit, die Kraft oder das Geld, um sich in neue Erlebnisse und unbekannte Länder zu stürzen. Die Froschperspektive hat mir mal wieder geholfen, mich auf die unscheinbaren Momente einzulassen, die Sicht auf den Alltag zu verändern und ihn zu meinem Freund zu machen. Das ist es, was wir mit diesem Blog jeden Tag aufs neue versuchen. Und wir hoffen, ihr macht mit! :-)


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SERIE: SONNTAGSTRIP MIT DEM INNEREN KIND

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Es ist wieder soweit: ein neuer Sonntag steht kurz bevor! Warum wir ausgerechnet Sonntage so langweilig finden, können wir uns auch nicht richtig erklären, aber oft ist es gerade dieser Tag der Woche, an dem uns nicht so richtig einfallen will, was wir mit unserer Zeit anfangen könnten. Und das, obwohl wir uns tagtäglich mit den Abenteuern des Alltags beschäftigen und uns Freizeitblogger schimpfen!

 

Deshalb folgt  an dieser Stelle nun unser zweiter Sonntagstrip für euch – gegen die Langeweile, nicht nur an Sonntagen. Diesmal führen wir dich auf der Suche nach dem Kind in dir durch deine Stadt und zu schönen Erinnerungen. Lass dich drauf ein, entdecke neue Ecken, gehe nicht immer die geraden Wege und sieh die Welt mit Kinderaugen.

 

Wie das geht? Und zwar so: Einfach diese Trip-Karte herunterladen, ausdrucken und losziehen, um Alltagsabenteuer zu erleben!

 

Wir freuen uns über eure Erfahrungsberichte, Fotos und Kommentare zu eurem ganz persönlichen Sonntagstrip. #sonntagstrip #alltagsabenteuer

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Sonntagstrip "Das Kind in dir"
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NEUE SERIE: SONNTAGSTRIPS

Wer kennt es nicht: Es ist Sonntag. Man sitzt zu Hause, das Wetter ist okay, man hat keine Termine im Kalender und keine To-do's auf der Liste – doch es will einem einfach nichts einfallen, was man unternehmen könnte. Die Geschäfte haben geschlossen, die Freunde keine Zeit und der Fernseher zeigt nur Wiederholungen und Werbung. Aber damit ist jetzt Schluss! Wir wollen keine Zeit mehr sinnlos auf Sofas verschwenden, wir wollen Abenteuer erleben!

Deshalb haben wir uns die Sonntagstrips für euch ausgedacht. Mit diesen kleinen Rallyes könnt ihr die sonntägliche Langeweile vertreiben und für gute Laune sorgen - ohne Planungsaufwand und für den kleinen Geldbeutel. Für jeden Sonntagstrip könnt ihr euch hier eine Rallye-Karte herunterladen und damit auf eure persönliche Alltagsabenteuersuche gehen. Lernt eure Stadt auf eine neue Weise kennen und lasst euch von fröhlichen Aufgaben durch den (Groß-)Stadt-Dschungel lotsen.

 

Der erste Trip steht ganz im Zeichen der Farbe Blau, kann aber bei Bedarf auch mit einer anderen Farbe getauscht oder wiederholt werden. Also, los geht's: Zeigt dem Fernseher den Mittelfinger, ladet euch die Karte herunter, druckt sie aus und startet die Spurensuche! Wir freuen uns über eure Erfahrungsberichte, Fotos und Kommentare zu eurem ganz persönlichen Sonntagstrip.

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Sonntagstrip "Blue Sunday"
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HUMMEL-BUMMEL DURCH DIE STADT

Durch die Neustadt Hamburgs führt eine rote Linie. Auf dem Boden. Aufgemalt. Wir hielten sie erst für eine Begrenzung der Außengastronomie, haben sie achtlos liegengelassen und uns nichts weiter dabei gedacht. Bis wir eines Tages in eine Gruppe Touristen hineinrannten, die auf die rote Linie zeigten und darüber diskutierten, in welche Richtung sie dieser nun weiter folgen wollten. Über unseren Köpfen ploppten große Fragezeichen auf und wir konnten natürlich nicht anders, als uns von den bayerischen Touristen den selbstführenden Stadtrundgang durch unsere Heimatstadt erklären zu lassen.

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Und zwar ist das so: Hummel-Bummel heißt die Tour und ist nach dem Hamburger Original Hans Hummel benannt. Der Straßen-Strich ist eine 2,5 km lange Linie auf dem Asphalt und führt durch die Neustadt und an 32 geschichtsträchtigen Orten vorbei. Auf dem Weg entlang der Linie werden diese Orte, Gebäude und Straßen auf rot-umrandeten Infotafeln erklärt.

Das alles hat uns neugierig genug gemacht, um ein sonntägliches Alltagsabenteuer daraus zu machen: Die eigene Stadt wieder mit anderen Augen sehen, alte Ecken neu entdecken und Sehenswürdigkeiten bestaunen, die einem im Alltag selbstverständlich vorkommen – das ist eine Freizeitaktivität nach unserem Geschmack! Deshalb wollten wir das jetzt auch genauer wissen, mummelten uns dick ein und trauten uns trotz frischen Temperaturen und grauem Winterwetter auf den Strich.

Hamburg Neustadt Hummel-Bummel Stadtrundgang rote Linie Freizeit Outdoor Alltagsabenteuer Alltagsabenteurer

Der Hummel-Bummel hat vier Startpunkte: am Michel, vor dem Museum für Hamburgische Geschichte, vor der Laeiszhalle und am Neuen Wall. Wir starteten einfach mitten drin am Großneumarkt und liefen los Richtung Norden – immer der roten Linie nach. Auf unserer Tour entdeckten wir auch bald die Infotafeln, die uns bisher gar nicht aufgefallen waren. Leider muss ich sagen, dass diese Schilder nicht sonderlich unterhaltsam, sondern teilweise sehr verschwrobelt geschrieben sind. Weniger Bandwurmsätze, ein bisschen mehr Einordnung in den Gesamtkontext der damaligen Zeit und ein paar weniger Typos hätten den Infotafeln durchaus gutgetan. Doch uns interessierte vor allem, wie dieser Stadtteil noch vor 200 Jahren aussah, welche Häuser damals schon gestanden haben und wer hier gelebt hat. Deshalb filterten wir vor allem diese Informationen aus den Texten heraus und entdeckten so das älteste Fachwerkhaus des Viertels, einen skurrilen Brunnen in einem Hinterhof und den Wohnsitz der Familie Schopenhauer. Gut, das mag nicht jeder interessant finden, aber ist es nicht doch ein bisschen spannend herauszufinden, wo man da eigentlich so wohnt? Man rennt jeden Tag durch die gleichen Straßen, fährt mit der U-Bahn und läuft an zahlreichen Bauwerken vorbei - ohne sich zu fragen, ob es die Straßen vor hundert Jahren schon gab und ob sie genauso hießen, wie die Menschen vor 200 Jahren ohne die U-Bahn zur Arbeit gekommen sind, wie die Häuser den Krieg überstanden haben und wer damals in ihnen gelebt hat. Wir finden, das darf man sich ruhig mal fragen und empfehlen jedem Hamburger deshalb einen Hummel-Bummel durch die Neustadt.

Hamburg Neustadt Hummel-Bummel rote Linie Stadtrundgang Freizeit Outdoor Alltagsabenteuer Alltagsabenteurer

Wer nicht in Hamburg wohnt, der macht es einfach wie die bayerischen Touristen und kommt auf einen Kurztrip in den Norden, folgt der roten Linie und entdeckt eine Großstadt abseits von Einkaufsstraßen und Reiseführertipps. Doch nicht nur unsere Stadt hat eine Stadtrundgangslinie zu bieten, auch Hannover hat ein ähnliches Konzept und führt alle Alltagsabenteurer sogar mit App-Unterstützung zu 36 Sehenswürdigkeiten der Innenstadt. Also, viel Spaß auf eurem Hummel-Bummel! Wir freuen uns schon auf eure Erlebnisberichte.


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ZU ZWEIT AUF ZWEI RÄDERN

Wir haben es endlich getan! Schon oft angekündigt und lange darauf gefreut, aber das Wetter hat uns immer wieder einen Strich durch die Rechnung gemacht. Doch dieses Wochenende war es dann endlich soweit: Wir haben uns ein Tandem ausgeliehen und sind damit durch Hamburg gecruised. Bei 25 Grad und herrlichstem Sonnenschein hatten wir einen supertollen Tag auf dem Drahtesel. Ein Alltagsabenteuer, wie wir es lieben.

