ALLES ÜBER KAFFEE

Was macht eine Alltagsabenteurerin, wenn sie zwei Karten für ein Kaffee-Seminar gekauft hat, die Freundin, mit der sie dorthin wollte sich aber leider aufgrund einer schweren Grippe der Sofagravitation ergeben muss? Sie macht aus einem Alltagsabenteuer einfach zwei und sucht sich einen Kaffee-Fan über die Freizeit-App von Jetztra.

Die App schlummerte schon länger auf meinem Smartphone, aber bisher war ich noch nicht dazu gekommen, sie selbst zu testen. Da ich keine Lust hatte, allein zu dem Kaffee-Seminar zu gehen und sonst auch niemand aus meinem Freundeskreis zur Verfügung stand, tipperte ich mein Inserat in die App, vergab drei Hashtags und wartete ungeduldig auf Nachrichten von anderen Alltagsabenteurern. Außer meinem waren nur noch zwei andere Freizeitvorschläge online und ich fragte mich, ob der Mittwochabend kein guter Tag für die Alltagsabenteurersuche war. Doch ein paar Stunden später meldete sich Hannah1494 und wir verabredeten uns über die Chat-Funktion der App für den nächsten Tag. Damit wir uns vor Ort erkennen würden, nannten wir noch unser Alter und beschrieben unsere Haar- und voraussichtlichen Jackenfarben.

So war es dann auch kein Problem, sich vor dem großen, orangefarbenen Haus zu finden, in dem sich das Becking Kaffee befindet. In der Hamburger Kaffee-Manufaktur mit Rösterei, Café und Laden im Stadtteil Bahrenfeld werden regelmäßige Kaffee- und Espresso-Seminare angeboten und da ich gehört hatte, dass diese ganz toll sein sollen, wollte ich auch unbedingt einmal daran teilnehmen. Zur Einstimmung gab es für uns einen heißen Cappuccino, so dass auch Hannah und ich erst einmal miteinander warm werden und uns etwas kennenlernen konnten, bevor das Seminar losging. Hannah ist Mitte zwanzig, Kaffeetrinkerin und hatte die Jetztra-App schon ein paar Mal genutzt, um sich spontan zu verabreden und kleine Alltagsabenteuer zu erleben. Sie erzählte, dass sie bisher sehr gute Erfahrungen gemacht und durch die App nette Leute kennengelernt hatte. Ich fragte sie, ob sie es auch schade findet, dass man immer erst ein Inserat einstellen muss, um die Freizeitangebote der anderen Nutzer zu sehen. Manchmal möchte man sich doch vielleicht einfach gern inspirieren und von jemandem mitreißen lassen. Doch Hannah meinte, dadurch seien die Verabredungen verbindlicher, wenn zwei Interessenspartner durch eine ähnliche Idee miteinander gematcht werden. So verplauderten wir die Viertelstunde, die wir zu früh gewesen waren, schnell.

 

Das Seminar startete vor der kleinen Röstmaschine im Verkaufsraum und mit allerlei Informationen zu Kaffeebohnen, Röstzeiten und dem großen Unterschied zwischen heutigem Industriekaffee und den Kaffeesorten von kleinen Manufakturen wie dem Becking Kaffee. Denn dass ein Kaffee, bei dem die Röstzeit von 15 Minuten auf 91 Sekunden reduziert wurde, ziemlich sauer schmeckt und den Magen reizt, da die Gerbsäuren keine Zeit hatten, die Kaffeebohne zu verlassen, das leuchtete auch uns Laien sofort ein.

Becking Kaffee Kaffeeseminar Espresso Seminar Hamburg Bahrenfeld Kaffeerösterei Rösterei Manufaktur Freizeit Alltagsabenteuer Alltagsabenteurer

Weiter ging es danach zu den großen Röstmaschinen, hinauf zum Bohnenlager und zur Mahlmaschine, wieder hinunter in den Abfüll- und Abpack-Bereich, bis wir uns alle wieder im Verkaufsraum vor einem Tresen versammelten. Unsere Köpfe rauchten schon von den vielen Geschichten über Kaffeeplantagen, Containerschiffe, Bio-Siegel, Mahlverfahren und Verpackunsgdesigns und wir versuchten die wirklich kurzweilig und interessant vorgetragenen Informationen in unseren Köpfen zu speichern und zu konservieren. Doch nun ging es erst mal ans Verköstigen. Begleitet von Tipps für die richtige Zubereitung (Porzellanfilter, French press und Siebträgermaschine = gut, Ninas Filtermaschine und Hannahs Kapselmaschine = nicht so gut...) durften wir drei verschiedene Arabica-Röstungen probieren. Zum Vergleich gab es auch noch eine Tasse Industrie-Supermarkt-Kaffee - bei der wir alle das Gesicht verzogen und uns erinnerten, warum wir unseren Kaffee immer mit Milch mischten... Zweieinhalb Stunden, ein Paket Kaffeebohnen und einen Porzellanfilter später waren Hannah und ich uns einig: Wir hatten heute viel gelernt und wollten in Zukunft versuchen, die Tipps und Tricks auf unseren eigenen Kaffee-Konsum anzuwenden.

 

Hier einmal die wichtigsten Fakten auf einen Blick:

  • Bei den uns bekannten Kaffees wurde die Röstzeit für die Industrie auf nur 91 Sekunden gekürzt.
  • Industriekaffee enthält durch die kurze Röstzeit noch Gerbsäure, die die Magenschleimhaut reizt und so dafür sorgt, dass das Koffein in die Blutbahn gelangt.
  • Kaffee hochwertiger Qualität wird mindestens 15 Minuten geröstet (je nach Sorte auch länger).
  • In Bio-Kaffee müssen nur 30 % Bio-Kaffee drin sein, damit man Bio draufschreiben darf. Das Bio-Siegel sagt noch nichts über die Röstzeit.
  • Kaffee sollte immer im Kühschrank aufbewahrt werden, da er sich in Dosen oder in der Mühle max. 4 Tage hält.
  • Bevor man Kaffee aufbrüht, sollte das Wasser gekocht und danach ca. eine Minute abgekühlt haben.
  • Handelsübliche Kaffeemaschinen bringen das Wasser nur auf max. 80 Grad.
  • Omas Handmühle ist besser als eine elektrische Mühle, da ein Mischverhältnis aus feinstem, mittlerem und grobem Kaffee wichtig ist. (Günstige) elektrische Mühlen mahlen nur fein.

Wenn ihr mehr über das Alltagsprodukt Kaffee erfahren möchtet, können wir euch das Kaffeeseminar nur wärmstens empfehlen. In Hamburg gibt es mehrere Röstereien, die Seminare, Verkostungen oder einen Tag der offenen Tür anbieten. Also, kommt in den Norden oder haltet Ausschau nach einer Kaffee-Manufaktur in eurer Stadt. :-)

 

Und wer nur Teetrinker im Freundeskreis hat, der kann ja mal versuchen, neue Interessenspartner über die kostenlose Jetztra-App zu finden. Die gibt es jetzt nämlich auch deutschlandweit und je mehr Leute mitmachen, desto leichter wird es sein, das richtige Alltagsabenteuer für sich zu finden. Wer mehr über Jetztra wissen möchte, der liest unsere App-Empfehlung oder besucht das Start-up auf jetztra.de. Viel Spaß!


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ZUSAMMEN SINGT MAN WENIGER ALLEIN

Musik macht glücklich. Und singen erst! Doch wer von uns ist von Mutter Natur schon mit einer tollen Stimme und einem Gesangstalent ausgestattet worden? Ich jedenfalls gehöre nicht dazu und trotzdem kann ich es mir manchmal nicht verkneifen, fröhliche Ohrwürmer mitzusingen und Kollegen mit schiefen Tönen zum Lachen zu bringen. Wer sich das nicht traut, für den muss fehlendes Talent aber kein Hindernis mehr sein, denn jetzt kann jeder ganz unkompliziert in der Gruppe singen und gemeinsam mit anderen Sängern und Nichtsängern die aktuellen Hits trällern. Und das ganz ohne Vorsingen, Chormitgliedschaft und terminliche Verpflichtungen. Wie das geht? Das erfährst du natürlich bei uns. :-)

Der Norden singt Hamburg singt Chor für alle gemeinsam singen Freizeit Musik Alltagsabenteuer Alltagsabenteurer
Foto: Der Norden singt - © Jörg Böh

Das Konzept „Deine Stadt singt“ gibt es bereits in Hamburg, Lüneburg, Lübeck, Kiel, Elmshorn, Berlin und Frankfurt sowie vergleichbare Veranstaltungen wie „Das Mitsing Ding“ in Dortmund, Iserlohn und Herten. Dabei handelt es sich quasi um einen Chor, bei dem jeder, der Spaß an Musik hat, einfach mitsingen kann. Das wollte ich natürlich unbedingt selbst ausprobieren und so bin ich mit zwei Alltagsabenteurerinnen an einem Dienstagabend zu dem "Chor für alle" in Hamburg gegangen.

 

Die Tickets erwarben wir für 8,00 Euro an der Abendkasse. Trotz des frühlingshaften Wetters draußen war der Gemeindesaal der FEG Holstenwall sehr gut gefüllt. Wir suchten uns einen Platz in der Mitte bei den Hauptstimmensängern und warteten hochmotiviert auf den Beginn. Um kurz nach sieben ging es los und zusammen mit Live-Band und Chorleiter Niels Schröder begannen wir mit ein paar Tonleitern unsere Stimmen aufzuwärmen. Der erste Song war "Miss California" von Dante Thomas - zugegeben, nicht mehr ganz so aktuell, aber immer noch ein Ohrwurm. Der Text wurde über der Bühne auf drei Leinwände projiziert, damit er von allen Seiten gut gesehen werden konnte. Farbliche Markierungen und Pfeile gaben schon beim Lesen Hinweise zur Betonung und Gliederung der Passagen. Bevor die Band jedoch in die Tasten und Saiten hauen und der Chor zusammen mit zwei wirklich talentierten Sängerinnen loslegen konnte, wurde der Refrain erst einmal "trocken" durchgesprochen und geübt. Das machte mich erst etwas ungeduldig, denn das hatte ich mir anders vorgestellt. Ich muss mir aber im Nachhinein eingestehen, dass es so natürlich auch für Ungeübte einfacher war, dem Song zu folgen und ein Erfolgserlebnis zu haben.

 

Es folgten Songs von James Bay, Westernhagen und The Police, die wir fröhlich schmetterten und uns gar nicht mehr sooo untalentiert fühlten. Als eine Stimme unter ein paar Hundert fällt es eben nicht auf, wenn man mal den Einsatz verpasst, das Wort verhaspelt oder den Ton versemmelt. Und vor allem der guten Laune tut das keinen Abbruch. Nach 90 Minuten wurden wir mit einem Ohrwurm wieder in die Frühlingsluft entlassen und strömten mit belegten Stimmbändern nach draußen.

 

Unser Fazit: Singen macht froh - und wir werden es ganz bestimmt wieder tun. Macht ihr mit? :-)

EIN CHOR FÜR ALLE

Lüneburg, Lübeck, Elmshorn, Kiel

www.der-norden-singt.de

 

Dortmund, Iserlohn, Herten

www.mitsingding.de



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DAS COMEBACK DER ROLLSCHUHDISCO

Seit über einem Jahr waren Tanja und ich schon für die Rollschuhsause im Mojo Club verabredet – letzten Freitag hat es dann endlich geklappt. Um kurz vor 20 Uhr stiegen wir die Treppen des Hamburger Clubs hinab, um unter der Erde die Rollschuhdisco-Szene aus dem 80er-Jahre-Kultfilm „La Boum“ nachzuspielen. Gegen eine Kaution von 20 Euro liehen wir uns passende Rollschuhe aus und nach den ersten wackeligen Schritten stolperten wir schon fröhlich im Kreis. Zu funkigen Beats von DJ Mad und Gameboimusic versuchten wir Gleichgewichtssinn und Taktgefühl in Einklang zu bringen – was Tanja besser und mir schlechter gelang.