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Mit gepackten Rucksäcken und erwartungsfrohen Gesichtern schlugen wir am Freitagvormittag in der Zweiradperle auf, um das coole, rote Cruiser-Tandem in Empfang zu nehmen. Nachdem wir ausgeknobelt hatten, wer vorn und wer hinten sitzen darf, wurden noch die Sattel auf die richtige Höhe gebracht und dann ging’s auch schon los. Da ich sonst Rücktrittbremsen gewohnt bin, hatte ich mich für den hinteren Sattel entschieden, auch wenn ich von dieser Position aus nur den Rücken meines Vordermanns sehen konnte, was durchaus etwas Vertrauen abverlangte. Dafür hatte ich den klaren Vorteil, dass ich während der Fahrt viel mehr nach links und rechts schauen konnte und mich weniger auf den Verkehr konzentrieren musste. Der Steuermann musste lenken und ich nur fleißig in die Pedale treten. :-)

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Das klappte zum Glück sofort sehr gut und so radelten wir fröhlich umher, an den Deichtorhallen vorbei und raus aus der Stadt Richtung Elbbrücken. Unseren ersten Stopp machten wir in Entenwerder, um auf dem Ponton-Café einen Cappuccino zu trinken und auf die Elbe zu schauen. Schiffe tuckerten vorbei und Hunde sprangen mit Anlauf in den Fluss. Wir atmeten tief durch und genossen die Sonne und den freien Tag.

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Lange hielt es uns jedoch nicht auf den Stühlen und so schwangen wir uns wieder aufs Rad, um festzustellen, in was für einer tollen Stadt wir wohnen: Eben radelt man noch mitten durchs Leben und ein paar Tandem-Kilometer später ist man plötzlich im Grünen. Wir fuhren durch Rothenburgsort, über Moorfleet, bis nach Allermöhe - immer auf dem Deich entlang, an Kühen, Gänsen und Reetdachhäusern vorbei. Die Menschen, denen wir unterwegs begegneten, lachten und winkten uns fröhlich zu, Kinder zeigten mit dem Finger auf uns und riefen "Ein Tandem, ein Tandem!". Es war ein riesen Spaß. Irgendwann kamen wir zu einem idyllischen Badesee und legten uns unter einen Baum auf unsere Picknickdecke. Unsere Seelen baumelten fröhlich herum und wir schauten den Kindern beim Plantschen zu.

Als wir Hunger bekamen, traten wir langsam den Rückweg an. Gemütlich gondelten wir zurück Richtung City, wieder an der Elbe entlang, rüber über die Elbinsel Kaltehofe und hinein ins Entenwerder Fährhaus auf einen hausgemachten Kartoffelsalat mit Würstchen. Den hatten wir uns jetzt auch verdient!

 

Zerzaust, aber glücklich kamen wir am späten Nachmittag wieder an der Zweiradperle an, um das Tandem zurückzugeben. In zwei Dingen waren wir uns sehr schnell klar und absolut einig: 1. Tandemfahren ist auf jeden Fall ein supertolles Alltagsabenteuer und

2. Nochmaaaaaaal, nochmaaaaaal! Auch wenn der Popo immer noch ein bisschen weh tut. :-)


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5 DINGE, DIE MAN IM SOMMER UNBEDINGT TUN SOLLTE

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1. Melone essen
Rot oder gelb, mit Schinken, mit Eis oder im Salat – die saftige Frucht schmeckt im Sommer einfach am besten und wir können nicht genug davon bekommen!

2. Barfuß laufen
Ob auf dem Rasen, im Sand oder auf warmem Asphalt – einfach mal schnell aus den Schuhen schlüpfen, den Füßen eine Pause gönnen und den Untergrund erfühlen. Kitzelt und macht fröhlich!

3. Auf Dächern sitzen
Der Sonne ein Stück näher kommen, sich ein kühles Lüftchen um die Nase wehen lassen und den heimlich-unerlaubten Nervenkitzel spüren – das geht am besten in luftiger Höhe und über den Dächern der Stadt!

4. Ins Freibad gehen
Statt den Abend im muffigen Fitnessstudio zu verbringen, einfach mit ein paar Freunden auf die Räder schwingen und zum nächsten Freibad cruisen. Im kühlen Nass und unter weißen Schäfchenwolken ziehen sich die Bahnen fast wie von allein!

5. Limonade selber machen
Zaubert euch schnell und einfach eine leckere Erfrischung und schenkt euch selbst gemachte Limonade ein. Das schmeckt nach Sommer und gibt einen frischen Vitaminkick für viele neue Alltagsabenteuer! Unser Lieblingsrezept findet ihr nächste Woche hier im Blog! :-)


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INTERVIEW: AUSBRECHEN UND ABENTEUER ERLEBEN

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Wir haben da was ganz tolles für euch entdeckt! Oder vielmehr hat es uns entdeckt: Das Feriencamp für Alltagsabenteurer! Camp Breakout ist ein Ort, an dem ihr für ein Wochenende aus dem Erwachsenenalltag ausbrechen und euch von den Erwartungen des täglichen Lebens befreien könnt. Konkret bedeutet das, vier Tage lang mit Freunden die tollsten Abenteuer zu erleben, neue Erfahrungen zu sammeln, kreativ zu werden und gemeinsam Spaß zu haben. Back to basic, ohne Smartphone und ohne Internet, um ganz unbeschwert mal wieder die kleinen Dinge des Lebens zu genießen und daraus die schönsten Erlebnisse entstehen zu lassen. Frische Luft und die wilde Natur sollen dabei helfen und bieten viel Raum für Outdoor-Aktivitäten, Workshops und zum Relaxen. Mit Lagerfeuer-Stimmung, Schnitzeljagd, Kanufahren und Nachtwanderungen wecken wir das Kind in uns und übernachten in gemütlichen Blockhütten mit Mehrbettzimmern in der Nähe von Hamburg oder Berlin.

Camp Breakout Freizeitcamp für Erwachsene Freizeit Achtsamkeit Entschleunigung Alltagsabenteuer Alltagsabenteurer Ostsee

Also, wir sind jetzt schon Fan! Deshalb haben wir mit Maike Engel, der Erfinderin des Camp Breakout, ein kleines Interview für euch geführt, damit sie euch mit ihren eigenen Worten erklären kann, warum wir alle manchmal eine Auszeit brauchen. Aber lest selbst!


Maike Engel von Camp Breakout
Maike Engel von Camp Breakout

Nina: Warum glaubst du ist es wichtig, dann und wann das Kind in sich zu wecken und sich eine Auszeit vom Erwachsensein zu gönnen?

Maike: Ob als Geschäftsführer, Lehrer oder als Eltern, die meiste Zeit des Tages wird von uns erwartet, dass wir Seriosität an den Tag legen oder ein Vorbild für andere sind. Das kann sehr anstrengend sein und zu ständigem Zeitdruck, Stress und im schlimmsten Fall zu einem Burnout führen. Einfach mal alles abzuwerfen und einfach nur man selbst zu sein, das baut Stress ab, wirkt befreiend und kann eine Heilung für unsere Seele sein. Je älter wir werden, desto wichtiger ist es, das Kind in uns zu bewahren. Insbesondere Menschen ohne Kinder werden immer seltener damit konfrontiert – das möchte ich mit Camp Breakout ändern! Hier kann man sich von den Erwartungen anderer entfernen, seinen Status ablegen und unter Gleichgesinnten einfach ausgelassen Spaß haben oder albern sein, ohne dass es einem peinlich sein muss.

Mein Motto dazu: „Growing old is mandatory; growing up is optional!“

Nina: Bist du so auf die Idee zum Camp Breakout gekommen?


Maike: Das war ein Teil, der dazu beigetragen hat. Eines Tages spazierte ich mit einer Freundin durch die Hamburger Schanze und sah ein Kind in einer Wasserpfütze spielen. Ich sagte zu ihr: „Wäre es nicht schön, wenn es einen Orte gäbe, wo man wieder ganz Kind sein darf, ohne, dass es einem peinlich sein muss?“ Zudem werde ich während der täglichen Bahnfahrt zur Arbeit ständig damit konfrontiert, wie abhängig die Leute von ihrem Smartphone sind. Keiner guckt mehr aus dem Fenster und genießt die schöne Aussicht oder schenkt einem ein Lächeln – einfach nur, weil er gut gelaunt ist oder gerade vielleicht an etwas Schönes denkt. Jeder starrt nur auf sein Telefon und weiß nicht wo er hinschauen soll, wenn es keine neuen Nachrichten zu lesen gibt.