Die Stimmung war ausgelassen und die Rollerskater in bester Laune. Trikotzupfen wurde hier nicht mit einer gelben Karte quittiert, sondern jeder wurde hilfsbereit aufgefangen, wenn er unabsichtlich auf Tuchfühlung gegangen war. Das war vor allem dann der Fall, wenn der DJ einen Richtungswechsel ansagte, den leider nur die Hälfte der Skater mitbekommen hatte und deshalb leider auch nur diese Hälfte imstande war, den Anweisungen zu folgen. Dann herrschte für ein paar Minuten großes Gewusel, bis sich alle lachend wieder in die Fahrbahn eingegliedert hatten. In der Menge entdeckte ich eine Rollschuhfahrerin, die sich einen Turnbeutel mit dem Tagesmotto umgeschnallt hatte: „Nicht schubsen, ich habe einen Joghurt im Rucksack!“ Geschubst wurde auch nicht, zumindest nicht mit Absicht, aber eine Polonäse wurde angezettelt und die langjährigen Super-Skater brachten Anfängern in der Mitte der Tanzfläche ihre Tricks bei. Leider war es viel zu dunkel für aussagekräftige Selbstversuchtfotos und so legten wir schnell die Systemkamera beiseite und konzentrierten uns ganz alltagsabenteurermäßig auf die Erfahrung des Alltagsabenteuererlebens. Mit ein bisschen Vorstellungskraft wird es dem phantasievollen Leser aber sicher gelingen, sich uns mit rudernden Armen und groovenden Hüften auf dem Parkett vorzustellen. ;-)

Alles in allem war es ein wirklich sehr lustiger Abend, mit entspanntem und fröhlichem Publikum, das die Körpermitte suchend auf acht Rollen im Kreis kurvte. Wer sich jetzt auch mal fühlen möchte, wie den 80ern entsprungen, oder einfach Spaß an Rollen unter den Füßen hat, dem sei eine Rollschuhdisco à la Rollerskate Jam wärmstens ans Herz gelegt. :-)


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ESSEN AUF SCHIENEN

Nach 3 Wochen ohne Alltagsabenteuer melden wir uns aus dem nahezu gelichteten Umzugschaos zurück und freuen uns, euch wieder von unseren Erlebnissen berichten zu können! Nachdem die Umzugskartons ausgepackt, die Wände gestrichen, die Schränke eingeräumt und die alten Wohnungen an die Nachmieter übergeben sind, haben wir uns gestern Abend endlich mal eine Auszeit zwischen Möbelrücken und Gardinenstangenanbohren gegönnt und waren mit der Alltagsabenteurer-Crew im Rollercoaster Restaurant „Schwerelos“ in Hamburg-Harburg. Hier werden die bestellten Speisen nicht vom Tellertänzer an den Tisch gebracht, sondern im Topf durch ein ausgeklügeltes Schienensystem an der Decke direkt zum Tisch gefahren.

Rollercoaster Restaurant Schwerelos Hamburg Harburg Tipp Freizeit Alltagsabenteuer Alltagsabenteurer

Bestellt werden Getränke und Gerichte über einen Touchscreen am Tisch – die Bestellung wird abgeschickt und nach kurzer Zeit erscheint die Flasche mit dem hausgemachten Eistee oder der Kochtopf mit dem Vorspeisensalat auf den Schienen. Die Speisenauswahl ist groß und so brauchten wir doch einen Moment, um uns zwischen Ofenkartoffel, vegetarischem Burger, Pasta-Pfanne und Schnitzel zu entscheiden. Während wir auf unser Essen warteten, ließ sich die Zeit nicht nur mit Plaudereien, sondern auch mit dem Beobachten der fröhlich umherfahrenden Töpfchen vertreiben, die über unseren Köpfen kreisten und sich den Weg zu ihren Tischen bahnten. Ein besonderes Gimmick: Zu jedem Gericht lassen sich Wunderkerzen dazu bestellen! Dann nämlich kommt der Topf sprühend vor Begeisterung angefahren und löst, zumindest bei uns, nur schwer unterdrückbare Freudenschreie aus.

Rollercoaster Restaurant Schwerelos Hamburg Harburg Tipp Freizeit Alltagsabenteuer Alltagsabenteurer

Zugegeben, ein bisschen gewöhnungsbedürftig ist es schon, im Restaurant sein Essen aus einem kleinen silbernen Kochtopf auf seinen Teller umzufüllen und auch weiß man nicht so recht, wo man diesen danach auf dem kleinen Tisch unterbringen soll. Doch so ganz ohne Personal kommt auch ein vollautomatisiertes Schienenrestaurant nicht aus und so sammelt ab und zu eine freundliche Kellnerin die leeren Töpfchen, Gläser und Teller ein, oder bringt einem den Espresso, der sich nicht per Schienenverkehr verschicken lässt.

 

Das Wichtigste doch nun zum Schluss: Die deftigen Speisen kamen heiß heran gerauscht und schmeckten wirklich lecker! Alles in allem war es ein sehr lustiger Abend in einer ungewöhnlichen Location mit Alltagsabenteuerpotenzial, die wir auf jeden Fall gern empfehlen können! Und: Wunderkerzen, Wunderkerzen!


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DIE HAMBURGER UND IHR BIER

Kein Bier ohne Alster Ausstellung Museum für Hamburgische Geschichte Freizeit Hamburg Alltagsabenteuer Alltagsabenteurer

Wir waren am Montag im Museum. Nachts. Angeschickert. Warum? Die Beantwortung dieser Frage sind wir euch noch schuldig!

Der Anlass war die Eröffnung der neuen Sonderausstellung „Kein Bier ohne Alster“ im Museum für Hamburgische Geschichte diese Woche. Ein guter Grund, um mal wieder auf Alltagsabenteuer-Suche zu gehen und festzustellen, dass es nicht nur nachts und angeschickert im Museum viel zu erleben gibt, sondern Wissensvermittlung in Zeiten des Internets auch offline einfach mehr Spaß macht. Denn, obwohl kulturstudiert und geschichtsinteressiert müssen auch wir zugeben, dass unser letzter Museumsbesuch schon etwas länger her ist. Klar, haben auch wir die eine oder andere Fotoausstellung und Galerieeröffnung mitgenommen, und sind als gebürtige Hamburger mit Störtebeker, Buddelschiffen und Pilstulpe aufgewachsen. Doch wusstet ihr, dass Hamburg im Mittelalter mit über 500 Brauereien das europäische Zentrum der Bierherstellung war und Bier als Grundnahrungsmittel den Alltag der Menschen bestimmt hat? Wir seit Montagnacht nämlich schon! Und das sind doch mal Informationen, die neben Trash-TV, Social-Media-Kanälen und Newstickern wieder die Denkzellen erfrischen und den Geist erheitern – vor allem, wenn man sich wie wir durch viele ausgefallene Biersorten der heutigen Hamburger Craft-Beer-Brauereien probiert hat… ;-)

Kein Bier ohne Alster Ausstellung Museum für Hamburgische Geschichte Freizeit Hamburg Alltagsabenteuer Alltagsabenteurer

Um den Besuchern die Geschichte des Bieres anschaulich zu erzählen und das Thema mit der heutigen Zeit zu verknüpfen, hat sich das Museum für Hamburgische Geschichte einiges einfallen lassen: Die moderne Inszenierung mit Themen-Kuben und Wegeleitsystem sowie das extra für die Ausstellung nach mittelalterlichem Rezept gebraute Bier bieten in jedem Fall Alltagsabenteuer-Potenzial für alle, die schon immer wissen wollten, was neben Astra, Holsten und Ratsherrn noch so biermäßig abgeht in der Hansestadt. Also, nichts mit verstaubt und oldschool und nur für regnerische Tage: Es wird Zeit, fernab von Google, Wikipedia und Co. mal wieder etwas über die Heimatstadt zu erfahren, sich an Wissenswertem zu berauschen und das Ausstellungsbier zu verköstigen! Nicht-Hamburger kommen entweder einfach auf ein kühles Blondes und ne Fischfrikadelle zu uns in den Norden gedüst oder googeln spannende Sonderausstellungen in der eigenen Stadt.

Kein Bier ohne Alster Ausstellung Museum für Hamburgische Geschichte Freizeit Hamburg Alltagsabenteuer Alltagsabenteurer

Warum es nun in Hamburg kein Bier ohne die Alster gegeben hätte? Mit dieser Frage schicken wir euch los auf euer eigenes Alltagsabenteuer im Museum und sind gespannt auf eure Erlebnisse!

 

Museum für Hamburgische Geschichte
Holstenwall 24
20355 Hamburg

http://www.hamburgmuseum.de/

Kein Bier ohne Alster  I  Hamburg - Brauhaus der Hanse

7. September 2016 – 12. März 2017

Dienstag bis Samstag: 10:00 - 17:00 Uhr
Sonntag: 10:00 - 18:00 Uhr



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IN GEHEIMER MISSION

Am Samstag waren wir in gefährlicher Mission auf einem Containerschiff unterwegs, eingeschlossen in die Kabine des Kapitäns, auf der Suche nach Schmugglerware! In diese missliche Lage hatte uns unser Informant Häbäät gebracht, der leider vor der Übermittlung wichtiger Informationen aus dem Wege geräumt worden war.

Live Escape Game Hamburg One Way Out Freizeit Rätsel Rollenspiel Alltagsabenteuer Alltagsabenteurer
Bild: www.one-way-out.de

Dieses und andere Abenteuer kann man bei einem Live Escape Game erleben! Wie in einem PC-Adventure muss man rätselhafte Fälle aufklären und Geheimnisse lüften. Nur, dass hier eben alles live und analog ist: Man wird mit einer kleinen Gruppe in einen oder mehrere Räume eingesperrt, aus denen man sich mit Hilfe von Hinweisen innerhalb einer vorgegebenen Zeit wieder befreien muss. Die Zahlenschlösser sind real, die Botschaften zum Anfassen und die Codes mit Stift auf Papier zu dechiffrieren. Also das ideale Abenteuer für uns Alltagsabenteurer!

Wir haben uns in die vertrauensvollen Hände von ONE WAY OUT begeben und an Deck eines imaginären Containerschiffs Jagd auf ein internationales Mafia-Kartell gemacht. Zu fünft sind wir durch die drei Räume getobt, sind den Hinweisen nachgegangen und haben zahlreiche Codes geknackt, um Boxen zu öffnen, Rätsel zu lösen und Schlüssel zu finden.

Live Escape Game One Way Out Rätsel Hamburg Freizeit Alltagsabenteuer Alltagsabenteurer
Live Escape Game Hamburg One Way out Freizeit Rollenspiel Alltagsabenteuer Alltagsabenteurer

Nach 60 Minuten hatten wir die Szenerie verwüstet und alle Schlösser geknackt. Unsere Spielleiterin, die von draußen auf uns achtgab, hatten wir nur zweimal um Hilfe bitten müssen, als wir in einer Sackgasse steckten und nicht mehr weiter wussten (zählen ist halt schwierig, wenn man aufgeregt einen Mordfall aufklären will). Am Ende konnten wir jedoch den kniffligen Fall aufklären und uns aus der Kapitänskajüte befreien. :-)

 

Leider gibt es keine guten Bilder von uns und unseren Heldentaten, da wir sehr schnell, sehr tief in unserer Mission steckten und keine Zeit für die Knipserei hatten. Wir hoffen aber, dass ihr hier trotzdem einen kleinen Einblick erhaltet, wie so ein Live Escape Game funktioniert. Wir jedenfalls hatten großen Spaß bei der Rätselei und dies wird sicher nicht unser letztes Live-Adventure gewesen sein. Also: Hin da und hier eure Erfahrungsgerichte posten! Wir wünschen euch schon mal viel Erfolg auf euren Alltagsabenteuer-Missionen!

 

Wer nicht in Hamburg wohnt, oder sich einfach nur über weitere Angebote zum Thema Live Escape Gaming informieren möchte, der ist hier richtig: www.escape-game.org


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SIND WIR DAS, DIE DA BAUMELN?

So, Mädels, aufgepasst! In unserem neuesten Alltagsabenteuer haben wir uns keck um eine Stange geschwungen – und wurden mit schmerzenden Gliedern und einem ausgereiften Muskelkater belohnt! Aber eben auch mit jeder Menge Spaß, weshalb wir euch heute unbedingt davon berichten wollen. Der Plan sah nämlich vor, eine neue Trendsportart auszuprobieren, die es schon längst aus Table-Dance-Bars und Striptease-Schuppen hinausgeschafft hat und inzwischen als ernstzunehmende Disziplin anerkannt ist: Pole Dance! Da ich ein ausgewachsener Sportmuffel und schon ausreichend stolz auf mich bin, wenn ich es alle zwei Wochen mit meiner Freundin Caro zum Zappelkurs im Sportverein um die Ecke schaffe, wollte ich mal wieder etwas neues ausprobieren und meldete mich bei Pole your Body zur Schnupperstunde an. Ausgestattet mit passendem Sportoutfit (musste erst noch geshoppt werden, da sich Zappelkurse auch gut im alten T-Shirt und Jogger zappeln lassen…) traute ich mich am Sonntag aufgeregt zum Kurs in Barmbek. Das moderne Studio war hell und warm, mit einer freundlichen Atmosphäre, die mir sofort die Hemmung nahm, im knappen Höschen um eine Stange zu tanzen.