Nina: Ja das stimmt, ich erwische mich auch oft dabei, wie ich Bahnfahrten mit Smartphone-Gedödel überbücke… Sollte ich mich also angesprochen fühlen? Für wen genau ist das Camp gedacht?

Maike: Camp Breakout richtet sich an Social-Media-Entzugsbedürftige, Alltagsabenteurer, Inspirationssuchende, Outdoorfreaks, Naturliebhaber, Großstadtgenervte, Hamsterradhasser, Freunde der Gruppen- und Gemeinschaftsaktivität, Wasserratten, Freiheitsliebhaber oder Alltagsgstresste. Ob als Single, Pärchen oder Gruppe - im Camp sind wir eine Gemeinschaft! Ob man einer Univorlesung entfliehen will oder der Büroalltag einfach nur nervt: Camp Breakout ist etwas für Erwachsene jeden Alters, die im Herzen noch ein Kind sind und dem digitalen Wahnsinn einen Moment lang entfliehen wollen. Außerdem sind die geplanten Camps an der Ostsee und auf Usedom beide nur 1-3 Stunden von Hamburg und Berlin entfernt und eignen sich perfekt für Großstadtrabauken, die für ein verlängertes Wochenende aus dem Alltag ausbrechen wollen.

Nina: Wie weckst du das Kind in dir, wenn du nicht gerade im Camp Breakout unterwegs bist?


Maike: Ich liebe es immer noch mich zu verkleiden, in andere Rollen zu schlüpfen und einfach losgelöst zu tanzen und Spaß zu haben – ohne Rücksicht darauf, was andere von mir denken könnten. Vor kurzem habe ich mit meinen Brüdern und meinen beiden Cousinen meine im Keller vergrabene Kostümkiste rausgeholt und wir haben uns alle verkleidet, rumgeblödelt und uns übereinander totgelacht. Das liegt wohl bei uns in der Familie. Wir nehmen uns alle gegenseitig nicht so ernst.

Nina: Welches war dein bisher schönstes Alltagsabenteuer?


Maike: Letztes Jahr im Sommer war ich mit einer Freundin das erste Mal longboarden. Wir sind stundenlang durch die Hafencity und durch den Inselpark in Wilhelmsburg gefahren. Wir haben super viele schöne Ecken von Hamburg entdeckt, eine kleine Fotosession eingebaut und dabei total die Zeit vergessen. Das war ein fantastischer Sommertag in Hamburg!

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Sichere dir jetzt ein Ticket für dein Camp-Breakout-Abenteuer!

Camp Termine:
Camp Ostsee (Sierksdorf): 11. - 14. August 2016
Camp Usedom (Lütow): 25. - 28. August 2016

 

Damit es dieses tolle Camp für Alltagsabenteurer und andere Erwachsene überhaupt geben kann, hat Maike eine Crowdfunding Kampagne gestartet. Weitere Infos zum Unterstützen, Mitmachen und Inspirieren lassen findet ihr hier:

 

Crowdfunding Kampagne:
www.startnext.com/campbreakout
www.nordstarter.org/campbreakout

Mehr zu Camp Breakout:
www.camp-breakout.com
www.facebook.com/campbreakout
twitter.com/CampBreakout


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AUF GROSSER FAHRT ENTLANG DER WATERKANT

„Und was habt ihr am Wochenende so vor?“
„Wir machen eine Waterkant Tour.“
„Eine was?
„Das ist eine Stadtrundfahrt durch Hamburg – aber für coole Leute!“

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So, oder ähnlich kündigten wir unser neuestes Alltagsabenteuer an. Nach Hostelübernachtung und Turmbesteigerei haben wir nämlich noch lange nicht genug davon, uns zu Hause wie im Urlaub zu fühlen und unsere Heimatstadt mit weit geöffneten Augen zu erkunden. Also haben wir die Alltagsabenteurer-Crew zusammengetrommelt und eine Waterkant Tour gebucht. Am Sonntag ging‘s dann endlich los auf große Fahrt - dick eingemummelt und zu allen Schandtaten bereit!


Auf dem Bahnsteig der U-Bahnhaltestelle Hafencity Universität trafen wir auf unsere Mitfahrer: Hamburger, Zugezogene und solche, die mal Einheimische werden wollen sowie drei fröhliche, ältere Damen aus Holland und zwei enthusiastische Tour-Guides, die gleich den ersten Schwank zur teuren U-Bahn-Lichtershow zu erzählen hatten.

Mit 17 Personen in den gläsernen Fahrstuhl gequetscht und an die Erdoberfläche gerauscht, trafen wir oben auf Jolante und Roger: zwei fröhlich-bunte Bullis, die uns die nächsten vier Stunden geduldig durch Hamburg kutschieren würden. 

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Die Gruppe verteilte sich auf die VW-Busse und unsere Tour begann mit einer Rundfahrt durch Hafencity und Speicherstadt. Unsere Fahrer und Guides Birger und Christina stellten uns Quizfragen zu Kirchen, Hafen und Co., die wir eifrig beantworteten. Zack! Gleich negativ aufgefallen. Großes Sorry für die eine oder andere versaute Pointe, ihr zwei! Man kann uns zumindest kein fehlendes Engagement vorwerfen, ;-D

Weiter ging’s nach Wilhelmsburg und rauf auf den Energiebunker, von dem aus wir einen weiten, aber leider etwas diesigen Blick auf Hamburg werfen konnten. Unserer guten Laune tat dies aber keinen Abbruch und wir erkundeten ganz alltagsabenteurermäßig die Aussichtsplattform in 30 m Höhe und zeigten vergnügt in alle Himmelsrichtungen.

Mit rotgefrorenen Nasen und einem Becher Milchkaffee an den Lippen kletterten wir schließlich wieder in die VW-Busse und fuhren an die südliche Elb-Waterkant. Hier hatten wir das Glück, ein auslaufendes Containerschiff zu erwischen, das wie gerufen an uns vorbeischipperte. Wir winkten zu den Landungsbrücken hinüber und ein Kaltgetränk täuschte über die kühlen Temperaturen hinweg.

Treppe runter, durch den alten Elbtunnel geschlendert und mit dem Fahrstuhl wieder hochgefahren: Die 426,5 m lange Röhre unter der Elbe ist immer wieder einen Alltagsausflug wert! Hungrig geworden und etwas durchgefröstelt ließen wir uns nach Övelgönne zum Elbstrand fahren, um uns in der Strandperle mit Fischbrötchen und heißen Waffeln zu stärken.


Der letzte Stopp unseres Törns war die Ratsherrn Brauerei in den Schanzenhöfen. Darauf hatten wir uns schon gefreut und waren etwas enttäuscht festzustellen, dass diese sonntags geschlossen hatte. Zumindest vom Innenhof aus konnten wir einen Blick auf die Braukessel erhaschen und den Hinweis zur Brauereiführung in unserer To-do-Liste speichern. Dann war die Tour nach 4 Stunden, 2 Bullis, 12 Mitabenteurern und diversen Quizfragen tatsächlich schon vorbei. Wir verabschiedeten uns besonders herzlich von Jolante und Roger, in die wir uns alle schwer verliebt hatten, und zogen los - zu neuen Alltagsabenteuern.

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Unser Fazit: Die Waterkant Touren erhalten hiermit unser Alltagsabenteurer-Gütesiegel! Wir hatten super viel Spaß und haben viel gelacht. Wir hätten uns zwar noch ein paar ausgefallenere Orte und lustige Aktionen abseits der üblichen Pfade gewünscht, müssen aber auch zugeben, dass wir als eingefleischte Hamburger und gebürtige Alltagsabenteurer eine sehr anspruchsvolle Zielgruppe abgegeben haben. Für alle, die die Nase voll von Kiezführungen und Doppeldeckerbussen haben und die schönste Stadt an der Elbe auf eine junge und dynamische Art und Weise kennenlernen wollen, ist dieser Hamburg-Trip in Bullis unbedingt ein Alltagsabenteuer wert! Wir bedanken uns ganz herzlich bei Waterkant Touren für den tollen Sonntagnachmittag und empfehlen sie hiermit fröhlich weiter!