Pole Dance Pole your Body Studio Maria Kotylevskaja
Bilder: poleyourbody.de I Maria Kotylevskaja

Auf einer gemütlichen Couch saßen schon ein paar Mädels und warteten auf den Kursbeginn. „Gehen wir ganz nach vorne?“ fragte eine von ihnen ihre Freundin. „Nagut.“ antwortete sie. „Aber nur wenn keiner lacht!“ „Hier wird nicht gelacht! Nur über uns selbst dürfen wir schmunzeln!“ schlug ich vor und erntete Zustimmung.
Als es dann losging, suchten sich alle eine glänzende Pole-Stange aus und reihten sich vor der großen Spiegelfront auf. Die Trainerin Franzi erklärte uns den Ablauf der heutigen Schnupperstunde und begann mit einem ausgiebigen Warm-up. Warmgemacht und durchgehüpft starteten wir dann in eine Stunde mit wirklich einigen Momenten, in denen wir über uns selbst lachen konnten. Lesende dürfen sich jetzt gern eine anmutige Trainerin als Vortänzerin und 10 steife Hampelfrauen in kurzen Hosen vorstellen, die versuchen die Choreo nachzutanzen. Es war ein riesen Spaß! Zum Glück gab es auf meiner Seite des Raumes auch ein paar fröhliche Frauen, mit denen ich mir schmunzelnde Blicke zuwerfen konnte, wenn eine Drehung nicht ganz so graziös aussah, wie bei unserer Trainerin, oder wenn wir bei unseren ersten akrobatischen Tanzversuchen an der Stange quietschend nach unten rutschten. Nach ein paar Wiederholungen waren wir aber alle doch überrascht, dass wir in nur einer Stunde eine kleine Choreografie und zwei Figuren gelernt hatten, mit denen wir uns um die Stange schwingen konnten. Wir waren stolz!

In einem waren wir uns alle einig: die Schnupperstunde war leider viel zu schnell vorbei! Mit schwachen und zitternden Armen schleppten wir uns in die Umkleide und hatten spätestens jetzt keine Zweifel mehr daran, dass es sich beim Pole Dance tatsächlich um einen Sport handelt. Vom Sexyfühlen waren wir zwar noch ein paar Trainingseinheiten entfernt, aber großen Spaß hat es trotzdem gemacht und gelernt und gelacht haben wir viel. Und was am wichtigsten ist: ein neues Alltagsabenteuer haben wir erlebt! Deshalb empfehlen wir Pole your Body hiermit fröhlich weiter und bedanken uns für die schöne Erfahrung! Und nächstes Mal schleppe ich die Caro einfach mit. ;-)


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SIND WIR DAS, DIE DA BOULDERN?

Ein Sonntag im September. Es regnet. Ein Blick auf die Alltagsabenteuer-To-Do-Liste verrät hauptsächlich Aktivitäten, die bei Sonnenschein und draußen erlebt werden sollten. Miste. Was nun? Auf der Suche nach einem Zeitvertreib ohne Erkältungsgefahr und mit Abenteuerpotenzial sind wir aufs Bouldern gekommen, also Klettern ohne Seil in Absprunghöhe. Der klarer Vorteil: Man braucht kein Equipment und kann sich auch spontan an einem regnerischen Sonntag dafür entscheiden! Nach kurzer Recherche und Durchsicht vielversprechender Bilder im Netz haben wir uns als Ziel die größte Boulderhalle Norddeutschlands ausgesucht. Also Krempel (Handtuch, Sportzeug, Wasser, Spintschloss...) eingepackt und losgedüst. Gleich ums Eck quasi ins Flashh. Dort konnten wir Kletterschuhe ausleihen und so weißes Zeugs für die Hände [Kletterkreide, Anm. der Mitkletterer]. Damit haben wir uns dann gleich viel professioneller gefühlt. Und dann gings auch schon ran an die Wand! Drei, vier, fünf Züge – und Absprung auf die weiche Matte. Ein bisschen wie Spiderman, aber auch ein bisschen wie nasser Sack an bunter Wand. Doch nach nur ein paar Routen fingen wir nicht nur an zu schwitzen, sondern wurden auch behänder an den fröhlich-bunten Griffen.

Bilder: www.flashh.de

Trotz des regnerischen Wochenendtages war es zwar voll in der Halle, aber nicht überfüllt. Irgendwo fanden wir immer ein Plätzchen zum Klettern und wenn nicht, haben wir kurz ausgeruht und den anderen Spidermännern und Spiderfrauen beim Krakseln zugeguckt. Durch die vielen bunten Farben gab es immer etwas neues zu entdecken.

Je mehr Griffe wir erreichten und je mehr Routen wir erklommen, desto stolzer wurden wir auf uns. Ich möchte nicht ausschließen, dass da vielleicht auch eine Mischung aus Adrenalin und Höhenangst zusammen kam, aber wir hatten ziemlich viel Spaß!

Als wir die Halle verließen, regnete es immer noch, aber das war uns egal, denn wir hatten ja ein neues Indoor-Abenteuer für uns entdeckt! Also, unbedingt nachmachen und Kletter-Erfahrungen hier mit uns teilen! :-)


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KNUTSCHEN FÜR DEN WELTFRIEDEN

Bild: Nejron Photo / shutterstock.com
Bild: Nejron Photo / shutterstock.com

Unser Alltagsabenteuer-Tipp fürs Wochenende: wieder mehr liebhaben!


Wann wart ihr zum Beispiel das letzte Mal im Kino, habt euch in die hinterste Reihe verkrümelt und den ganzen Film lang durchgeknutscht? Eben! Knutschen macht glücklich! Knutschen macht froh! Und im Alltag hat man doch oft viel zu wenig Zeit dafür, oder nicht? Deshalb schnappt euch einen Knutschpartner eurer Wahl und macht die Kinosessel unsicher! Als Filme zum Verknutschen eignen sich derzeit besonders gut banale Teenager-Komödien, platte Hollywood-Albernheiten oder wildgewordene Dinosaurier.

Also, los! Fühlt euch jung und verrückt, nehmt eine Auszeit vom Alltag, genießt das Abenteuer und habt euch lieb! Und vielleicht wird die Welt auch ein kleines bisschen besser dadurch. ;-)


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EINGETOPFT - AUF DEM WEG ZUM BASILIKUM

Trotz meines rabenschwarzen Daumens habe ich ein Experiment gewagt: Mit Blumenerde, Samentütchen und Blumentopf bewaffnet, habe ich Basilikum angepflanzt.


Dafür habe ich einen Blumentopf schnell mit Acrylfarbe von gelb auf weiß-petrol umgesprüht, mit Erde befüllt und die Basilikumsamen laut Anleitung obenauf gestreut. Dann die Samen ein wenig festgedrückt, gewässert, fertig! Da ich weder Garten noch Balkon mein Eigen nennen kann, positionierte ich meinen Basilikumtopf auf einer sonnigen Fensterbank.



Das Abenteuer daran? Tja, jetzt ging’s ja erst los! Meine fröhliche Ungeduld ließ mich nun jeden Tag zu meiner Fensterbank pilgern und neugierig in den Topf schauen, ob sich darin schon etwas getan hatte. Und das vom ersten Tag an – obwohl auf dem Tütchen stand, dass es 10-15 Tage dauert, bis die ersten Keimlinge sprießen. Es war, als hätte ich einen neuen Mitbewohner, den ich hegen und pflegen muss, damit es ihm gut geht. Als dann tatsächlich das erste Grün im Topf aufblitzte, war das ein Glücksmoment. Ich war stolz! Immerhin hatte ich es schon mal geschafft, die Samen weder zu ertränken, noch vertrocknen zu lassen. Fasziniert beobachtete ich nun, wie die Keimlinge Stück für Stück größer wurden. An sonnigen Tagen konnte ich fast beim Wachsen zugucken.



Nun freue ich mich schon darauf, die ersten Blätter zu ernten, denn dann möchte ich meine Freunde auf Tomate-Basilikum-Sandwiches zu mir nach Hause einladen. Dazu mixen wir uns dann alle einen Gin Basil Smash und pflücken uns die Deko direkt vom Strauch. Und wenn mein Fensterbank-Basilikum abgeerntet ist, versuche ich’s mal mit Gänseblümchen. :-)

 

Habt ihr Tipps und Tricks für einen eigenen Kräutergarten? Dann freut sich die Community über eure Ideen!


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AB AUF DIE COUCH - MIT SOFAKONZERTEN

Wir finden Musik toll! Und Live-Musik noch toller! Deshalb haben wir ein super Portal für alle musikalischen Alltagsabenteurer entdeckt, die neue Lieblingsbands finden und sich Künstler in die eigenen vier Wände holen wollen.


Wie das geht? Ganz einfach auf www.sofaconcerts.org. Mit ein paar Klicks ist man schon dabei: Einfach kostenlos anmelden, Profil anlegen und sein Zuhause als alternative Konzert-Location vorstellen. Im Netzwerk gibt es schon viele aktive Nutzer und Künstler, so dass man hier viel neue Musik entdecken kann. Und wenn mir eine Band gefällt, kann ich sie ganz einfach in mein Wohnzimmer einladen. Genauso wie andere Fans, damit ich beim Zuhören, Klatschen, Crowdsurfen und Mitsingen nicht allein bin. Na, wenn das mal kein Abenteuer ist, dann wissen wir auch nicht weiter!


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Foto: sofaconcerts.org I Nicole Siemers


Wenn man aber lieber nur Gast, statt Gastgeber ist, gibt es auch die Möglichkeit, sich ein reines Fan-Profil anzulegen. Dann kann man sich zu Konzerten auf fremden Sofas einladen lassen und neben neuer Musik auch noch neue Leute kennenlernen.


Alltagsabenteurer Alltagsabenteuer sofaconcerts Sofakonzerte Sofa Konzerte Freunde Musik Bands Freizeit Couch
Foto: sofaconcerts.org I Nicole Siemers

Wir haben uns jedenfalls schon angemeldet und sind bereits fleißig am Stöbern. Sobald das erste Wohnzimmerkonzert bei uns stattfindet, sagen wir natürlich sofort Bescheid und berichten euch, wie es war!


Und wenn ihr eure eigenen Couchmusik-Erfahrungen hier mit uns teilt, freuen wir uns wie immer sehr. :-)


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MIT EINER KAFFEEMÜHLE GEGEN DIE ROUTINE

Die Idee hinter den Alltagsabenteurern ist ja zum einen, seinen Alltag wieder bewusster zu erleben und in dem vertrauten See an Möglichkeiten nach Glücksmomenten zu fischen, aber manchmal auch ein Stückchen weiter rauszuschwimmen und alltägliche Dinge anders zu machen, als man sie gewohnt ist. Und das können eben auch ganz kleine Sachen sein, die uns vielleicht nur kurz, aber nachhaltig, aus dem Alltag herausreißen und uns fröhlich stimmen.

 

Deshalb haben wir uns diese Woche mal aus der morgendlichen Kaffeekoch-Routine gerissen und mit einer alten Kaffeemühle unseren Kaffee selbst gemahlen. Denn Maschine-auf-Filter-rein-mit-Kaffeelöffel-Kaffeepulver-einschaufeln-Wasser-rein-Schalter-an  kann ja jeder – oder wie in eurem Fall vielleicht Kapsel/Kaffeepad-rein-Wasser-rein-Schalter-an.

 

So sind wir also letztes Wochenende auf der Suche nach einer alten Kaffeemühle über den Flohmarkt getingelt. Nach kurzer Zeit wurden wir auch fündig, haben die begehrte Drehorgel erstanden und zu Hause bunt bemalt. Kann man machen, muss man aber nicht, wir Antik-Banausen, wir.

Kaffeebohnen gibt’s ja ganz einfach im Supermarkt, oder im Drogeriegroßhandel eures Vertrauens. Also: Bohnen in die Mühle und fleißig kurbeln! Und sich dabei vorstellen, wie die Oma früher zu Hause immer so für den Opa den Kaffee gemahlen hat. Oder der Opa für die Oma. Und schon wird einem warm ums Herz und entschleunigt im Kopf.