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TREPP AUF, TREPP AB - TURMBESTEIGEREI

Freiheitsgefühle, frischen Wind um die Nase und tolle Aussicht? Ob nun urbanes Urgestein, Zugezogener oder Tourist: Einen heimischen Turm zu besteigen und den weiten Blick über die Stadt zu genießen kann bei jedem das Herz schneller klopfen lassen. Deshalb haben wir uns bei dem schönen Sonnenschein aufgemacht und sind die 453 Stufen des Hamburger Michel emporgeklommen. Schon während des Aufstiegs gab es viel zu entdecken: Schilder, Grünspan, geheime Türen und Waschbecken an Stellen, an denen wir keine Waschbecken vermutet hätten. Und so kletterten wir hochmotiviert in luftige Höhen und begaben uns auf Alltagsabenteuersuche.

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Auf dem Weg nach oben kamen uns so einige ängstliche Gesichter entgegen, die ganz offensichtlich an Höhenangst litten und aufmunternde Zurufe dringend nötig hatten. Warum diese Gesichter nicht den hochmodernen Fahrstuhl für den Abstieg genommen hatten, blieb für uns das Geheimnis des Tages...

Von oben sah unser Alltag dann auch nur noch halb so grau aus! Dank des sonnigen Wetters hatten wir einen tollen Blick über die Stadt. Wir konnten die Elbe sehen und zeigten in die Richtungen, in denen wir aufgewachsen waren und winkten den Hochhäusern, neben denen wir zur Schule gegangen waren und suchten in der Ferne nach unserem Zuhause. Wir sahen die Spielzeugstraßen und Spielzeugautos und Spielzeugmenschen dort ganz weit unten. Wir ließen uns die Sonne auf die kalten Nasen scheinen und lauschten den kreischenden Möwen, die um uns herumkreisten. Wir stellten fest, dass wir vergessen hatten, welcher Kirchturm zu welcher Kirche gehörte und erfanden einfach neue Namen für die imposanten Glockentürme und grünen Kupferdächer.

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Das größte Abenteuer überraschte uns allerdings erst zwei Tage später: ein hammermäßiger Muskelkater, der bei jedem Schritt durch die Waden zog und besonders bei absteigenden Treppenstufen den meisten Spaß machte. Aber so hat man halt noch ein bisschen länger was von einem schönen Tag in luftiger Höhe. Ob man nun will, oder nicht. :-) Also, rauf da, auf die Türme eurer Städte! Und Stufen zählen nicht vergessen! :-)


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FRÖHLICH VOM WEGE ABGEKOMMEN

Die Tage werden kürzer und ungemütlicher – zumindest draußen. Das tut unserem Bedürfnis nach schönen Erlebnissen aber keinen Abbruch. Wir sind weiter auf der Suche nach kleinen und großen Alltagsabenteuern, deshalb unser Plan: Wir wollen uns verlaufen – und zwar in unserer eigenen Stadt! Das Ziel ist, aus unserer Komfortzone auszubrechen, bekannte Straßen und Wege zu verlassen und einen neuen Blickwinkel auf unsere Heimatstadt zu bekommen. Um neue Orte und Straßen und Brunnen und Bäume und Spielplätze und Cafés zu entdecken. Und um sich einfach mal wieder ziellos treiben zu lassen und einen schönen Tag an der frischen Herbstluft zu genießen.

Konkret geht das so:

  • Eine Bahn- oder Busstation heraussuchen, an der man noch nie ausgestiegen ist.
  • Alltagsabenteurer-Richtungswürfel ausdrucken und zusammenbasteln
  • TingelTasche mit Alltagsabenteuer-Utensilien ausstatten
  • Losfahren, aussteigen, würfeln und versuchen sich zu verlaufen

Wir sind mal wieder zu dritt losgezogen und haben uns verlaufen, was das Zeug hält. Wenn der Würfel uns nach links führen wollte, obwohl es kein Links gab, dann haben wir einfach noch mal gewürfelt und auf halber Strecke gab's einen Kaffee in einem niedlichen Café. Wir haben tatsächlich Ecken gefunden, an denen wir noch nie waren. Mit Navi im Handy ist die Gefahr, der man sich aussetzt, natürlich überschaubar, aber der Spaßfaktor ist auf jeden Fall ganz groß!

 

Also, druckt euch den Richtungsentscheidungswürfel aus und geht auf große Abenteuersuche in eurer Stadt! Wir freuen uns auf eure Erlebnisberichte. :-)


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5 DINGE, DIE MAN IM HERBST TUN SOLLTE


1. Kastanien sammeln!
Am schönsten sind die Kastanien, die frisch vom Baum gefallenen sind und noch in ihrer stacheligen Schale stecken. Vorsichtig die Kastanien herausholen, einstecken und immer mal wieder die Hand in die Tasche gleiten lassen, um über die glatte Oberfläche zu fühlen.

2. Laterne laufen gehen!
Am besten die Laterne vorher selber basteln, dann einen lokalen Umzug mit Spielmannszug heraussuchen und die Kerze vorsichtig durch den kühlen Abend tragen. Warm eingemummelt Herbststimmung einatmen und an die Kindheit erinnern.

3. Maronen essen!
Die Esskastanien einschneiden und im Backofen solange rösten, bis der aromatische Duft durch die Wohnung zieht. Dann auf der Couch gemütlich machen, die frischen Maronen vor dem Schälen in den Händen halten und sich daran wärmen.

4. Einen Waldspaziergang machen!
Einfach mal raus aus der Stadt und rein in die Stille. Oder hinein ins Rauschen des Windes, der durch das bunte Herbstlaub weht. Mit Gummistiefeln hüpft es sich fröhlich über den beblätterten Waldboden und durch Pfützen.

5. Drachen steigen lassen!
Ob aus Müllbeuteln oder mit Profi-Equipment aus dem Baumarkt - mit der passenden Anleitung lässt sich aus fast allem schnell und einfach ein Drachen basteln. Dann raus auf die Wiese damit, dem Wind hinterher und den Drachen in den Herbsthimmel steigen lassen. Frei fühlen und Spaß haben!


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WATT MUTT DAT MUTT oder EIN TAG AM MEER

Wir Norddeutschen haben es schon gut: auch wenn dem Wetter oft Böses unterstellt wird, so können wir doch schnell mal ans Meer fahren und uns ordentlich durchpusten lassen. Da lohnt sich sogar schon ein Tagesausflug, wenn man einfach mal rauskommen und ein kleines Abenteuer erleben will. Mit Regenjacke und Gummistiefeln bewaffnet macht uns Alltagsabenteurern dann Wind und Wetter auch gar nichts mehr aus! Vor allem die Nordsee hat es uns angetan. Mit ihren Gezeiten und ihren Möwen und ihrem Wattenmeer.

 

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Also haben wir den Tidenkalender gecheckt und sind raus ins Watt, auf der Suche nach Muscheln, Krebsen und Wattwürmern. Zwischen Schäfchenwolken und Sturmböen haben wir der Natur getrotzt, den Möwen gewunken und uns den Wind durch die Haare wehen lassen. Wir haben das Salzwasser gerochen, uns nasse Füße geholt und sind den Wellen am Horizont nachgelaufen. Erschöpft und glücklich von der ganzen Action und den vielen Eindrücken haben wir dann den Tag bei einem Sonnenbad im Strandkorb ausklingen lassen. Das machen wir auf jeden Fall ganz bald wieder!


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BARFUSS IM PARK

Wir waren letztes Wochenende mal wieder für euch unterwegs und haben lustige Alltagsabenteuer ausprobiert. Um das gute Wetter auszunutzen und mal wieder unsere Sinne zu schärfen, waren wir im Barfußpark Egestorf. Dieser Naturerlebnispark soll der größte in Norddeutschland sein und verspricht auf der Website, dass wir unsere Sinne neu spüren und die Reize der Natur erleben werden. Das klingt erst mal vielversprechend – und ist dann auch ein großer Spaß! Denn am Eingang des Parks lässt man seine Schuhe zurück, um über einen fast 3 km langen Parcours zu wandeln. Bis zu 60 Stationen führen die Barfüßigen über Felder und Wälder, durch verschlungene Pfade und über Naturböden. Also spazierten auch wir über Tannenzapfen und Bucheckern, durch Torf-Gruben und Schlick-Bäche und erfühlten mit unseren Füßen die unterschiedlichsten Bodenbeschaffenheiten.

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Wir balancierten und kletterten, horchten, schnupperten und fühlten was das Zeug hielt. Bestimmt 1,5 Stunden lang durchschritten wir den Barfußpark und gaben unseren Füßen eine wohlverdiente Auszeit von Schuhen und Socken. Das war nicht nur lustig, sondern ab und zu auch eine kleine Herausforderung!

 

Als wir durchs Ziel liefen waren wir stolz, alle Hürden genommen, alle Findlinge erklommen und alle Glasscherben überwunden zu haben. Und nachdem wir Füße und Beine kalt abgespült und abgetrocknet hatten, gönnten wir auch dem Rest des Körpers eine Currywurst und ein Eis.

 

Mit fröhlich kribbelnden Füßen fuhren wir dann nach Haus und vergeben hiermit das Prädikat Alltagsabenteuer für den Barfußpark! Unbedingt zum Nachmachen empfohlen!


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PER ANHALTER DURCH DIE WELT

Als wir neulich aus dem Urlaub zurückkamen, und für eine kleine Pause auf eine Autobahnraststätte abbogen, sahen wir ein Pärchen am Straßenrand, die Ihre Daumen in die Luft streckten und ein Pappschild mit der Aufschrift „Innsbruck“ Richtung Autofahrer hielten. Leider fuhren wir in eine andere Richtung, sonst hätten wir vielleicht gebremst, wären rechts rangefahren und hätten die beiden gefragt, ob sie mitfahren möchten. Das Pärchen hätte Freude strahlend die großen Rucksäcke in den Kofferraum geworfen und es sich auf der Rückbank gemütlich gemacht. Wir hätten über Gott und die Welt und Reiseziele und das Trampen gequatscht, Lieder im Radio laut mitgesungen und Nummernschilderraten gespielt. Wir hätten uns auf einer weiteren Raststätte Sandwiches und Limo gekauft und auf einer Holzbank ein Picknick gemacht. Am Zielort hätten wir die neuen Freunde an einer Tankstelle abgesetzt, Nummern oder Facebook-Namen ausgetauscht und uns fröhlich verabschiedet.

Bilder: shutterstock.com

Aber wir kamen ja aus Italien und fuhren Richtung Norddeutschland. Und Pappschilder mit der Aufschrift „Hamburg“ wurden uns leider nicht entgegengestreckt, damit wir ein neues, aufregendes Alltagsabenteuer erleben können. Deshalb bleibt uns nur, uns das Erlebnis phantasievoll auszumalen, weiterhin die Pappschilder am Straßenrand zu lesen und nach sympathischen Gesichtern Ausschau zu halten - und euch von unseren aktuellen Abenteuer-Ideen zu berichten. :-)


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AUF DEN DÄCHERN DER STADT

Er kommt und geht, der gute Sommer. Aber wir sind es hier in Norddeutschland auch nicht anders gewohnt, dass das Wetter sich widersprüchlich zu den Jahreszeiten verhält und von konstanten Verhältnissen einfach nicht so viel wissen will. Ein Freigeist erster Klasse eben. Aber so kommt es halt, dass wir bei jedem Sonnenstrahl die Nase nach draußen halten, um die Photonen einzufangen und aus Vitamin D Glückshormone zu machen. Auch wir wollen ein Freigeist sein und der Sonne ein Stück näher kommen, deshalb sind wir auf der Jagd nach Dächern, auf denen wir sitzen und über unsere schöne Stadt blicken können.

 

Denn nicht nur das heimlich-unerlaubte und das sommerlich-freie macht den Ausflug aufs Dach zu einem Abenteuer. Hier weht uns der Wind um die Nase und wir können herabblicken auf all die anderen Dächer und Autos und Menschen, wie sie dort unten zu unseren Füßen liegen, fahren und wandern. Ungestört vom Trubel der Stadt können wir hier ungesehen sitzen und auf die romantischen Gefühle beim Sonnenuntergang warten, die wir aus der Werbung kennen.


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Denn schön ist es schon, dort oben. Kühl und luftig. Und ein bisschen wie als Kind, wenn man sich heimlich auf dem Dachboden versteckt hat und dachte, dass niemand weiß, wo man steckt. Ein geheimer Ort zum Quatschen und Nachdenken. Ein exklusiver Ort, zu dem nicht jeder Zutritt hat. Ein abenteuerlicher Weg nach oben, über eine Leiter und durch eine Dachluke, um eine Auszeit vom Alltag zu finden.


Alltagsabenteurer Alltagsabenteuer Dächer Dach sitzen über den Dächern Hamburg Hafen Kräne rooftop Lissabon


Jaja, schon gut, wir wissen, wir haben einen Hang zum Romantischen. :-) Deshalb möchten wir euch trotzdem bitten, auch beim Romantischen zu bleiben und die Finger von illegalen, alkoholisierten und gefährlichen Aktivitäten in luftiger Höhe zu lassen. Auf dass wir noch vielen Schornsteinen zuwinken können!


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AB INS ERDBEERFELD

Endlich ist der Sommer da und man möchte keinen Sonnenstrahl mehr verpassen! Deshalb konnten wir uns gestern bei unserer Sonntagsaktivitätenplanung auch alle auf etwas aus der Kategorie „Entspannt und Draußen“ einigen. So sind wir losgezogen und haben uns ein Erdbeerfeld gesucht, um dort Erdbeeren selbst zu pflücken. Zwischen Stapelfeld und Ahrensburg sind wir fündig geworden, haben uns jeder ein Sammelkörbchen geschnappt und uns hochmotiviert zwischen die Erdbeerpflanzen gestürzt.

 

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Alltagsabenteurer Alltagsabenteuer Erdbeeren selber pflücken Erdbeerfeld Körbchen Glantz Freizeit Erdbeerpflanze


Warum das ein Abenteuer ist? Weil super Wetter und fröhliche Freunde und Sonnenstrahlen auf der eingecremten Haut. Weil Suchen der schönen Früchte, Sammeln der schöneren Früchte und Jagen der schönsten Früchte. Weil leuchtendes Rot und saftiges Grün und luftiges Blau. Weil heimliches Naschen zwischen den Sträuchern und stolzes Füllen der Körbchen und erwartungsvolles Wiegen der Beute. Weil wir einen lustigen Sonntagnachmittag hatten und nun eine Woche lang Vanilleeis mit Erdbeeren essen können. Und weil Eis mit selbstgepflückten Erdbeeren viel besser schmeckt, als mit Erdbeeren aus dem Supermarkt.



Die Erdbeersaison geht noch bis August, also ab ins Feld, ihr lieben Alltagsabenteurer!


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AUF DEN HUND GEKOMMEN

Wer Tiere liebt, der hat keine. Haben wir mal irgendwo gelesen und finden, in diesem Satz steckt sehr viel Wahrheit. Denn mit einem Vollzeitjob, der uns jeden Tag ins Büro gehen lässt, mit Fernweh im Blut, das uns in fremde Länder lockt, mit weggezogenen Freunden, die besucht werden wollen und Mitbewohnern mit Tierhaarallergien, kann man wohl weder als Hunde- noch als Katzenmensch einem Haustier gerecht werden. Doch für alle verantwortungsbewussten Tierliebhaber, die diesen Umstand auch so sehr bedauern wie wir, haben wir ein neues Alltagsabenteuer ausprobiert: Das Haustier-Sitting!


Was man dafür braucht? Freiberufler-Freunde ohne Tierhaarallergien und mit Haustieren! Deshalb haben wir einen Tag lang die kleine Gina ausgeliehen und festgestellt, dass es ganz schön aufregend sein kann, auf einen Hund aufzupassen. Denn auch wenn mir der Umgang mit Hunden nicht völlig fremd ist, so hat man doch plötzlich die volle Verantwortung für ein fremdes Tier. Und das hat Bedürfnisse! Vor allem, wenn es 16 Jahre alt ist und sich schon die eine oder andere liebenswerte Marotte angeeignet hat. Da wird Spazierengehen plötzlich zum Abenteuer und die Wohnung zum Abenteuerspielplatz.



Man darf feststellen, dass der Mülleimer doch nicht so gut versteckt ist, wie man immer dachte, dass 47 qm viel kleiner erscheinen, wenn man sich die Wohnung mit einem Vierbeiner teilt, und dass Hunde zwar tatsächlich viel schlafen, aber wenn sie dann wach sind, deine volle Aufmerksamkeit erwarten. Aber genauso finden wir heraus, dass uns Ohrenkraulen, Stöckchenwerfen und Fellknuddeln sehr glücklich macht, und dass wir uns im Homeoffice nicht ganz so allein fühlen, wenn neben uns ein Vierbeiner entspannt vor sich hin schnarcht.

 

Am Ende des Tages ist man dann aber auch ein bisschen froh, wenn man nicht nur das liebe Tier, sondern auch die Verantwortung wieder an seinen rechtmäßigen Besitzer zurückgeben kann. Aber trotzdem: wir sitten gern wieder! Und das nicht nur, um unseren Freunden auch mal einen entspannten Tag auf der Couch zu ermöglichen – allein und ohne Hundeschnarchen. ;-)


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PICKNICKEN IN WEISS

Bei Sonnenschein im Park zu sitzen und mit Freunden ein mitgebrachtes Picknick zu genießen – da sind wir immer gern dabei. Aber wer aus einem Picknick ein kleines Abenteuer machen möchte, der nimmt in diesem Sommer an einem „White Dinner“ teil.