Und wenn man dann ganz stolz 2-3 Tassen zusammengemahlen hat, darf man sich für das Kaffeetrinken gern auch noch einen Moment länger Zeit nehmen, als man es normalerweise tut. Schmeckt der selbstgemahlene Kaffee anders, als der Alltagskaffee sonst? Hat das Selbermahlen mit einem Küchengerät aus Großmutters Zeiten mich tatsächlich ein bisschen fröhlicher gemacht, als die Filter- oder Kapselmaschine aus meiner Routine?

Bei uns hat es jedenfalls geklappt. Wir hoffen, dass auch euer Alltag mit dieser Idee ein Stück abenteuerlicher geworden ist und wünschen euch noch einen leckeren Kuchen zu Kaffee und Fröhlichkeit dazu! :-)


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QUATSCH AM ARBEITSPLATZ

Irgendwas muss heute im Mittagsessen gewesen sein, denn nachdem wir fleißig Sonne getankt und uns für die zweite Tageshälfte gestärkt hatten, überkam uns eine spontane Albernheit. Die Idee: lustige Kopier-Grimassen-Bilder machen!


Optimal für Montage und andere Arbeitstage, an denen die Zeit einfach nicht vergehen will. Oder als kleines Mittagspausen-/Feierabend-Abenteuer für zwischendurch. Also, Deckel hochklappen, Kopf (oder wahlweise andere Körperteile…) auf die Glasscheibe legen und Copy-Knopf drücken!


Nach mindestens 20 Kopien, fünf Kussmündern, vier Peace-Zeichen, sieben plattgedrückten Nasen, einem Papierstau, 100 Lachanfällen und einem Schluckauf fühlten wir uns künstlerisch wertvoll und bereit, wieder in den Ernst des Arbeitsalltags und an unsere Schreibtische zurückzukehren.

Tipp: Profis nutzen Glasreiniger und Mikrofasertücher, um die Spuren des Alltagsabenteuers zu verwischen und die Nasenabdrücke auf dem Kopierglas zu beseitigen.


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NACH FARBEN SORTIEREN

Da das Wetter jetzt doch so schön und frühlingshaft wird, kam heute ein spontaner Anfall von Frühjahrsputzlust über mich und ich nahm mir mal mein Schlafzimmer vor. Dieser Raum ist ein von mir eher vernachlässigter Ort, da ich mich hier meist nur zum Schlafen und Umziehen aufhalte. Was wiederum auch an dem ungemütlichen Flair liegt – eine typische Frage nach dem Huhn und dem Ei, also. Deshalb habe ich mich heute der Sache mal angenommen und Ordnung geschaffen. Um Aufzuräumen muss man ja bekanntlich erst mal Chaos verbreiten und so sah der 15qm-kleine Raum in kurzer Zeit aus, als wäre eine Bombe eingeschlagen. Aber es hat sich gelohnt! Besonders stolz bin ich auf mein Bücherregal: hier habe ich die Bücher nicht nach Thema, Alphabet oder Autor, sondern nach Farben neu sortiert. Und seht selbst, plötzlich sieht mein Chaosregal super aus!

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Ein klitzekleines Alltagsabenteuer für Zwischendurch. Mit wenig Aufwand einen großen Effekt erzielen und spontan das Zuhause ein bisschen schöner machen. Etwas rebellisch fühlt man sich auch dabei und der Anblick der bunten Bücher stimmt mich fröhlich! Was habt ihr in eurer Wohnung alles schon nach Farben sortiert? Vielleicht mache ich morgen bei den DVDs weiter. :-D


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IM DUNKELN IST GUT MUNKELN

Frisch erprobt und mit Gütesiegel „alltagsabenteurertauglich“ versehen: das Schwarzlichtminigolfen!

Mit bunten Farben, kreativen Bahnen und etwas Schwarzlicht wird der altmodische Sport gleich zu einem ganz neuen Erlebnis. Obwohl wir Alltagsabenteurer eigentlich auch nichts gegen das ganz normale Outdoor-Minigolf einzuwenden haben (denn die persönliche Einstellung macht immer noch das Abenteuer!), gibt die futuristische Kulisse doch noch mal einen neuen Spielanreiz, den leuchtenden Ball durch Tunnel, und über Brücken und unter Seeungeheuern hindurch zu buchsieren. Von einem Kaltgetränk begleitet, wandert man in Hamburg durch eine farbenfrohe Unterwasserwelt und bespielt 18 Bahnen mit Ball und Schläger.

Neben der Schwarzlichtanlage in Hamburg kann man u.a. auch in Berlin, Bremen, Nürnberg und Duisburg im Dunkeln munkeln. Außerdem gibt es zusätzlich oft weitere lustige Aktionen, wie Parcours mit Laserstrahlen oder Schwarzlichtbowling.


Am besten einfach mal ausprobieren und nicht nur vor Freude strahlen.


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HEUTE SCHON GEBACKEN?

In der Vorweihnachtszeit backen sogar diejenigen, die in der Küche sonst nicht so aktiv sind.

Und das hat sicher seinen Grund! Kekse backen macht man für sich, aus Spaß am Spaß, zum Verschenken und zum Naschen. Und aus vielen, vielen anderen guten Gründen.

Mit lustigen Ausstechformen wird’s gleich noch ein bisschen alltagsabenteuerlicher. Denn wieso immer nur Herzen, Sterne und Monde ausstechen? Dies Jahr einfach mal Segelschiffe und Totenköpfe, Musikinstrumente oder Werkzeuge backen. Die außergewöhnlichen Ausstechförmchen gibt es im gut sortierten Fachhandel, bei dawanda.com oder hier.

Unser Back-Tipp: Mit einem einfachen Keks-Rezept einen Grundteig kneten und diesen dann mit verschiedenen Zutaten portionsweise aufpeppen. So muss man nicht mehrere Keks-Teige anrühren, sondern kann mit nur einem Teig viele verschiedene Sorten kreieren.

Keks-Rezept für Grundteig:

  • 500 g Mehl
  • 2 gestrichene Teelöffel Backpulver
  • 150 g Zucker
  • 2 Päckchen Vanille-Zucker
  • 2 Eier
  • 250 g Butter


Kreative Zusatzzutaten:

  • Marzipan-Rohmasse
  • Streusel
  • Krokant
  • Schokolade
  • Kakaopulver
  • Trockenfrüchte wie Rosinen, Cranberries oder Bananenchips
  • Karamell
  • Kuvertüre
  • Vanille-Schote


Viel Spaß beim Piratenkekse backen und fröhliche Weihnachten!