Denn auch 2015 kann in ganz Deutschland wieder in Weiß gespeist werden. Das Original „Diner en blanc“ kommt aus Paris und wurde dort als unkommerzielles Picknick unter Nachbarn erfunden. Die Idee dahinter ist, sich mit anderen Menschen an einem Ort zu treffen, dorthin Stühle, Tische und Tischdecken sowie Geschirr und einen Picknickkorb mitzubringen – und das alles ganz in weiß. Auch kleidet man sich in weiß (bei Schuhen darf eine Ausnahme gemacht werden) und Profis versuchen sogar, ihren Picknickkorb ausschließlich mit weißen Nahrungsmitteln zu bestücken. Ich packe meinen Picknickkorb und nehme mit: Baguette und Käse, Kartoffel- und Spargelsalat, Weißwein und gekochte Eier. Oder Blumenkohl-Quiche und Couscous-Salat.


Seit 2010 gibt es das Weiße Dinner auch in Hamburg und 2012 waren wir am Michel selbst dabei! Da die weiße Picknick-Saison schon am 13.06. in Bamberg beginnt, dachten wir uns, wir begeistern euch schon heute mit ein paar Bildern von damals für dieses schöne Alltagsabenteuer, damit ihr euch die Termine gleich im Kalender notieren könnt.

White Dinner Weißes Dinner Picknick in Weiß Hamburg Michel Wiese Alltagsabenteuer Alltagsabenteurer

In Hamburg fällt der Termin in diesem Jahr auf den 29.08. und die Teilnahme ist kostenlos. Uns werdet ihr dort sicherlich auch wieder finden - fröhlich Käsebrote essend und ein weißes Taschentuch über dem Kopf wedelnd. Eben wie man das so macht beim Weißen Dinner. :-)


Weitere Termine und Orte findet ihr z.B. unter www.whitedinner.eu.


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AUF DER SUCHE NACH DER LEICHTIGKEIT DES SEINS

Gestern haben wir den schönen Frühlingstag genutzt und Freunde besucht, die im Speckgürtel von Hamburg in einem Waldstück wohnen. Und wenn ich Wald schreibe, dann meine ich auch Wald. Das Haus steht zwar nicht einsam, sondern ein paar Nachbarn genießen auch die Natur um sich herum, aber wenn man im Garten sitzt und sich ganz ruhig verhält, dann kann es schon mal passieren, dass ein Reh über den Zaun blinzelt.


Um den großen Garten sinnvoll zu nutzen, gibt es nicht nur zahlreiche Gemüse- und Kräuterbeete, sondern auch eine Schaukel, die an zwei hohen Bäumen befestigt ist. Aber das ist nicht irgendeine Schaukel – nein! Mit dieser Schaukel kann man geradewegs in den Wald hineinschaukeln. Ist ja klar, dass wir uns das nicht zweimal überlegt haben. Also, aufgesessen und Anschwung gegeben. Und schon hatten wir nur noch Luft und Sträucher unter uns, Bäume und Wald vor uns, und frischen Wind um unsere Nasen.

Schaukel Wald Waldschaukel Chucks Jeans Freiheit Hamburg Alltagsabenteuer Alltagsabenteurer

Hach war das schön! Die Waldbewohner, für die regelmäßiges Schaukeln inzwischen schon fast alltäglich geworden ist, lachten und freuten sich über unsere Freudenschreie. Und wir waren vergnügt und glücklich, mal wieder die Leichtigkeit des Seins zu spüren.


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AUS EINS MACH ZWEI UND MUSIK MACHT FROH

Wir wissen nicht wie es euch geht, aber unsere Erfahrung zeigt, dass der Freizeitvorschlag „Spazieren gehen“ nicht immer auf Begeisterung stößt. Doch wir wären ja keine Alltagsabenteurer, wenn wir nicht auch Spazierengehen zum Alltagsabenteuer machen könnten! Man benötigt eben nur die entscheidenden Utensilien, um die Wanderung durch den Sonnenschein etwas abenteuerlicher zu gestalten: den Kopfhöreradapter für zwei! Der Vorteil: Man kann mithilfe des Adapters an einen MP3-Player zwei Kopfhörer anstecken, so dass zwei Personen gleichzeitig die Songs hören können. Wer den Film „Can a song save your life“ gesehen hat, weiß vielleicht, wovon wir hier sprechen.

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Also, haben wir gestern den MP3-Player mal wieder mit Musik bestückt, den Klinken-Adapter angestöpselt und die Kopfhörer aufgesetzt. Und dann sind wir raus in die Sonne, mit dem Soundtrack unseres Frühlings auf den Ohren! Zu den Movits sind wir durch den Park "Planten un Blomen" gelaufen, zu C2C haben wir neben einem duftenden Blumenbeet Muffins gegessen und zu Aceyalone sind wir über die Wiese voller Gänseblümchen gehüpft.

Und Musik macht nicht nur froh, sondern verbindet auch. Nicht nur für Pärchen geeignet, sondern auch Freunde-kompatibel, wenn grad kein Partner verfügbar ist. Der Adapter ist die neue Partnerjacke, ersetzt das Freundschaftsarmband und wartet als Team-Trikot auf. Mindestens!

Die Mutigen lassen ihrer guten Laune freien Lauf und verstören andere Spaziergänger durch lautes Mitsingen der Lieblingslieder, oder durch fröhliches Hüpfen zu den Beats der Musik. Wenn die Kopfhörerkabel lang genug sind, kann man auch einen Zwischenstopp auf einem Spielplatz einlegen und auf einer Schaukel nebeneinander fröhlich vor sich hinschaukeln.


In jedem Fall alles andere als langweilig und eine schöne Art der Fortbewegung an der frischen Luft. Deshalb: nächsten Sonntag einfach mal treiben lassen, die Sonne genießen und einen neuen gemeinsamen Lieblingssoundtrack kreieren.


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ÖFTER MAL BÄUME UMARMEN

Letzten Samstag war Tag des Baumes, was uns auf die Idee für ein neues Alltagsabenteuer-Experiment gebracht hat: Sobald sich die Sonne wieder hervorgetraut hatte sind wir nach draußen gegangen, um die Bäume zu umarmen! Denn endlich ist der Frühling wirklich da und die Bäume bekommen wieder Blätter. Da merkt man erst, wie sehr man das saftige Grün um sich herum vermisst hat.

Da Bäume eher stille Zeitgenossen sind, und nicht viel Aufhebens um ihre Existenz machen, wollten wir ihnen mal ein bisschen Aufmerksam schenken. Denn Bäume zu umarmen soll nicht nur fröhlich machen, sondern auch gut für die Gesundheit sein, haben wir uns informiert.

Erst kam es uns allerdings etwas ulkig vor, unsere Arme um einen dicken Baum zu schlingen und den Kopf auf seine raue Rinde zu legen. Aber dann haben wir uns einfach darauf eingelassen und den Geruch des Baumes und des Frühlings geatmet, die Struktur der Rinde gefühlt und den Wind in den Zweigen gehört.

Lustigerweise hat es keine zehn Minuten gedauert, bis zufällig vorbeilaufende Spaziergänger einfach mitgemacht haben. Spätestens da waren wir wirklich sehr fröhlich! Vor allem Kinder waren ganz begeistert und fragten uns, was wir da machten. Nach einer kurzen Einweisung wurden dann fleißig alle Bäume umarmt, damit sich auch keiner ausgeschlossen fühlte. Während ein Pärchen sich an eine dicke Kastanie klammerte, sprang ihr Hund aufgeregt um sie herum. Alle lachten. Und wir freuten uns, dass wir nicht die einzigen Verrückten auf der Welt sind, die ihren Alltag nicht so ernst nehmen und sich an kleinen Alltagsabenteuern so herrlich erfreuen können.

 

Unser Fazit: hoher Fröhlichkeitsfaktor und dringend zum Nachmachen empfohlen!


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ANALOGE ERINNERUNG AN EINE LANGSAMERE ZEIT

Vor ein paar Wochen meldete sich mein Laptop zu Wort und beschwerte sich ganz ungeniert, über den geringen Speicherplatz auf seiner Festplatte. Nachdem ich der Sache auf den Grund gegangen war stellte sich heraus, dass der meiste Speicherplatz durch Fotos und Videos genutzt wird. Also fing ich an, mal meine Foto-Ordner zu durchforsten und diverse Bilder zu löschen. Das hatte ich mir zwar schon lange vorgenommen, aber mich eben auch genauso lange davor gedrückt.
Seitdem ich mit meiner Digitalkamera, mindestens aber mit meiner Handykamera im Gepäck durch die Welt gehe, hat sich da eine ganze Menge an Fotos angesammelt. „Die schlechten Bilder kann man später ja aussortieren,“ denkt man sich und macht es doch viel zu selten. Fotografie hat heute einen ganz anderen Stellenwert im Alltag als früher. Es wird geknipst, gepostet und geteilt, was das Zeug hält. Das finden wir auch eine feine Sache, aber wieso aus Fotografie nicht mal wieder ein Alltagsabenteuer machen?


Haben wir uns so gedacht und uns bei Ebay für fünf Euro eine alte, analoge Kamera ersteigert. Im Drogeriemarkt haben wir den passenden Farbfilm dazu erworben und dann sind wir losgezogen, in die große weite Welt, auf der Suche nach 36 Motiven für unser Objektiv.

Nach dem Spaß bei schönem, frühlingshaftem Wetter durch die Stadt zu ziehen, immer auf der Suche nach dem besten Motiv, wurde aber auch unsere Geduld gefordert. Denn das manuelle Aufrollen des vollgeknipsten Films scheiterte leider kläglich an unserer Ungeschicklichkeit und der gesamte Film wurde dabei belichtet. Alle Bilder weg. Trotz der Enttäuschung ließen wir uns nicht unterkriegen und versuchten es am darauffolgenden Wochenende noch mal. Beim zweiten Aufrollversuch klappte es und stolz brachten wir den Film zum Entwickeln. Eine Woche lang hatten wir dann Zeit, uns an unsere Jugend zu erinnern, in der wir auch schon gespannt auf die Fotos von Klassenreisen, Parties und Urlauben gewartet und gehofft hatten, dass zumindest der Großteil der Bilder gelungen war. Als wir nun den Film endlich abholen konnten, waren wir deshalb schon ganz aufgeregt. Aber das Ergebnis konnte sich sehen lassen. Zwar hatten wir viele unscharfe Bilder gemacht, aber ein paar schöne Schnappschüsse waren zum Glück auch dabei.

Wir bleiben zwar unbedingt weiterhin große Fans der digitalen Fotografie mit all ihren Möglichkeiten, aber es war eine gelungene, alltagsabenteuerliche Erfahrung, unsere Augen wieder für die schönen Bilder zu schärfen, kleine Momente in unseren Alltag einzubauen, in denen wir die Welt nur durch einen Sucher betrachteten, und unser Leben für eine kurze Zeit wieder etwas zu verlangsamen. Also: Nachmachen dringend empfohlen! Rauf auf den Dachboden, alte Kamera herausgekramt, Film eingelegt und schon kann es losgehen. Und teilt hier gern eure Erfahrungen mit uns in den Kommentaren. Wir wünschen euch einen großen Spaß!


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EINE RUNDE PINGPONG, BITTE!

Endlich ist der Frühling da! Und wir sind randvoll mit Ideen zu Alltagsabenteuern, die man bei gutem Wetter und draußen machen kann. Aber da wir nicht alles auf einmal ausprobieren und euch darüber berichten können, haben wir heute erst mal die Mittagspause für ein wenig Sonne, Spaß und Spiel genutzt – und waren Tischtennis spielen. Denn in vielen Grünflächen und neben Spielplätzen stehen steinerne Tischtennisplatten herum und warten darauf, bespielt zu werden. Meistens braucht man nicht mal ein Netz, nur Schläger und Bälle sind von Vorteil, aber die kann man sich sogar im gut sortierten Supermarkt besorgen. Und dann kann’s auch schon losgehen!

Tischtennis Tischtennisplatte Pingping Schläger Freizeit Sport Spaß Hamburg Alltagsabenteuer Alltagsabenteurer

Regeln? Egal. Talent? Egal! Wir haben unsere eigenen Regeln erfunden und versucht, den Ball möglichst lange in der Luft zu halten und hin und her zu spielen. Dabei kamen wir ganz schön ins Schwitzen. Okay zugegeben, das wohl vor allem durch das Bücken nach dem Ball. Aber gelacht haben wir. Und das ziemlich viel. Der Verlierer musste eine Runde Kaffee ausgeben. Und der Weg zurück ins Büro war dann gar nicht mehr so schlimm. :-)


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HEUTE IST MARKTTAG

Wann waren wir wohl das letzte Mal auf einem Markt? Ja richtig, so draußen und mit Ständen, die Käse und Wurst und Obst und Gemüse verkaufen. Wahrscheinlich viele von uns schon ziemlich lange nicht mehr, da die meisten Märkte unter der Woche zu arbeitnehmerunfreundlichen Zeiten stattfinden. Die Hamburger schaffen es gelegentlich sonntagmorgens auf den Fischmarkt, aber weniger um frische Eier und Gemüse zu kaufen, sondern um ihren Brauserausch bei einem Fischbrötchen ausklingen zu lassen. Oder sie schaffen es einmal im Jahr auf den St. Pauli Nachtmarkt direkt an der Reeperbahn.

Dabei sollten wir das unbedingt mal wieder tun, über einen Markt zu schlendern, denn das Erlebnis ist ein ganz anderes, als im Supermarkt. Auch wenn man im Edeka jetzt gegrüßt wird, Rewe unsere Bedürfnisse für ein besseres Leben versteht und im Discounter alles viel günstiger ist. Ein Alltagsabenteuer ist einkaufen dennoch schon lange nicht mehr.

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Deshalb haben wir einen sonnigen Tag genutzt und sind in der Mittagspause über den Hamburger Isemarkt getingelt. Wir haben an Blumen gerochen, die unterschiedlichsten Apfelsorten probiert und über exotische Drachenfrüchte gestaunt. Wir haben Kaffee an einer mobilen Espressobar getrunken und sind an riesigen Käsewagen und Pralinenverkäufern vorbei geschlendert. Wir haben uns mit einem Fischbrötchen gestärkt und durch den Kauf von vielen bunten Chilischoten wie im Urlaub gefühlt.

Wochenmarkt Isemarkt Hamburg Eppendorf U-Bahngleise Gemüse Peperoni Kürbis Alltagsabenteuer Alltagsabenteurer
Wochenmarkt Isemarkt Hamburg Eppendorf U-Bahngleise Tulpen Alltagsabenteuer Alltagsabenteurer

Das Abenteuer daran? Einkaufen mal anders, sich einlassen auf neue Gerüche und Produkte. Nicht der Einkauf steht im Fokus, sondern das Erlebnis. Also: schnell mal ausprobieren! Und nach der Mittagspause die Tüte mit Chilischoten auf dem Schreibtisch anlächeln und sich über den sonnigen Tag freuen.


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DURCH DIE STRASSEN AUF UND NIEDER – LATERNELAUFEN

Ob nun St. Martinstag oder nicht – Laternelaufen gehen kann man mit und ohne religiösem Hintergrund. Warum also bis zum 11.11. warten?

Dieser herbstliche Brauch muss nicht nur Kindern vorbehalten bleiben! Verabredet euch mit ein paar Freunden und startet euren eigenen kleinen Laternenumzug.

Alles was ihr dafür braucht, ist ein kalter aber trockener Novemberabend, Dunkelheit und Laternen – und dann kann es auch schon losgehen! Sucht euch ein paar traditionelle Lieder aus dem Internet (z.B. hier) und zieht mit bunten Laternen fröhlich singend um die Häuser. Fortgeschrittene basteln vorher ihre Laterne selbst, oder dichten ein eigenes Laternenumzugslied.


Anleitung Getränkekarton-Laterne:

  • Leerer Getränkekarton (am besten 2 Liter)
  • Teelicht
  • Draht
  • Laternen-Haltestab mit Aufhängdraht
  • Klebe, Schere, Farben, Dekomaterial


Mit der Schere Muster oder Fenster in den Getränkekarton schneiden. Dann den Karton bunt bemalen oder verzieren. Das Teelicht mit Klebe oder Wachs am Boden der Laterne ankleben und mit dem Draht eine Aufhängevorrichtung an dem Karton befestigen – Fertig!