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RUMNUDELN AM WELTNUDELTAG

Heute ist Weltnudeltag!


Also warum nicht mal anlässlich dieses berühmten internationalen Feiertages ein paar abenteuerliche Nudelformen in den Kochtopf werfen? Und einen Pasta-Abend zelebrieren, mit Kerzen, großen Nudeltellern und verschiedenen Soßen? Es muss nicht immer Venedig sein, manchmal kann man sich den Urlaub auch direkt nach Hause holen. Schnell noch traditionelle  italienische Musik geyoutubed, frischen Parmesan geraspelt und den Tisch mit Basilikum dekoriert - und schon wird das Abendessen zu etwas Besonderem!


Viel Spaß beim Rumnudeln und guten Appetit!


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STILVOLL IM BADEMANTEL ABGAMMELN – MIT THE BIG LEBOWSKI

The Big Lebowski  ist eine Filmkomödie, in der Alt-Hippie Jeffrey Lebowski, der sich selbst der Dude nennt, eine ruhige Kugel schiebt: Die meiste Zeit entspannt er sich im Bademantel bei regel-mäßigen Bowlingrunden mit seinen Freunden und beim Trinken von White Russians.

Das könnt ihr auch! Also Film ausgeliehen, Freunde eingeladen, Bademantel angezogen, White Russians gemixt und ab auf die Couch – für Entspannung mal anders!

 

Rezept für White Russians:
4 cl Wodka
2 cl Kahlúa
2 cl Sahne
3-4 Eiswürfel
mit Milch auffüllen

 

Wer sich mehr traut, kann auch im passenden Outfit seine Lieblingsbar oder eine Bowlingbahn aufsuchen und dort White Russian bestellen. Damit habt ihr sicher alle Sympathien auf eurer Seite.


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TAUSCHRAUSCH MIT DER KLEIDERTAUSCHPARTY

Ich stelle hier mal die kühne Behauptung auf, dass ich nicht die einzige bin, die gelegentlich vor dem Kleiderschrank steht und denkt, dass sie nichts zum Anziehen hat, obwohl die Bügel reich behangen und die Schubladen vollgestopft sind. Um den Grund für unsere Bekleidungs-Entscheidungsprobleme zu identifizieren, müssen wir keine Ratgeber lesen oder Stylingcoaches einladen, das Problem liegt auf der Hand, ruft laut und winkt mit Fähnchen: Wir haben einfach zu viele Klamotten im Schrank - oder sogar die falschen. Denn wie heißt es so schön: Weniger ist manchmal mehr und so folgt nun eine Anleitung für eventisiertes Ausmisten und nachhaltiges Freude machen: die Kleidertauschparty!

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Eine Kleidertauschparty funktioniert so: Ladet eure Freunde zu euch nach Hause ein, stellt Kaltgetränke und Snacks bereit und habt einen lustigen Nachmittag zwischen Shirts, Hosen, Jacken und Co. Denn wenn jeder ein paar ausgediente, ungetragene, unpassende oder ungemochte Kleidungsstücke und Accessoires mitbringt, können diese fleißig untereinander getauscht werden. Legt am besten vorher eine Zahl fest, wie viele Teile jeder mitbringen sollte. Wer mag kann auch ein Würfelspiel daraus machen: Derjenige, der eine 6 würfelt, darf sich bei den anderen ein neues Lieblingsteil aussuchen. Nachdem alle Kleidungsstücke ihren Besitzer gewechselt haben, kann munter anprobiert, fleißig beraten und bei Bedarf erneut getauscht werden. Vielleicht gibt es auch eine Geschichte zu einem Lieblingsstück, die erzählt werden will: Wo und wann wurde die Klamotte erworben, zu welchen Anlässen wurde sie am liebsten getragen und wird sie eher schweren Herzens oder frohen Mutes weitergegeben?

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Bestimmt bleibt das ein oder andere Kleidungsstück übrig, da es niemandem passt oder einfach nicht gefällt. Entweder sortiert ihr es in die Flohmarktkiste um oder spendet es für den guten Zweck. So habt ihr am Ende wieder Platz im Schrank gewonnen, vielleicht ein paar neue Lieblingsteile ergattert und vor allem einen lustigen Tag mit euren Freundinnen erlebt.

 

Wir wünschen euch ganz viel Spaß beim Ausmisten und Tauschen - Erfahrungsberichte, Tipps und Tricks dürfen gern wie immer in den Kommentaren mit uns geteilt werden. :-)


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HUMMELN IM HINTERN, MUSIK IM HERZEN, BILDER IM KOPF

Das Alltagsabenteuer für den kostenlosen Adrenalinstoß zwischendurch. Mal kurz abzappeln, abspacken und rumhampeln. Und dabei königlich amüsieren.

 

Schnapp Dir ein paar Freunde, such Dir lustige Filmszene raus und spiele sie mit Deinen Freunden nach.

Karaoke war gestern – Danceaction ist heute!

 

Wir haben für euch recherchiert und garantieren echte Glücksgefühle mit den folgenden entzückenden Filmsschnipseln:

 

Absolute Giganten     Blues Brothers

3 Engel für Charlie     Tenacious D

Fremd fischen


Achtung: Es besteht absolutes Suchtpotenzial! Sobald wir neue Filmszenen erprobt haben, werden wir euch umgehend updaten. Powerslide!


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ICH PACKE MEINE TINGELTASCHE

Ein Alltagsabenteurer muss gut ausgestattet sein für all die Alltagsabenteuer, die an jeder Ecke warten! Denn Ideen wollen aufgeschrieben, Erfahrungen gesammelt, Erinnerungen festgehalten, Soundtracks deines Lebens gehört, Gefühle gefühlt und das Kind in dir geweckt werden!

 

Dies sind die Utensilien, die wir in unserer Tingeltasche mit uns herumtragen - immer vorbereitet für die schönen Erlebnisse des Alltags! Und welches sind eure Alltagsbegleiter?



Nach und nach werden wir im Blog noch weitere Dinge vorstellen, die ihr lieben lernen und nie mehr aus eurer Tasche auspacken wollen werdet. Also viel Spaß und auf ins nächste Abenteuer!


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