Und wer es doch lieber traditionell mag, oder die laternelaufbegeisterten Freunde gerade keine Zeit haben, der kann sich auch einem organisierten Laternenumzug anschließen. Viele Kindergärten, Schulen oder auch die Feuerwehr ziehen alljährlich, von einem Spielmannszug begleitet, durch die Nachbarschaft. Wann und wo die Umzüge stattfinden, lässt sich einfach im Netz recherchieren. Rabimmel, rabammel, rabumm!


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TRIMM DICH - DURCH SPASS

Ein sonniger Sonntag und keine Idee für eine spontane, unkomplizierte Freizeitbeschäftigung? Wir hatten da schon länger etwas auf der To-do-Liste und haben es jetzt einfach mal ausprobiert : den Trimm-Dich-Pfad!


So ein Trimm-Dich-Pfad ist ein kostenloser Sportparcours, der meistens durch einen Wald oder einen Park führt. Der in den 70er Jahren durch eine Kampagne gegen Übergewicht entstandene Outdoor-Spaß hat zwar inzwischen an Popularität verloren, aber wir finden, dass er bei Gelegenheit von dem einen oder anderen Alltagsabenteurer gern wiederentdeckt werden sollte. Denn anstatt ins muffelige Fitnessstudio zu gehen oder öde Runden um den See zu joggen, werft ihr euch einfach in euer schönstes Sportoutfit und hüpft fröhlich durch die Natur.

 

So haben wir es jetzt zumindest gemacht und sind am Sonntag nach Norderstedt gefahren und in den Wald gegangen. Der Start des Pfades war nicht schwer zu finden und so folgten wir den verschiedenen Stationen über Stock, Stein und Baumwurzeln hinweg, mit nicht allzu viel Sportlichkeit, aber mit einer großen Portion Abenteuerismus - und das ist ja bekanntlich das, was zählt!

Trimm-dich-Pfad Trimm dich Hinderniss Parcours Wald Klimmzüge Balancieren Hamburg Norderstedt Freizeit Alltagsabenteuer Alltagsabenteurer

An jeder Station wurde auf einer Infotafel erklärt, wie die Übung umzusetzen und wie oft sie zu wiederholen ist: für Sportler und für Nicht-Sportler. Sollen wir euch verraten, welche Anzahl wir gewählt haben? Gut, wir geben es offen zu, bei uns stand an diesem Tag nicht die sportliche Höchstleistung im Vordergrund, sondern der Spaß daran, einen Anlass zu haben, ein paar fröhliche Stunden im Wald zu verbringen. Denn wann habt ihr die letzten Bocksprünge und Klimmzüge gemacht? Eben! Und auch wenn man, wie ich, Sport eigentlich eher lästig findet und die Turnschuhe in der hintersten Ecke des Schuhschrankes verstauben lässt, kann ich nur empfehlen, es einfach mal auszuprobieren, sich auf die Baumstämme, Stangen und Ringe einzulassen.

 

Natürlich hüpft, baumelt und balanciert es sich noch viel fröhlicher, wenn man ein paar Freunde dabei hat. Und wenn man dabei dem Rauschen des Windes in den Bäumen lauscht, die Vögel singen hört und den weichen Waldboden unter den Füßen spürt. Und wenn man den vorbei-joggenden Profi-Sportlern fröhlich zuwinkt, während man stolz seine drei Sit-ups geschafft hat.

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Und noch etwas können wir jetzt schon versprechen: Neben Spaß und Fröhlichkeit erwartet euch am nächsten Tag ein ausgeklügelter Muskelkater – vor allem in Körperregionen, von denen wir ganz vergessen hatten, wo sie überhaupt liegen...

Tipps, Tricks und Locations für den Trimm-Dich-Pfad in deiner Nähe findest du bei google oder unter www.trimm-dich-pfad.com.


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SINGING IN THE KONFETTI RAIN

Eine Freundin, eine Kamera, Konfetti und eine halbe Stunde Zeit – mehr braucht es nicht, um lustige Konfetti-Fotos zu knipsen! Okay, ein bisschen Sonne könnte noch helfen, wenn man vorhat, die Bilder draußen zu machen. Aber auch eine weiße Wand im Wohnzimmer kann die bunten Konfetti-Schnipsel gut zur Geltung bringen. Überlegt euch vorher ein paar lustige Posen und fotografiert euch gegenseitig, wie ihr das Konfetti in die Luft oder Richtung Kamera werft. Das macht soviel Spaß, dass ihr euch um einen fröhlichen Gesichtsausdruck schon mal keine Sorgen machen müsst.

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Am besten verwendet ihr die Serienbild-Funktion eurer Kamera, mit der ihr mehrere Bilder direkt hintereinander schießen könnt. Bei bewegten Motiven ist das Abdrücken im richtigen Moment oft sehr schwierig und so könnt ihr später aus der schnellen Bildfolge das schönste Foto auswählen. Mit einem Stativ verhindert ihr Verwackeln und könnt auch die Selbstauslöser-Funktion nutzen, um euch zusammen zu fotografieren. Und mit einem Handfeger oder Handstaubsauer könnt ihr das Konfetti ganz schnell wieder verschwinden lassen.

Alltagsabenteurer Alltagsabenteuer Konfetti-Party Konfetti-Shooting Freunde Freizeit Spaß Hamburg Bunker Frau

Auch mit Seifenblasen könnt ihr schöne Sommerbilder machen. Eine Seifenblasenpistole macht die stabilsten Seifenblasen und gibt es schon ab 5,00 EUR im Handel.

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Lust bekommen? Dann nicht lange zögern und direkt loslegen! Alle Utensilien, die ihr für das Shooting benötigt, gibt es auch bald hier im Shop.


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MESSAGE IN A BOTTLE

Email, SMS und Facebook-Nachricht kann ja jeder. Darin kann selbst ein fortgeschrittener Alltagsabenteurer nichts Spannendes mehr entdecken. Deshalb versendet er lieber geheime Nachrichten per Flaschenpost und hofft auf eine Antwort aus fernen Ländern. Er schreibt einen Brief oder bastelt eine Schatzkarte, und steckt alles in eine klare Glasflasche. Diese wird wasserdicht verschlossen und mit besten Grüßen vom Absender in ein fließendes Gewässer geworfen.

Bitte verwendet für eure Flaschenpost keine PET-Flaschen, auch wenn diese besser schwimmen und einfacher verschlossen werden können. Aber ein Alltagsabenteurer versucht auch immer Rücksicht auf die Natur zu nehmen und da in unseren Meeren und Flüssen schon genug Müll herumschwimmt, handelt er bedacht! Und wer sich ein richtiger Pirat nennt, der greift eh auf die traditionellen Versandflaschen zurück. Ahoi!


Die Schwimmfähigkeit der Flasche könnt ihr zu Hause im Waschbecken testen. Sie sollte nicht zu schwer und innen richtig trocken sein, damit das Papier darin nicht schimmelt und die Schrift leserlich bleibt. Den Verschluss kann man hochprofessionell mit Siegellack bestreichen und bei Bedarf das Glas mit Glasfarben verzieren. So kann die Flasche vom Finder leichter als Meeres-Post entdeckt werden.

Das wichtigste aber, ist eure geheime Nachricht! Diese sollte unbedingt das aktuelle Datum und den Ort des Versandes enthalten. Und natürlich einen Kontakt, bei dem sich der Finder zurückmelden kann.

Gute Reise, in der Ruhe liegt die Kraft.


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AUF DIE PFERDE, FERTIG, LOS!

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Karussellfahren ist kindisch? Unbedingt! Aber in diesem Fall muss kindisch nicht mit unreif gleichgesetzt werden, sondern vielleicht eher mit albern. Und Albernheiten machen nun mal bekanntlich sehr viel Spaß!

 

Als Kind waren wir im besten Fall frei und ohne Verpflichtungen, wir haben mit naiven Augen in die große Welt geblickt und uns an Kleinigkeiten erfreut. Warum sollten wir uns nicht auch im großen, chaotischen und oft stressigen Erwachsenenleben ab und zu den Freiraum gönnen, das Kind in uns zu wecken?

 

Manchmal ist es nicht der große Kick, der in uns Glücksgefühle auslöst. Manchmal reicht es auch schon, auf einem Holzpferd zu sitzen und bei 7 km/h fröhlich winkend im Kreis zu fahren.

 

Und wer sich dabei wirklich zu albern vorkommt, kann einfach die eigenen Kinder als Ausrede nutzen: denn wer mit wehenden Haaren und breitem Grinsen in der Pferdekutsche sitzend ein Kleinkind auf dem Schoß hat, den wird nur ein kleiner, blau-grüner Button als Alltagsabenteurer verraten. ;-)


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